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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

CE-Copilot

SH Engineering

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KI-gestützte Software für die CE-Kennzeichnung von Maschinen, gebaut auf Claude und auf den DACH-Markt zugeschnitten. CE-Copilot führt durch den kompletten Prozess: KI-Normen-Finder mit Risikoklasse und Richtlinien-Begründung, Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 mit KI-Gefährdungsvorschlägen je Maschinentyp, eine mit dem EU-Amtsblatt abgeglichene Normen-Datenbank (3.000+ Normen, davon 2.000+ harmonisiert) inklusive Änderungs-Tracker sowie die Erstellung der EU-Konformitätserklärung als PDF/Word. Unterstützt sowohl die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG als auch die neue Maschinenverordnung 2023/1230. Wichtig: Es geht ausschließlich um Maschinen-CE, nicht um CE-Kennzeichnung allgemein.

Kosten: Normenfinder 14,99 €/Monat (10 KI-Analysen), Starter 99 €/Monat (empfohlen, 50 KI-Analysen, 10 Risikobeurteilungen), Professional 199 €/Monat (1.000 KI-Analysen, 150 Risikobeurteilungen, mehrsprachiger Export), Enterprise auf Anfrage. Netto-Endpreise (Kleinunternehmer nach § 19 UStG, keine Umsatzsteuer), 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung, jederzeit kündbar, 2 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte.

Kategorien

Stärken

  • Deckt den gesamten Maschinen-CE-Prozess in einem Werkzeug ab, von der Richtlinien-Einordnung bis zur Konformitätserklärung
  • KI-Normen-Finder ermittelt Risikoklasse und anwendbare EU-Richtlinien mit nachvollziehbarer Begründung
  • KI-Gefährdungsvorschläge je Maschinentyp beschleunigen die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100
  • Normen-Datenbank automatisch mit dem EU-Amtsblatt abgeglichen, Tracker meldet neue Ausgaben, Rückzüge und Harmonisierungen
  • Unterstützt parallel die alte Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die neue Maschinenverordnung 2023/1230 (gilt ab 20.01.2027)
  • Deutscher Anbieter mit deutscher Oberfläche, deutschem Support und EU-Datenhaltung; AVV nach Art. 28 DSGVO mit allen Sub-Prozessoren
  • Bezahlbarer Einstieg ab 14,99 €/Monat, sinnvoll für KMU ohne eigene CE-Abteilung

Einschränkungen

  • Ausschließlich Maschinen-CE (Maschinenrichtlinie/Maschinenverordnung), nicht für MDR, Spielzeug, EMV-only oder Produktsicherheit allgemein
  • Einzelunternehmen ohne große Organisation im Rücken: schnell und direkt, aber Bus-Faktor- und Geschäftskontinuitätsrisiko für langfristig aufbewahrungspflichtige CE-Dokumentation
  • Die KI-Verarbeitung läuft über Anthropic in den USA (Standardvertragsklauseln), nur die übrige Dateninfrastruktur liegt in der EU/EWR
  • Testphase mit 2 Tagen sehr knapp, um einen kompletten CE-Vorgang seriös durchzuspielen
  • Die rechtliche Verantwortung für die CE-Kennzeichnung bleibt vollständig beim Hersteller, die Software assistiert, sie zertifiziert nicht
  • KI-Analysen je Plan kontingentiert; wer viele Maschinen parallel bearbeitet, muss das Limit im Blick behalten

Passt gut zu

KMU und Maschinenbauer ohne eigene CE-Abteilung Hersteller von Serienmaschinen mit wiederkehrenden Konformitätserklärungen Sondermaschinen- und Einzelanlagenbauer mit individuellem Risikoprofil je Projekt Externe CE-Dienstleister, die mehrere Kunden und Maschinen parallel betreuen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du musst Maschinen CE-kennzeichnen und arbeitest dafür heute mit Excel- und Word-Vorlagen
  • Du willst Risikobeurteilung, Normenrecherche und Konformitätserklärung an einem Ort haben
  • Du brauchst einen deutschsprachigen Anbieter mit EU-Datenhaltung und AVV
  • Du willst über Normenänderungen automatisch informiert werden, statt das Amtsblatt selbst zu verfolgen

Wann nein

  • Du brauchst CE-Kennzeichnung außerhalb des Maschinensektors (Medizinprodukte, Spielzeug, reine EMV)
  • Du verlangst einen großen, etablierten Anbieter mit langer Referenzliste und Bestandsgarantie
  • Deine KI-/Datenschutz-Richtlinie schließt jede Datenübermittlung in die USA aus
  • Du erwartest, dass ein Tool die CE-Verantwortung rechtlich von dir nimmt

Kurzfazit

CE-Copilot ist eine der wenigen KI-Anwendungen, die ein enges, anstrengendes Compliance-Problem wirklich gezielt angeht: die CE-Kennzeichnung von Maschinen. Statt Risikobeurteilung, Normenrecherche und Konformitätserklärung über verstreute Excel- und Word-Dateien zu jonglieren, führt das Tool durch den gesamten Prozess, und nutzt dabei Claude für die wirklich nervigen Teile, etwa die Einordnung anwendbarer EU-Richtlinien und Gefährdungsvorschläge je Maschinentyp. Für ein kleines oder mittleres Unternehmen ohne eigene CE-Abteilung ist das ein realer Hebel, deutschsprachig, mit EU-Datenhaltung und ab 14,99 € im Monat bezahlbar. Zwei Dinge muss man ehrlich sagen: Der Anbieter ist ein junges Einzelunternehmen, und das Werkzeug deckt ausschließlich Maschinen-CE ab, nicht CE-Kennzeichnung allgemein. Wer beides einordnet, bekommt für seinen Anwendungsfall ein erstaunlich vollständiges und durchdachtes Werkzeug.

Für wen ist CE-Copilot?

KMU und Maschinenbauer ohne eigene CE-Abteilung: Genau hier liegt der Kern. Wer Maschinen baut, aber keinen festen Sicherheitsingenieur oder keine eigene Compliance-Abteilung hat, steht bei jeder CE-Kennzeichnung vor demselben Berg: Welche Richtlinien gelten? Welche Normen sind anwendbar? Welche Gefährdungen muss ich beurteilen? CE-Copilot strukturiert das und nimmt mit dem KI-Normen-Finder den ersten, oft lähmenden Schritt ab.

Hersteller von Serienmaschinen: Wer immer wieder ähnliche Maschinen in Konformität bringt, profitiert von der Projektverwaltung und den wiederverwendbaren Risikobeurteilungen. Die Konformitätserklärung lässt sich als PDF/Word je Maschine generieren, statt jedes Mal eine Vorlage von Hand anzupassen und dabei Pflichtangaben zu vergessen.

Sondermaschinen- und Einzelanlagenbauer: Bei Einzelstücken und Sonderanlagen ist jedes Risikoprofil anders. Die KI-Gefährdungsvorschläge je Maschinentyp helfen, nichts Offensichtliches zu übersehen, ohne dass die Beurteilung deshalb zur Copy-Paste-Übung verkommt, du bleibst in der Verantwortung und entscheidest, was zutrifft.

Externe CE-Dienstleister: Wer als Dienstleister mehrere Kunden und deren Maschinen betreut, kann Projekte zentral verwalten. Die Professional- und Enterprise-Pläne erhöhen Projektzahl, KI-Kontingent und Normen-Alerts entsprechend, Enterprise erlaubt zudem mehrere parallele Sessions.

Weniger geeignet für: Alle, die CE-Kennzeichnung außerhalb des Maschinensektors brauchen, also Medizinprodukte (MDR), Spielzeug (Spielzeugrichtlinie), reine EMV-Bewertung oder allgemeine Produktsicherheit. Ebenso weniger geeignet für Konzerne mit etablierter CE-Abteilung und eigener Normen-Datenbank, sowie für Unternehmen, deren Datenschutzrichtlinie jede Übermittlung in die USA ausschließt, denn die KI-Verarbeitung läuft über Anthropic in den USA.

Preise im Detail

PlanPreis (netto)Was du bekommst
Normenfinder14,99 €/Monat10 KI-Analysen/Monat, Normen-Checkliste, Checkliste technische Dokumentation, CSV-Export, E-Mail-Support
Starter (empfohlen)99 €/Monat50 KI-Analysen, 10 Risikobeurteilungen, 400 KI-Vorschläge, 10 Konformitätschecks, Normen-Tracker (10 Normen), 5 Projekte, Export als PDF/Word/CSV, E-Mail-Support
Professional199 €/MonatBis zu 1.000 KI-Analysen, 150 Risikobeurteilungen, 1.500 Vorschläge, 500 Konformitätschecks, Normen-Tracker (50 Normen), 20 Projekte, mehrsprachiger Export (DE/EN/FR/IT), Priority-Support, persönliches Onboarding
EnterpriseAuf AnfrageAlles aus Professional plus 3 parallele Sessions, unbegrenzte Projekte, unbegrenzte Normen-Alerts, dedizierter Support

Einordnung: Die Preisstaffelung ist für ein Nischenprodukt fair und ungewöhnlich transparent, vier Tarife mit offen ausgewiesenen Limits statt des sonst üblichen “Preis auf Anfrage” über alle Stufen. Der Normenfinder für 14,99 € ist eher ein Schnupper- und Recherche-Tarif: Er liefert Richtlinien- und Normen-Einordnung, aber keine vollständige Risikobeurteilung. Der Starter für 99 € ist der sinnvolle Einstieg, sobald du tatsächlich CE-Vorgänge abwickelst, denn erst hier sind Risikobeurteilungen, Konformitätschecks und der Normen-Tracker enthalten. Professional für 199 € lohnt sich für Vielnutzer und Dienstleister, vor allem wegen des deutlich höheren KI-Kontingents, des mehrsprachigen Exports und des persönlichen Onboardings. Wichtig zu wissen: Alle Preise sind Endpreise, der Anbieter ist Kleinunternehmer nach § 19 UStG und weist keine Umsatzsteuer aus, du kannst also keine Vorsteuer ziehen. Die zweitägige Testphase ist knapp, um einen kompletten CE-Vorgang durchzuspielen; plane den Test gezielt mit einer konkreten Maschine.

Stärken im Detail

Der gesamte Maschinen-CE-Prozess an einem Ort. Die eigentliche Stärke ist nicht eine einzelne Funktion, sondern dass Richtlinien-Einordnung, Normenrecherche, Risikobeurteilung, technische Dokumentation und Konformitätserklärung im selben Werkzeug zusammenlaufen. Genau dieser Prozess zerfasert in der Praxis sonst über Excel-Tabellen, Word-Vorlagen und PDF-Sammlungen, mit allen Versionsproblemen, die das mit sich bringt.

Der KI-Normen-Finder nimmt den lähmenden ersten Schritt ab. Er ermittelt die Risikoklasse einer Maschine und nennt die anwendbaren EU-Richtlinien, und zwar mit Begründung, nicht als Black-Box-Ergebnis. Gerade für Anwender ohne tiefe Normenkenntnis ist das der Punkt, an dem ein CE-Projekt sonst stecken bleibt. Dass die Begründung mitgeliefert wird, macht das Ergebnis überprüfbar, statt es blind übernehmen zu müssen.

KI-Gefährdungsvorschläge je Maschinentyp. Die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 wird durch KI-Vorschläge gestützt, die typische Gefährdungen je Maschinenart vorschlagen. Das beschleunigt die Arbeit und reduziert das Risiko, Offensichtliches zu übersehen. Es ersetzt aber nicht das Fachurteil, du entscheidest, welche Gefährdung in deinem konkreten Fall relevant ist.

Normen-Datenbank mit Amtsblatt-Abgleich und Tracker. Die Datenbank umfasst über 3.000 Normen, davon mehr als 2.000 harmonisierte, und ist laut Anbieter automatisch mit dem EU-Amtsblatt abgeglichen. Der Normen-Tracker meldet neue Ausgaben, Rückzüge und Harmonisierungen. Das adressiert ein reales Problem: Eine zurückgezogene Norm oder eine ausgelaufene Vermutungswirkung bekommt man im Tagesgeschäft sonst leicht zu spät mit, mit Folgen für die Gültigkeit der eigenen Konformitätserklärung.

Maschinenrichtlinie und neue Maschinenverordnung parallel. CE-Copilot unterstützt sowohl die noch geltende Maschinenrichtlinie 2006/42/EG als auch die neue Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich gilt. Wer in der Übergangsphase plant, kann seine Dokumentation auf das künftige Recht ausrichten, ein klarer Vorteil gegenüber Vorlagen, die nur das alte Regime abbilden.

Deutscher Anbieter, EU-Datenhaltung, echte AVV. Oberfläche, Ratgeber und Support sind deutsch. Die Kerndaten liegen bei Supabase in der EU/EWR, der Mailversand läuft über IONOS in Deutschland, Analytics über die EU-Cloud von PostHog. Mit allen Sub-Prozessoren bestehen Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO, und Anthropic nutzt die Daten ausdrücklich nicht zum Training. Für ein so kleines Produkt ist diese Datenschutz-Reife überdurchschnittlich.

Schwächen ehrlich betrachtet

Einzelunternehmen ohne große Organisation im Rücken. Hinter CE-Copilot steht SH Engineering, ein Einzelunternehmen von Inhaber Hünkar Sönmez aus Allersberg, kein größeres Unternehmen mit eigener Mannschaft. Das hat zwei Seiten, und beide gehören ehrlich genannt. Positiv: Ein Ein-Personen-Betrieb ist oft schnell, direkt ansprechbar und kann auf Feedback unbürokratisch reagieren, kein Support-Ticket-Labyrinth, kurze Wege. Die Kehrseite: Es gibt keine große Organisation, die langfristige Pflege, Weiterentwicklung und Verfügbarkeit absichert. Auf der Website finden sich zudem weder ein Gründungsdatum noch eine längere Referenzliste, genannt wird ein einziger Referenzkunde.

Geschäftskontinuität ist deine Bringschuld. Daraus folgt ein konkretes Risiko, das gerade bei CE-Software schwer wiegt: Bus-Faktor und Bestandssicherheit hängen an einer sehr schmalen Basis. CE-Dokumentation, Risikobeurteilungen und Konformitätserklärungen unterliegen langen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (in der Regel zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen), das Tool selbst muss aber nicht zehn Jahre existieren. Mach deshalb vor dem produktiven Einsatz deine Due Diligence: Kann ich meine vollständige Dokumentation jederzeit exportieren (PDF/Word/CSV, ja)? Was passiert mit meinen technischen Unterlagen und Konformitätserklärungen, wenn der Betrieb pausiert oder eingestellt wird? Gibt es einen Kontinuitäts- oder Escrow-Plan? Praktischer Rat: Exportiere deine Dokumentation regelmäßig und lege sie zusätzlich in deinem eigenen Ablagesystem ab, dann bist du unabhängig vom Fortbestand des Anbieters.

Die KI-Verarbeitung verlässt die EU. So gut die übrige Infrastruktur in der EU/EWR liegt, die eigentlichen KI-Funktionen laufen über Anthropic in den USA, abgesichert über Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO. Für die meisten Maschinenbauer ist das vertretbar, denn es geht um technische Maschinendaten, nicht um sensible personenbezogene Daten. Wer aber eine strikte “keine USA”-Richtlinie hat, muss das wissen: Eine reine EU-KI gibt es hier nicht.

Nur Maschinen-CE, sonst nichts. Der Name “CE-Copilot” ist breiter, als das Produkt ist. Es deckt die Maschinenrichtlinie und die Maschinenverordnung ab, nicht die Medizinprodukteverordnung (MDR), die Spielzeugrichtlinie, reine EMV-Bewertung oder Produktsicherheit allgemein. Wer ein Gerät außerhalb des Maschinensektors CE-kennzeichnen muss, ist hier falsch. Das ist keine Schwäche der Umsetzung, aber eine echte Scope-Grenze, die man vor dem Kauf kennen muss.

Die Testphase ist zu kurz. Zwei Tage reichen, um die Oberfläche und den Normen-Finder anzusehen, aber kaum, um einen vollständigen CE-Vorgang inklusive Risikobeurteilung und Konformitätserklärung seriös durchzuspielen. Ein zweiwöchiger Test wäre der Sache angemessener. Praktischer Rat: Geh mit einer konkreten, bereits gut verstandenen Maschine in den Test, dann ist die Zeit nicht das Problem.

KI-Kontingente können knapp werden. Jeder Plan deckelt KI-Analysen, Risikobeurteilungen und Vorschläge. Für gelegentliche CE-Vorgänge passt das, aber wer in einem Monat mehrere Maschinen parallel durchzieht, kann an die Grenze des Starter-Tarifs stoßen und muss auf Professional wechseln. Die Limits sind transparent ausgewiesen, das gehört aber in die Kalkulation.

Die rechtliche Verantwortung bleibt bei dir. Das ist keine Schwäche im engeren Sinn, sondern eine fundamentale Eigenschaft jeder CE-Software, die hier aber besonders betont gehört: Das Tool assistiert, es zertifiziert nicht. Die Verantwortung für die Richtigkeit der CE-Kennzeichnung trägt vollständig der Hersteller. Wer glaubt, mit dem Abo die Haftung auszulagern, irrt. Der Anbieter weist genau darauf selbst hin.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Nur Normenänderungen über alle Normwerke (DIN, ISO, EN, IEC) überwachen und den Bestand verwalten willst
Produkt-Compliance für Materialien und Chemikalien (REACH, RoHS, SCIP) brauchst
US-Finanzregulierung (SEC, FINRA) automatisiert prüfen willst

Direkte deutschsprachige KI-Konkurrenz speziell für Maschinen-CE ist rar, das ist Teil dessen, was CE-Copilot in seiner Nische interessant macht. Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite sind etablierte, nicht KI-zentrierte Ansätze: spezialisierte Sicherheitsingenieur-Büros und externe CE-Berater (persönlich, aber teurer und langsamer), klassische Risikobeurteilungs-Software wie Safexpert von IBF (sehr ausgereift, stärker auf professionelle Sicherheitsfachkräfte zugeschnitten) sowie die kostenlosen Normen-Recherchen über die DIN- und EU-Amtsblatt-Quellen selbst (mühsam, aber kostenlos). CE-Copilot positioniert sich genau dazwischen: mehr Automatisierung und KI-Unterstützung als die manuelle Recherche, günstiger und niedrigschwelliger als ein Beratungsmandat oder eine Ingenieurssoftware für Profis.

So steigst du ein

Schritt 1: Klär zuerst, ob dein Produkt überhaupt unter die Maschinenrichtlinie/Maschinenverordnung fällt, das ist die Grundvoraussetzung. Registriere dich dann auf ce-copilot.de für die zweitägige Testphase (keine Kreditkarte nötig) und halte eine konkrete Maschine bereit, die du ohnehin demnächst CE-kennzeichnen musst. So testest du am realen Fall statt an einem Dummy.

Schritt 2: Starte mit dem KI-Normen-Finder. Beschreibe die Maschine und lass dir Risikoklasse und anwendbare EU-Richtlinien samt Begründung ermitteln. Prüfe die Begründung kritisch gegen dein eigenes Verständnis, sie ist Entscheidungshilfe, nicht Endurteil. Lege das Ergebnis als Projekt an, damit die folgenden Schritte daran andocken.

Schritt 3: Führe die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 durch und nutze die KI-Gefährdungsvorschläge als Checkliste, nicht als fertige Lösung. Streiche, was nicht zutrifft, und ergänze, was die KI nicht kennt, denn die Maschinenkenntnis liegt bei dir. Aktiviere parallel den Normen-Tracker für die für dich relevanten Normen, damit du über Rückzüge und neue Ausgaben informiert bleibst.

Schritt 4 (Abschluss): Generiere die EU-Konformitätserklärung als PDF/Word und prüfe die Pflichtangaben. Exportiere die vollständige Dokumentation und lege sie zusätzlich in deinem eigenen Ablagesystem ab, so bleibt der Nachweis auch unabhängig vom Tool bestehen. Entscheide nach dem Test anhand deines tatsächlichen Volumens zwischen Starter und Professional.

Ein konkretes Beispiel

Ein Sondermaschinenbauer aus dem Schwäbischen mit zwölf Mitarbeitern baut individuelle Förder- und Handhabungsanlagen, im Schnitt acht bis zehn Stück im Jahr. Eine eigene CE-Abteilung gibt es nicht; bisher hat der Konstruktionsleiter die CE-Kennzeichnung nebenbei mit einer selbst gepflegten Excel-Vorlage und einer Sammlung von DIN-PDFs erledigt, pro Anlage gut zwei Arbeitstage, und bei jeder Normenänderung die bange Frage, ob die Vorlage noch aktuell ist. Mit dem Professional-Tarif von CE-Copilot läuft das jetzt anders: Für eine neue Palettieranlage ermittelt der KI-Normen-Finder in wenigen Minuten Risikoklasse und einschlägige Richtlinien mit Begründung, die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 startet mit KI-Gefährdungsvorschlägen, die der Konstruktionsleiter prüft und anpasst, und die Konformitätserklärung wird am Ende sauber als PDF erzeugt, inklusive Pflichtangabencheck. Der Normen-Tracker meldet ihm zudem automatisch, als eine relevante Typ-C-Norm in neuer Ausgabe erscheint. Aufwand pro Anlage: statt rund zwei Tagen jetzt etwa ein halber Tag. Bei neun Anlagen im Jahr amortisieren sich die 199 €/Monat deutlich, vor allem aber sinkt das Risiko, eine veraltete Norm zu übersehen.

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter: SH Engineering, Inhaber Hünkar Sönmez, Wittelsbacherstraße 36, 90584 Allersberg, Deutschland. Einzelunternehmen, Kleinunternehmer nach § 19 UStG.
  • Datenhaltung (EU/EWR): Datenbank und Authentifizierung laufen über Supabase mit Servern in der EU/EWR, der Mailversand über IONOS in Deutschland, Analytics über die EU-Cloud von PostHog. Das Anwendungshosting erfolgt über Railway (US-Anbieter), laut Anbieter bevorzugt über Rechenzentren innerhalb der EU.
  • KI-Verarbeitung (USA): Die KI-Funktionen laufen über Anthropic (Claude) in den USA, abgesichert über Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe (Dublin). Wer eine strikte EU-only-Richtlinie hat, muss diese Übermittlung berücksichtigen.
  • Keine KI-Training-Nutzung: Laut Datenschutzerklärung werden die Daten von Anthropic nicht zum Training der KI-Modelle verwendet.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Mit den eingesetzten Sub-Prozessoren (u. a. Railway, Supabase, Anthropic, PostHog, Stripe) bestehen laut Anbieter Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für technische Maschinendaten ist das Setup vertretbar und für einen so kleinen Anbieter überdurchschnittlich sauber. Gib dennoch keine sensiblen personenbezogenen Daten in Freitextfelder ein und kläre bei strengen internen Richtlinien die US-KI-Verarbeitung intern ab. Prüfe vor produktivem Einsatz die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung, da sich Sub-Prozessoren ändern können.

Gut kombiniert mit

  • , für Unternehmen, die über die reine Maschinen-CE hinaus den gesamten betrieblichen Normen-Bestand (auch außerhalb des Maschinensektors) audit-fest verwalten und überwachen wollen. CE-Copilot deckt die Maschinen-Normen prozessnah ab, GLOBALnorm das breite Normen-Portfolio.
  • , wenn neben der Maschinensicherheit auch Produkt- und Materialcompliance (REACH, RoHS, SCIP) eine Rolle spielt, etwa bei Maschinen mit relevanten Werkstoff- oder Chemikalienanteilen. Die beiden adressieren unterschiedliche Compliance-Welten, die sich im Maschinenbau aber überschneiden können.
  • , für die textliche Feinarbeit rund um die Dokumentation: Betriebsanleitungen verständlich formulieren, Sicherheitshinweise ausarbeiten oder Normentexte zusammenfassen lassen. CE-Copilot strukturiert den Compliance-Prozess, Claude hilft beim Ausformulieren der begleitenden Dokumente.

Unser Testurteil

CE-Copilot verdient 4 von 5 Sternen. Es löst ein echtes, anstrengendes Problem für eine klar umrissene Zielgruppe, Maschinenbauer ohne eigene CE-Abteilung, und tut das mit erstaunlicher Tiefe für ein so junges Produkt: KI-Normen-Finder mit Begründung, KI-gestützte Risikobeurteilung, Amtsblatt-abgeglichene Normen-Datenbank mit Tracker und die Abdeckung sowohl der alten Maschinenrichtlinie als auch der neuen Maschinenverordnung. Dazu kommen deutscher Support, EU-Datenhaltung, echte AVVs und ein fairer, transparenter Preis ab 14,99 €. Den fünften Stern kostet vor allem die schmale Anbieterbasis (Einzelunternehmen ohne kommunizierte Historie und mit nur einer öffentlichen Referenz), die KI-Verarbeitung in den USA und die sehr knappe zweitägige Testphase. Auch der breite Name darf nicht täuschen: Das ist Maschinen-CE, nicht CE allgemein. Wer genau das braucht und die Anbieter-Reife bewusst einkalkuliert, bekommt eines der durchdachtesten deutschsprachigen KI-Werkzeuge für diese Nische.

Was wir bemerkt haben

  • Juni 2026, die Startseite nennt zwei Normen-Zahlen: “3.000+ Normen in der Datenbank” als Gesamtbestand und “2.000+ harmonisierte Normen” in der Funktionsbeschreibung. Beides ist konsistent, die 3.000+ umfassen den Gesamtbestand, die 2.000+ die Teilmenge der harmonisierten Normen.
  • Juni 2026, der Anbieter ist ein Einzelunternehmen (SH Engineering, Hünkar Sönmez) und rechnet als Kleinunternehmer nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer ab. Für B2B-Kunden bedeutet das: kein Vorsteuerabzug auf die Abogebühr. Ein Gründungsdatum oder eine längere Firmenhistorie wird nicht kommuniziert.
  • Juni 2026, CE-Copilot ist ausdrücklich auf die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ausgerichtet und bildet damit bereits das ab 20. Januar 2027 verbindliche neue Recht ab. Andere CE-Regime (MDR, Spielzeug, reine EMV) sind nicht abgedeckt.
  • Juni 2026, die Datenschutzerklärung legt die Sub-Prozessoren ungewöhnlich transparent offen (Supabase, IONOS, PostHog, Railway, Anthropic, Stripe) und benennt für jeden den Serverstandort und die AVV-Lage. Bemerkenswert für ein Produkt dieser Größe; gleichzeitig macht sie deutlich, dass die KI-Verarbeitung über Anthropic in den USA läuft.

Quellen

  1. CE-Copilot – Startseite und Funktionsüberblick. https://www.ce-copilot.de (abgerufen am 2026-06-24). KI-Normen-Finder (Risikoklasse, anwendbare EU-Richtlinien mit Begründung); 3.000+ Normen in der Datenbank, davon 2.000+ harmonisierte Normen, automatisch mit dem EU-Amtsblatt abgeglichen; Normen-Tracker meldet neue Ausgaben, Rückzüge, Harmonisierungen; Risikobeurteilung nach EN ISO 12100; Konformitätserklärung als PDF; Unterstützung von Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und Maschinenverordnung 2023/1230; gebaut mit Claude; Daten werden nicht für KI-Training verwendet; Referenzkunde STEP-G (Eric Magnus).
  2. CE-Copilot – Preisübersicht. https://www.ce-copilot.de/preise (abgerufen am 2026-06-24). Normenfinder 14,99 €/Monat (10 KI-Analysen); Starter 99 €/Monat (Empfohlen, 50 KI-Analysen, 10 Risikobeurteilungen, 400 KI-Vorschläge, Normen-Tracker 10 Normen, 5 Projekte); Professional 199 €/Monat (1.000 KI-Analysen, 150 Risikobeurteilungen, Normen-Tracker 50 Normen, 20 Projekte, mehrsprachiger Export DE/EN/FR/IT, Priority-Support, persönliches Onboarding); Enterprise auf Anfrage (3 parallele Sessions, unbegrenzte Projekte und Normen-Alerts); 2 Tage kostenlos testen; 10 % Rabatt bei jährlicher Zahlung; jederzeit kündbar; Endpreise nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer.
  3. CE-Copilot – Datenschutzerklärung und Impressum. https://www.ce-copilot.de/datenschutz (abgerufen am 2026-06-24). Anbieter SH Engineering, Inhaber Hünkar Sönmez, Wittelsbacherstraße 36, 90584 Allersberg; Datenbank/Authentifizierung bei Supabase (Server in EU/EWR); Mailversand über IONOS (Deutschland); Analytics PostHog (EU-Cloud); Anwendungshosting Railway (US-Anbieter, EU-Rechenzentren bevorzugt); KI-Verarbeitung über Anthropic in den USA mit Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO; Zahlung über Stripe (Dublin); AVV nach Art. 28 DSGVO mit den Sub-Prozessoren; Daten werden von Anthropic nicht zum Training der KI-Modelle verwendet.

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