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xarvio FIELD MANAGER

BASF Digital Farming GmbH

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xarvio FIELD MANAGER ist BASFs digitale Ackerbau-Plattform für schlaggenaue Anbauempfehlungen. Das System kombiniert GPS-Felddaten, Satelliten-Biomassebilder, Wetterdaten und agronomische Modelle zu konkreten Empfehlungen für Aussaatzeitpunkt, Düngung und Pflanzenschutz, und generiert daraus variable Applikationskarten für GPS-gesteuerte Maschinen. In Deutschland sind über 12.000 Betriebe mit mehr als 840.000 Hektar registriert; in der Saison 2021/22 entstanden rund 7.000 variable Applikationskarten.

Kosten: Basis-Konto kostenlos; All-in-1-Paket 10 €/ha/Jahr (Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz); Farmweite Lizenz ab 150 ha: 1.500 €/Jahr

Kategorien

Stärken

  • Schlaggenaue Empfehlungen für Aussaat, Düngung und Fungizid, nicht flächig, sondern standortspezifisch
  • Empfehlungs-Engine liefert Termin und Mittelwahl, nicht nur eine NDVI-Heatmap zur Eigeninterpretation
  • Schaderreger-Prognosemodelle (Septoria, Rost, Cercospora) reduzieren Fungizid-Einsatz messbar
  • Nachgewiesene Ertragseffekte (BASF-Auswertung 2021/22): Winterweizen +58 €/ha, Wintergerste +18 €/ha bei 23 % weniger Fungizid, Winterroggen +41 €/ha bei 50 % weniger Fungizid
  • EU-Datenhaltung (Server in Deutschland); kostenlose Basisversion für Einstieg ohne Risiko
  • Variable Applikationskarten für die GPS-gesteuerte Ausbringung direkt aus dem System

Einschränkungen

  • BASF betreibt die Plattform und ist zugleich Pflanzenschutzmittelhersteller, struktureller Interessenkonflikt bei Produktempfehlungen
  • Fruchtfolgeoptimierung über mehrere Jahre ist kein Kernangebot, Stärke liegt in der saisonalen Wachstumssteuerung
  • Volle Maschinenkonnektivität (Applikationskarten direkt aufs Terminal) erfordert ISOBUS-fähige GPS-Terminals
  • Empfehlungsqualität hängt von der Pflege der Schlag- und Sortendaten ab
  • Sonderkulturen (Obst, Wein, Gemüse) werden kaum unterstützt, reiner Ackerbau-Fokus

Passt gut zu

Ackerbaubetriebe ab 50 ha mit Wintergetreide, Raps, Mais Betriebe, die Pflanzenschutz- und Düngeempfehlungen standortspezifisch steuern wollen Einstieg in Precision Farming ohne komplexes Setup

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst Pflanzenschutz- und Düngetermine datenbasiert statt nach Kalender steuern
  • Du baust Wintergetreide, Raps oder Mais an und suchst eine günstige Empfehlungs-Engine
  • Du willst in die variable Ausbringung einsteigen, ohne ein komplexes System aufzusetzen
  • Du brauchst eine deutschsprachige Plattform mit EU-Datenhaltung und AVV

Wann nein

  • Du betreibst Sonderkulturen (Obst, Wein, Gemüse), xarvio ist auf Ackerbau zugeschnitten
  • Du erwartest herstellerneutrale Pflanzenschutzempfehlungen ohne BASF-Bezug
  • Du suchst eine vollständige Betriebsleitsoftware mit Buchhaltung, Lager und Vermarktung
  • Dein Betrieb ist sehr klein (<20 ha), die Lizenzkosten amortisieren sich kaum

Kurzfazit

xarvio FIELD MANAGER ist BASFs digitale Empfehlungs-Engine für den Ackerbau, und in Deutschland die mit Abstand am weitesten verbreitete ihrer Art: über 12.000 Betriebe mit mehr als 840.000 Hektar. Stärke ist, dass das System nicht nur Satellitenbilder anzeigt, sondern daraus eine konkrete Handlungsempfehlung ableitet, wann gedüngt, wann gespritzt, mit welchem Mittel und in welcher Menge je Zone. Die in den BASF-Auswertungen ausgewiesenen Ertragseffekte (Winterweizen +58 €/ha) sind ein starkes Argument, müssen aber als Herstellerangabe gelesen werden. Genau hier liegt auch die größte Schwäche: BASF ist Plattformbetreiber und Pflanzenschutzmittelhersteller zugleich. Für den klassischen Marktfruchtbetrieb, der seine saisonale Wachstumssteuerung datenbasiert verbessern will, ist xarvio dennoch eine der besten und günstigsten Optionen am Markt.

Hinweis: Diese Seite betrachtet xarvio FIELD MANAGER aus dem Blickwinkel der saisonalen Wachstumssteuerung und Empfehlungs-Engine. Eine zweite, gleichwertige Detailseite zum selben Produkt mit Schwerpunkt auf Satellitenintegration und ISOXML-Maschinenanbindung findest du unter .

Für wen ist xarvio FIELD MANAGER?

Marktfruchtbetriebe ab 50 Hektar: Hier ist die Empfehlungs-Engine am wertvollsten. Wer Winterweizen, Gerste, Raps oder Mais anbaut, bekommt termin- und mengengenaue Empfehlungen für Düngung und Pflanzenschutz, und kann das All-in-1-Paket (10 €/ha) bei den ausgewiesenen Ertragseffekten in der Regel schon in der ersten Saison amortisieren.

Betriebe, die Pflanzenschutz vom Kalender lösen wollen: Die Schaderreger-Prognosemodelle (Septoria, Rost, Cercospora, Fusarium) bewerten täglich das lokale Infektionsrisiko. Statt nach festem Spritzplan zu behandeln, fährst du dann, wenn das Modell echtes Risiko meldet. In den BASF-Auswertungen reduzierte das den Fungizid-Einsatz bei Wintergerste um 23 %, bei Winterroggen sogar um 50 %.

Einsteiger in Precision Farming: Wer ohne großes Setup variable Düngung oder Pflanzenschutz testen will, kommt hier am schnellsten zu einem Ergebnis. Schläge importieren, Modul buchen, Empfehlung erhalten, kein QGIS, keine manuelle Satellitenbild-Aufbereitung.

Betriebe mit deutschsprachigem Support-Bedarf: Anbieter ist eine deutsche GmbH, die Daten liegen in der EU, der Support sitzt in Deutschland. Für Betriebe, denen US-Plattformen wie datenschutzrechtlich Bauchschmerzen bereiten, ist das ein echter Vorteil.

Weniger geeignet für: Sonderkulturbetriebe (Obst, Wein, Gemüse, dafür fehlen die Module), Betriebe, die herstellerneutrale Pflanzenschutzberatung ohne BASF-Bezug wünschen, sehr kleine Betriebe unter 20 ha (Lizenzkosten amortisieren sich kaum), und alle, die eine vollständige Betriebsleitsoftware mit Buchhaltung, Lager und Vermarktung suchen, dafür ist breiter aufgestellt.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Basis (kostenlos)0 €Schläge anlegen, Standardmaßnahmen dokumentieren, Wetter- und Klimadaten ansehen, mobile App
All-in-110 €/ha/JahrAussaat-, Düngungs- und Pflanzenschutzmodul, Schaderreger-Prognosen, variable Applikationskarten, rund 5 €/ha günstiger als der Einzelkauf der Module
Farm-Lizenz1.500 €/Jahr (ab 150 ha)Pauschalpreis für den gesamten Betrieb, automatische Freischaltung neu angelegter Schläge, alle Module
Einzelmoduleauf AnfrageEinzelbuchung möglich, lohnt sich aber selten, zwei Module sind teurer als All-in-1

Die hier genannten Beträge weist xarvio öffentlich nicht aus, hol dir die aktuellen Konditionen vor einer Kalkulation direkt beim Anbieter.

Einordnung: Die kostenlose Basisversion ist mehr als ein Showroom, sie reicht für reine Schlagdokumentation und Wetterdaten und ist DSGVO-konform nutzbar. Sobald du Empfehlungen für Düngung oder Pflanzenschutz willst, ist das All-in-1-Paket der Standard. 10 €/ha amortisieren sich bei den in den BASF-Auswertungen ausgewiesenen Effekten (Winterweizen +58 €/ha) rechnerisch in der ersten Saison, auch wenn man als Herstellerangabe einen Sicherheitsabschlag macht, bleibt die Rechnung positiv. Ab 150 Hektar kippt sie zugunsten der Farm-Lizenz: Bei 200 ha wären 10 €/ha = 2.000 €, die Pauschale spart 500 €; bei 320 ha sind es schon rund 1.700 € Ersparnis. Die Farm-Lizenz ist dann die offensichtliche Wahl.

Stärken im Detail

Empfehlung statt Heatmap. Der entscheidende Unterschied zu vielen Wettbewerbern: xarvio zeigt nicht nur einen NDVI- oder Biomasse-Layer und überlässt dir die Interpretation, sondern kombiniert Biomasse, Bodentyp, Wetterprognose, Sorte und Phänologie zu einer expliziten Aussage, “auf Schlag X jetzt düngen, Zone 1 mit 60 kg N, Zone 3 mit 80 kg N”. Das ist deutlich näher an entscheidungsreif als reine Bilddaten.

Pflanzenschutz nach Risiko, nicht nach Kalender. Die Schaderreger-Prognosemodelle bewerten täglich das lokale Infektionsrisiko für die wichtigsten Pilzkrankheiten. In der BASF-Auswertung der Saison 2021/22 führte das bei Wintergerste zu 23 % und bei Winterroggen zu 50 % weniger Fungizid-Einsatz, bei vergleichbaren oder besseren Erträgen. Das ist nicht nur ein Kostenargument, sondern auch eines für die Reduktionsziele vieler Förderprogramme.

Nachgewiesene Ertragseffekte, mit Quellenvorbehalt. Die ausgewiesenen Mehrerlöse (Winterweizen +58 €/ha, Wintergerste +18 €/ha, Winterroggen +41 €/ha) stammen aus BASF-eigenen Auswertungen, über das Branchenmedium top agrar berichtet. Sie sind plausibel und konsistent über mehrere Kulturen, aber eben Herstellerzahlen, wer sie für die eigene Investitionsentscheidung nutzt, sollte einen Sicherheitsabschlag einplanen. Selbst dann bleibt der Hebel gegenüber 10 €/ha Lizenzkosten deutlich positiv.

Marktdurchdringung schafft Vertrauen und Netzwerkeffekt. Mit über 12.000 Betrieben und mehr als 840.000 Hektar ist xarvio die meistgenutzte herstellergebundene Plattform im DACH-Raum. Das Modell wird regional besser kalibriert, Beratungsringe und Lohnunternehmen arbeiten auf einheitlichen Daten, Kompatibilitätsprobleme sind selten. In der Saison 2021/22 wuchs die Nutzerzahl um 46 %, die Zahl der variablen Applikationskarten verdoppelte sich von rund 3.000 auf 7.000.

Niedrige Einstiegsschwelle, EU-Hosting. Kostenloser Einstieg, deutsche App-Bedienung, Server in Deutschland und ein AVV auf Anfrage, die Kombination ist im Markt selten. Wer KI-skeptisch ist oder zuerst nur dokumentieren will, kann mit dem Basis-Konto ohne Risiko starten und später aufstocken.

Schwächen ehrlich betrachtet

Interessenkonflikt BASF. Der Plattformbetreiber ist gleichzeitig einer der größten Pflanzenschutzmittelhersteller weltweit. Die Empfehlungen sind nach unserer Recherche fachlich solide, aber wenn das Modell zwischen wirkstoffgleichen Mitteln wählen kann, ist die BASF-Marke auffallend oft das Default. Wer herstellerunabhängige Beratung will, fährt mit dem Beratungsring vor Ort oder einer neutraleren Plattform sauberer.

Keine Mehrjahres-Anbauplanung. Die Stärke liegt klar in der saisonalen Steuerung innerhalb eines Anbaujahres. Echte Fruchtfolgeoptimierung über mehrere Jahre, Deckungsbeitragsrechnung je Frucht oder strategische Flächenplanung sind kein Kernangebot. Wer das braucht, kombiniert xarvio mit einem Farmmanagement-System.

Empfehlungen sind nur so gut wie die Eingabedaten. Das Pflanzenbaumodell verlangt korrekte Schlag-, Boden- und Sortendaten, Aussaatdatum und Aussaatstärke. In der Praxis sind diese Angaben oft lückenhaft, und das spürt man in der Qualität der Vorschläge. Wer das System nicht konsequent pflegt, bekommt mittelmäßige Empfehlungen.

Maschinenanbindung braucht passende Hardware. Variable Applikationskarten entfalten ihren Nutzen erst, wenn sie auf einem ISOBUS-fähigen Terminal landen. Ältere Maschinen ohne kompatibles Terminal können die Karten nicht oder nur über Umwege verarbeiten. Vor der Buchung lohnt der Blick auf den eigenen Maschinenpark.

Sonderkulturen außen vor. xarvio ist auf Ackerbau zugeschnitten, Getreide, Raps, Mais, Zuckerrübe, Sonnenblume, Soja. Für Obst, Wein, Gemüse oder Hopfen gibt es kaum brauchbare Module. Mischbetriebe mit Sonderkulturen brauchen eine zweite Lösung.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine breitere Farmmanagement-Plattform mit Buchhaltung suchst
Eine US-Plattform mit starker Wetterintegration testen willst
Herstellerunabhängige Satellitenanalyse mit API brauchst
Ins John-Deere-Ökosystem eingebunden bist
Primär rechtssicher dokumentieren willst (deutsches Hosting)

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: NEXT Farming (deutscher Anbieter, stark in der Buchhaltung), Helm Software (Klassiker für deutsche Schlagkartei) und OneSoil (kostenlose Basis-Satellitenkarten). xarvio dominiert die saisonale Pflanzenbauberatung mit Pflanzenschutz-Fokus im DACH-Raum, bei reiner Dokumentation, Logistik oder Mehrjahresplanung haben andere die Nase vorn. In der Praxis sehr verbreitet ist die Kombination aus xarvio (Empfehlung) und einem klassischen Farmmanagement-System (Buchhaltung, Lager).

So steigst du ein

Schritt 1: Erstelle ein kostenloses Konto unter ag.xarvio.com. Importiere deine Schläge per Shapefile aus dem Flächenantrag (InVeKoS-Export) oder zeichne sie in der Kartenansicht nach. Das System bezieht automatisch Satellitenbilder und Wetterdaten für jeden Schlag. Tipp: Mach das im Winter, nicht im Frühjahrsstress.

Schritt 2: Lege für jeden Schlag Kultur, Sorte, Aussaatdatum, Aussaatstärke und Bodentyp an. Je vollständiger diese Basisdaten, desto treffender die Empfehlungen der Engine. Wer Bodenkarten aus früheren Beprobungen hat, sollte sie ebenfalls hochladen, sie verbessern die Zonierung erheblich.

Schritt 3: Buche das All-in-1-Paket (10 €/ha/Jahr) oder ab 150 ha die Farm-Lizenz. Ab dem nächsten Wachstumsstadium erhältst du schlaggenaue Empfehlungen für Düngung und Pflanzenschutz, mit Begründung. Aktiviere die Schaderreger-Prognosen, um Spritztermine vom Kalender zu lösen. Optional erzeugst du variable Applikationskarten und exportierst sie auf ein GPS-Terminal.

Ein konkretes Beispiel

Ein Ackerbaubetrieb aus Sachsen-Anhalt mit 280 ha Winterweizen und Wintergerste bucht das All-in-1-Paket für 2.800 €/Jahr. Im Frühjahr meldet die Septoria-Prognose für zwei vitale Schläge mit hohem Biomassesignal noch geringen Befallsdruck, das System empfiehlt, den ersten Fungizideinsatz um rund zwei Wochen zu verschieben. Auf einem dritten Schlag mit sichtbarem Stresssignal kommt dagegen eine frühe Behandlungsempfehlung. Über die Saison reduziert der Betrieb so eine Fungizidanwendung im Gerstenbestand und trifft die Weizentermine genauer. In der Größenordnung der BASF-Auswertungen (Winterweizen +58 €/ha, Wintergerste +18 €/ha bei 23 % weniger Fungizid) liegt der Mehrwert deutlich über den 10 €/ha Lizenzkosten, selbst mit konservativem Abschlag bleibt ein klarer Nettogewinn je Hektar. Die Datenpflege im Winter (Schläge, Sorten, Bodentypen) ist dafür Voraussetzung.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Server in Deutschland, Verarbeitung im EU-Raum.
  • Anbieter: BASF Digital Farming GmbH, deutsche Rechtspersönlichkeit (Sitz Ludwigshafen).
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Auf Anfrage erhältlich, für Beratungsringe und Lohnunternehmen mit Multi-Account-Verwaltung besonders relevant. Aktiv anfordern.
  • Datennutzung: Felddaten (Schlaggrenzen, GPS, Ertragsdaten) werden laut Anbieter nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben; aggregierte, anonymisierte Daten fließen in die Modellverbesserung.
  • Datenexport: Schlagdaten und Maßnahmenprotokolle lassen sich exportieren, der Lock-in ist dadurch begrenzt, akkumulierte Modellkalibrierungen bleiben aber plattformgebunden.
  • Empfehlung: Da BASF als Pflanzenschutzmittelhersteller die Plattform betreibt, sollten datenschutzbewusste Betriebe die Nutzungsbedingungen vor dem Produktivbetrieb prüfen und bei Mehrnutzer-Szenarien einen AVV mit klar abgegrenzten Verarbeitungszwecken abschließen.

Gut kombiniert mit

  • , für die kaufmännische Seite, die xarvio nicht abdeckt: Buchhaltung, Lager, Vermarktung. xarvio liefert die agronomische Empfehlung, 365FarmNet die Betriebsverwaltung. Parallel betrieben ergänzen sich Entscheidungsunterstützung und Dokumentation.
  • , wer rechtssicher dokumentieren und deutsches Hosting will, nutzt Plantivo für die Schlagkartei und xarvio für die KI-gestützte Beratung davor. Sinnvolle Arbeitsteilung: Empfehlung vorne, strukturierte Dokumentation hinten.
  • , für Betriebe, die zusätzlich herstellerneutrale Satellitenanalysen und eigene Auswertungen über eine API brauchen. GeoPard liefert die Rohdaten-Tiefe, xarvio die fertige Handlungsempfehlung.

Unser Testurteil

xarvio FIELD MANAGER verdient 4 von 5 Sternen. Es ist im DACH-Raum die am weitesten verbreitete digitale Pflanzenbauberatung und überzeugt vor allem dadurch, dass es aus Satelliten- und Wetterdaten eine konkrete, begründete Handlungsempfehlung ableitet, nicht nur eine Karte zum Selbstinterpretieren. EU-Hosting, deutscher Support, ein fairer kostenloser Einstieg und die in den BASF-Auswertungen ausgewiesenen Ertragseffekte machen es zum Default für Marktfruchtbetriebe ab 50 Hektar. Den fünften Stern kostet erstens der strukturelle Interessenkonflikt, BASF als Pflanzenschutzmittelhersteller bewertet Pflanzenschutzmittel, und zweitens die Lücken bei Mehrjahresplanung, Sonderkulturen und vollständigem Farmmanagement. Wer einen klassischen Getreide-, Raps- oder Maisbetrieb führt und seine saisonale Steuerung datenbasiert verbessern will, macht mit xarvio kaum etwas falsch.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Diese Detailseite und behandeln dasselbe Produkt (xarvio FIELD MANAGER von BASF) aus zwei Blickwinkeln: hier die saisonale Empfehlungs-Engine, dort die Satellitenintegration und ISOXML-Maschinenanbindung. Wer das volle Bild will, sollte beide Seiten lesen. Wir prüfen eine Zusammenführung.
  • 2021/22, Laut BASF-Auswertung (berichtet von top agrar) stieg die Nutzerzahl um 46 % auf über 12.000 Betriebe, die Zahl der variablen Applikationskarten verdoppelte sich von rund 3.000 auf 7.000 (4.300 Düngung, 1.800 Pflanzenschutz, 900 Aussaat). Die Zahl der angebundenen Metos- und Sencrop-Wetterstationen wuchs um 82 %.
  • 2021/22, Die ausgewiesenen Ertragseffekte (Winterweizen +58 €/ha, Wintergerste +18 €/ha bei 23 % weniger Fungizid, Winterroggen +41 €/ha bei 50 % weniger Fungizid) sind Herstellerzahlen aus BASF-eigenen Auswertungen, plausibel und über mehrere Kulturen konsistent, aber nicht unabhängig verifiziert. Für eigene Kalkulationen einen Sicherheitsabschlag einplanen.
  • Juni 2026, Die genannten Preise (All-in-1 rund 10 €/ha, Farm-Lizenz 1.500 €/Jahr ab 150 ha) weist xarvio auf seinen öffentlichen Produktseiten nicht aus, die Preisseite verweist auf das hektarbasierte Abo-Modell und die Konditionen erhältst du auf Anfrage über den Anbieter. Wir konnten die exakten Beträge bei dieser Aktualisierung nicht aus einer offen einsehbaren Quelle bestätigen, prüfe sie daher direkt bei xarvio, bevor du kalkulierst. Die kostenlose Basisversion bleibt erhalten, bemerkenswert in einem Markt, in dem viele Wettbewerber ihren Free-Tier seit 2024 reduziert oder eingestellt haben.

Quellen

  1. xarvio – FIELD MANAGER Produktseite (Deutschland). https://ag.xarvio.com/germany/field-manager.html (abgerufen am 2026-06-14). Module Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz und Konnektivität; deutscher Support (germany@xarvio.info, +49 800 5052827, Mo–Fr 8–17 Uhr); Betreiber BASF Digital Farming GmbH.
  2. xarvio – Preise (Deutschland). https://ag.xarvio.com/germany/preise.html (abgerufen am 2026-06-14). Preise werden öffentlich nicht ausgewiesen, hektarbasiertes Abo-Modell, Konditionen auf Anfrage über den Anbieter.

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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