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KUMAVISION medtec365

KUMAVISION AG

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Branchen-ERP für Medizintechnikhersteller auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Integriert UDI-Management, EUDAMED- und GUDID-Upload sowie Etikettendruck direkt im ERP, keine separate Registrierungs-Software nötig. Unterstützt MDR, ISO 13485, FDA und MDSAP und bringt mehr als 350 Branchen-Referenzprozesse aus über 3.100 Kundenprojekten mit. KI kommt über Microsoft Copilot und die Power Platform ins System.

Kosten: Enterprise-Lizenz auf Anfrage. Microsoft-Dynamics-365-Business-Central-Lizenz (Essentials 80 USD, Premium 110 USD/Nutzer/Monat, jährlich abgerechnet) plus KUMAVISION-Branchenmodule und Einführungsprojekt. Kein öffentlicher Tarif.

Kategorien

Stärken

  • UDI- und EUDAMED-Prozesse vollständig im ERP integriert, Stammdaten werden einmalig gepflegt, nicht mehrfach
  • Direkter Upload zu EUDAMED und GUDID aus dem ERP, inklusive DI/PI-Generierung nach GS1 und HIBC
  • Integrierte Label-Logistik: UDI-Erzeugung, Barcode-Generierung und Etikettendruck (NiceLabel, Bartender) in einem System
  • Mehr als 350 Best-Practice-Referenzprozesse für Medizintechnik, ISO 13485:2016, MDR, FDA, GAMP5, MDSAP
  • Microsoft-Copilot- und Power-Platform-Anbindung für Automatisierung, Auswertungen und Self-Service-Workflows
  • Deutschsprachiges System mit deutschen Support- und Beratungsteams, EU-Hosting über Microsoft Azure

Einschränkungen

  • Enterprise-Implementierung: Einführung dauert typisch 4–9 Monate mit dediziertem Projektteam
  • Keine öffentliche Preisliste, Gesamtkosten aus Lizenz, Modulen und Projekt sind signifikant
  • Nur sinnvoll, wenn Microsoft Dynamics 365 Business Central als ERP-Plattform gewünscht oder vorhanden ist
  • KI ist eingebettete Funktionsschicht (Copilot/Power Platform), kein eigenständiges KI-Produkt
  • Überdimensioniert für kleine Hersteller mit wenigen Produkten und stabilem Portfolio

Passt gut zu

Mittelständische Medizintechnikhersteller, die ERP modernisieren und EUDAMED-Compliance aufbauen Hersteller mit wachsendem Produktportfolio, bei dem manuelle Datenpflege in mehreren Systemen zu teuer wird Teams, die UDI, Qualitätsmanagement und Fertigung in einem System abbilden wollen

Kurzfazit

KUMAVISION medtec365 ist eine Branchen-ERP-Lösung für Medizintechnikhersteller auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Ihre eigentliche Stärke liegt nicht in der KI, sondern in der Regulatorik: UDI-Vergabe, EUDAMED- und GUDID-Upload sowie Etikettendruck laufen aus einer einzigen Stammdatenbasis, statt über drei getrennte Systeme. Das spart in MDR-pflichtigen Betrieben viel doppelte Datenpflege und reduziert Fehlerquellen bei Behörden-Einreichungen. KI kommt über Microsoft Copilot und die Power Platform ins System, nützlich für Texte, Auswertungen und Automatisierung, aber kein eigenständiges KI-Produkt. Für Hersteller, die ohnehin auf Microsoft-Dynamics setzen und Compliance ernst nehmen, ist medtec365 eine durchdachte, regulatorisch tiefe Lösung, überdimensioniert dagegen für kleine Betriebe mit wenigen Produkten.

Für wen ist KUMAVISION medtec365?

Mittelständische Medizintechnikhersteller (50–500 Mitarbeitende): Das Kernpublikum. Wer Implantate, Diagnostika, chirurgische Instrumente, Dental- oder Reha-Technik fertigt und unter MDR fällt, bekommt hier ein ERP, das Fertigung, Qualitätsmanagement und Regulatorik in einem System abbildet. Die über 350 mitgelieferten Referenzprozesse nehmen einen großen Teil der Konfigurationsarbeit ab.

Qualitäts- und Regulatory-Affairs-Teams: Wer für UDI-Datenbanken, EUDAMED-Einreichungen und ISO-13485-Audits verantwortlich ist, profitiert am stärksten. Audit-Trail, Vier-Augen-Prinzip, Freigabe-Workflows und Rückverfolgbarkeit bis auf Komponentenebene sind eingebaut, nicht nachgerüstet.

Hersteller mit wachsendem Portfolio: Sobald ein Unternehmen UDI-Daten in ERP, Etikettensoftware und EUDAMED-Excel parallel pflegt, wird jede Produktänderung zur Fehlerquelle. medtec365 zentralisiert das, der Nutzen steigt mit der Produktanzahl.

Bestehende Microsoft-365-Häuser: Wer Dynamics, Teams, Power BI und Azure ohnehin im Einsatz hat, bekommt mit medtec365 eine nahtlos integrierte Branchenschicht inklusive Copilot- und Power-Platform-Anbindung, statt einer Insellösung.

Weniger geeignet für: Kleine Hersteller mit wenigen Produkten und stabilem Portfolio (der Aufwand rechnet sich nicht), reine Händler ohne eigene Fertigung, Betriebe, die bewusst nicht auf Microsoft-Dynamics setzen wollen, sowie alle, die ein schlankes, sofort einsatzbereites SaaS-Tool ohne mehrmonatiges Einführungsprojekt suchen.

Preise im Detail

KomponentePreisWas dahintersteckt
Dynamics 365 Business Central (Essentials)80 USD/Nutzer/MonatMicrosoft-Basislizenz, Finanzwesen, Lager, Einkauf, Verkauf, Copilot inklusive
Business Central (Premium)110 USD/Nutzer/MonatZusätzlich Fertigung und Service, für Hersteller meist nötig
KUMAVISION medtec365 BranchenmoduleAuf AnfrageUDI/EUDAMED, QM/QS, DMS, Branchen-Referenzprozesse
EinführungsprojektAuf Anfrage (5- bis 6-stellig)Beratung, Datenmigration, Validierung, Schulung
Copilot / Power PlatformTeils inklusive, teils ZusatzlizenzKI-Funktionen, Power Automate, Power BI

Einordnung: KUMAVISION veröffentlicht keine Preisliste, typisch für ERP-Branchensoftware. Realistisch setzt sich die Investition aus drei Blöcken zusammen: der laufenden Microsoft-Lizenz (Business Central Premium dürfte für Hersteller der Standard sein), den KUMAVISION-Branchenmodulen und dem einmaligen Einführungsprojekt. Letzteres ist der größte Posten und bewegt sich je nach Portfoliogröße und Migrationsaufwand im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Für einen Betrieb mit weniger als 50 Produkten und stabilem Sortiment lohnt sich der Aufwand kaum, der Hebel entsteht erst, wenn die manuelle Mehrfachpflege von UDI-Daten teuer und fehleranfällig wird. Wer den Business Case rechnen will, sollte die jährlichen Kosten für doppelte Datenpflege, Audit-Vorbereitung und EUDAMED-Korrekturen gegen die Projektkosten stellen.

Stärken im Detail

UDI und EUDAMED ohne Systembruch. Der zentrale Mehrwert: Device Identifier (DI) und Production Identifier (PI) werden nach GS1- und HIBC-Standard direkt im ERP erzeugt, und der Upload zu EUDAMED (Europa) sowie GUDID (USA/FDA) läuft aus demselben System. Wer das bisher über separate Registrierungs-Software oder Excel-Templates abgewickelt hat, eliminiert eine ganze Kategorie von Fehlerquellen, die Stammdaten existieren nur noch einmal.

Etikettendruck direkt angebunden. medtec365 integriert NiceLabel und Bartender, unterstützt 1D-/2D-Barcodes und Direktmarkierung. Die UDI-Erzeugung, die Barcode-Generierung und der physische Druck hängen damit an derselben Datenquelle. Das ist in der Praxis ein größerer Hebel, als es klingt: Etikettenfehler sind in der Medizintechnik teuer und auditrelevant.

Regulatorik ist eingebaut, nicht nachgerüstet. ISO 13485:2016, MDR, FDA, GAMP5 und MDSAP sind in den über 350 Referenzprozessen abgebildet. Audit-Trail mit Änderungsnachverfolgung, Vier-Augen-Prinzip, Freigabe-Workflows, Risiko- und Reklamationsmanagement (FMEA) und Rückverfolgbarkeit bis auf Komponentenebene sind Standardfunktionen. Das verkürzt Audit-Vorbereitungen spürbar.

Eine Plattform statt Insellösungen. Fertigung, Lager, Qualitätsmanagement (QS/QM/QK), Service, Finanzbuchhaltung und ein integriertes DMS/ECM laufen im selben System. Für Microsoft-Häuser kommt die nahtlose Anbindung an Teams, Power BI und Azure hinzu, inklusive Field-Service-App mit Offline-Fähigkeit und EDI-Werkzeugen.

KI über Microsoft Copilot und Power Platform. Hier liegt die KI-Relevanz: Business Central bringt Copilot mit (z. B. Vorschläge für Belegtexte, Abgleich von E-Rechnungen, Zusammenfassungen, Chat-Abfragen auf Geschäftsdaten), und über Power Automate lassen sich Workflows ohne Programmierung automatisieren. KUMAVISION ergänzt das durch eigene KI- und Digitalisierungsberatung. Die KI ist damit eine produktive Funktionsschicht über dem ERP, kein Selbstzweck, aber im Alltag nützlich.

Schwächen ehrlich betrachtet

KI ist nicht der Kern, das sollte man wissen. Wer medtec365 wegen „KI” evaluiert, sucht am falschen Ort. Die KI-Funktionen sind die von Microsoft Copilot und der Power Platform, eingebettet in ein klassisches ERP. Das ist ehrlich gesagt der richtige Ansatz für Regulatorik (man will keine halluzinierende KI bei EUDAMED-Einreichungen), aber es bedeutet: Wer ein dediziertes KI-Werkzeug erwartet, wird enttäuscht. Der Wert liegt in der Branchentiefe, nicht in Generative AI.

Mehrmonatige Einführung mit Projektteam. Eine ERP-Migration in einem regulierten Betrieb ist kein SaaS-Login. Realistisch sind 4 bis 9 Monate, bei großen Portfolios deutlich mehr, allein die validierte Datenmigration kann Monate kosten. Ohne dediziertes internes Projektteam und externe Beratung läuft das nicht.

Keine Preistransparenz. Es gibt keine öffentliche Preisliste, und die Gesamtkosten aus Microsoft-Lizenz, KUMAVISION-Modulen und Einführungsprojekt sind erheblich. Wer kurzfristig kalkulieren will, muss durch einen Vertriebsprozess, das macht den Vergleich mit Alternativen aufwendig.

Microsoft-Bindung. medtec365 ergibt nur Sinn, wenn Dynamics 365 Business Central als Plattform gewünscht oder vorhanden ist. Wer bewusst herstellerunabhängig bleiben oder eine andere ERP-Welt (SAP, Infor, proALPHA) fahren will, ist hier falsch, und ein späterer Plattformwechsel ist teuer.

Überdimensioniert für Kleinhersteller. Bei wenigen Produkten und stabilem Portfolio steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Kleine Betriebe fahren mit einer fokussierten UDI-/EUDAMED-Software und einem schlanken ERP oft günstiger.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Microsoft 365 und Copilot ohne Branchenschicht nutzen willstMicrosoft 365 Copilot
Einen generischen KI-Assistenten für Dokumente und Texte brauchstChatGPT
Lange regulatorische Dokumente analysieren willst (Normen, Audits)Claude
Aktuelle Recherche zu MDR/EUDAMED mit Quellen brauchstPerplexity

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Im ERP-Branchensegment für Medizintechnik konkurriert medtec365 vor allem mit SAP-basierten Lösungen, proALPHA, der Branchenlösung COSMO MED (ebenfalls auf Business Central), Infor und spezialisierten QM-/UDI-Tools wie Greenlight Guru, Matrix Requirements oder dem Climedo/Aignostics-Umfeld. medtec365 ist kein KI-Werkzeug im engeren Sinn, sondern ein regulatorisch tiefes ERP mit eingebetteter Microsoft-KI. Wer reine KI-Funktionalität sucht, kombiniert besser ein schlankes ERP mit einem dedizierten KI-Assistenten; wer Compliance und Fertigung aus einer Hand will, ist mit medtec365 gut bedient.

So steigst du ein

Schritt 1: Demo bei KUMAVISION anfordern und dabei explizit die UDI-, EUDAMED- und GUDID-Module sowie die Copilot-Funktionen in Business Central zeigen lassen. Die Implementierungstiefe variiert stark, lass dir konkret die XML-Erzeugung und den Behörden-Upload vorführen, nicht nur Folien.

Schritt 2: Inventur der Systemlandschaft erstellen: Welche Produktdaten liegen wo? ERP, Excel, QMS, Etikettensoftware, EUDAMED-Templates, alle Quellen identifizieren, bevor die Migration geplant wird. Genau hier entstehen später die meisten Verzögerungen.

Schritt 3: Pilotimplementierung mit einer Produktfamilie starten, bevor das gesamte Portfolio migriert wird. Bei großen Sortimenten empfiehlt sich, mehrere Monate reine, validierte Datenmigration einzuplanen, und die regulatorische Freigabe (ISO 13485) von Anfang an mitzudenken.

Ein konkretes Beispiel

Ein Medizintechnikhersteller aus Süddeutschland mit 120 Mitarbeitenden und einem Portfolio aus 340 Produktkonfigurationen pflegte vor der Einführung UDI-Daten in drei getrennten Systemen: ERP, Etikettensoftware und einem EUDAMED-spezifischen Excel-Template. Jede Produktänderung musste dreifach eingetragen werden, was zu regelmäßigen Inkonsistenzen und zwei beanstandeten Punkten beim letzten ISO-13485-Audit führte. Nach der Migration auf medtec365 läuft alles aus einer zentralen Stammdatenpflege: Änderung im ERP, automatischer DI/PI-Aufbau, XML-Export und Upload zu EUDAMED, Etikettendruck über NiceLabel, ein Prozessschritt statt drei. Die Regulatory-Affairs-Managerin nutzt Copilot zusätzlich, um Reklamationsfälle zusammenzufassen und Audit-Dokumentation vorzubereiten. Eingesparte Pflegezeit: rund einen halben Tag pro Woche; die Audit-Vorbereitung verkürzte sich von zwei Wochen auf vier Tage. Die Migration selbst dauerte sieben Monate.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU über Microsoft Azure. Business Central läuft in europäischen Azure-Rechenzentren; private Cloud und On-Premise sind als Alternativen möglich. Anbieter ist die KUMAVISION AG (Markdorf, Deutschland), Plattformbetreiber ist Microsoft.
  • Datennutzung: Geschäftsdaten in Business Central werden nicht für KI-Training verwendet. Copilot in Business Central verarbeitet Prompts und Geschäftsdaten zur Laufzeit; Microsoft sichert vertraglich zu, diese nicht zum Training der Basismodelle zu nutzen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Über Microsoft (Data Protection Addendum / DPA) für die Azure- und Business-Central-Ebene sowie über KUMAVISION für Beratung, Betrieb und Support verfügbar.
  • Zugriffskontrolle: Rollen- und Rechtekonzept, Vier-Augen-Prinzip und Audit-Trail sind eingebaut, relevant nicht nur für DSGVO, sondern auch für ISO 13485 und FDA 21 CFR Part 11.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für Medizintechnik ist EU-Hosting über Azure ein klarer Vorteil gegenüber reinen US-Tools. Vor Produktivstart die Datenschutz-Folgenabschätzung erstellen, die Azure-Region explizit auf EU festlegen und die Copilot-Datenflüsse in der Compliance-Bewertung berücksichtigen.

Gut kombiniert mit

  • Microsoft 365 Copilot, wer medtec365 nutzt, lebt ohnehin im Microsoft-Ökosystem. Copilot in Word, Excel, Teams und Outlook ergänzt das ERP für Dokumentation, Audit-Vorbereitung und Kommunikation außerhalb der Geschäftsdaten.
  • Claude, für die Analyse langer regulatorischer Texte (MDR-Artikel, Norm-Revisionen, Audit-Berichte) ist Claude mit seinem großen Kontextfenster stark. Geschäftsdaten bleiben im ERP, die Textarbeit läuft separat.
  • Perplexity, für aktuelle Recherche zu EUDAMED-Fristen, MDR-Auslegungen und Behörden-Updates mit nachprüfbaren Quellen. Hält Regulatory-Teams auf dem Laufenden, ohne dass sie selbst durch Behördenseiten klicken müssen.

Unser Testurteil

KUMAVISION medtec365 verdient 4 von 5 Sternen. In seiner Kerndisziplin, die regulatorisch korrekte, durchgängige Abbildung von UDI, EUDAMED, Qualitätsmanagement und Fertigung in einem System, ist die Lösung stark und durch über 3.100 Kundenprojekte erprobt. Das EU-Hosting über Azure, die deutschen Support-Teams und die tiefe Branchenintegration sind echte Vorteile für regulierte Hersteller. Den fünften Stern verliert medtec365 aus drei Gründen: Die KI ist eine eingebettete Microsoft-Schicht, kein eigenständiges Produkt, wer hierher wegen KI kommt, sucht falsch; die Einführung ist lang und teuer ohne Preistransparenz; und die Microsoft-Bindung schließt alle aus, die plattformneutral bleiben wollen. Für mittelständische Medizintechnikhersteller, die ERP-Modernisierung und EUDAMED-Compliance zusammen angehen und ohnehin auf Dynamics setzen, ist es eine der durchdachtesten Optionen am Markt.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, KUMAVISION bewirbt medtec365 zunehmend über die KI-Schiene (u. a. ein Webinar „KI in der Medizintechnik”), positioniert dabei aber konsequent Microsoft Copilot und die Power Platform als KI-Quelle. Das ist ehrlich: Es entsteht kein Eindruck eines proprietären KI-Modells, sondern einer integrierten Microsoft-Funktionsschicht.
  • 2025/26, Die EUDAMED-Pflichtmodule (Akteure, UDI/Geräte, Notified Bodies) rücken näher an die verbindliche Nutzung; eine MDR-Änderung sieht die schrittweise verpflichtende Nutzung vor. Damit steigt der Praxiswert der direkten EUDAMED-Anbindung, Tools mit integriertem Upload gewinnen gegenüber manuellen Excel-Prozessen deutlich an Bedeutung.
  • Laufend, Die Produkt-URL hat sich verschoben: Die Medizintechnik-Lösung liegt inzwischen unter /fertigungsindustrie/erp-medizintechnik-fertiger. Ältere Direktlinks auf /branchensoftware/medizintechnik/ laufen ins Leere (404).
  • Juni 2026, Die Microsoft-Lizenzkosten liegen inzwischen höher als oft angenommen: Business Central Essentials kostet 80 USD und Premium 110 USD pro Nutzer und Monat (jährlich abgerechnet, Stand Juni 2026). Copilot ist in beiden Plänen enthalten. Wer noch mit älteren Schätzwerten von 70 bis 100 USD kalkuliert, sollte die Mehrjahresrechnung anpassen.
  • Plattform-Abhängigkeit, Da medtec365 auf Microsoft Dynamics 365 Business Central aufsetzt, folgt es dessen Lizenz- und Preisentwicklung. Microsoft-Preiserhöhungen bei Business Central und Copilot schlagen mittelbar auf die Gesamtkosten durch, ein Faktor, den man in der Mehrjahresrechnung berücksichtigen sollte.

Quellen

  1. KUMAVISION – ERP für Medizintechnik-Fertiger. https://kumavision.com/fertigungsindustrie/erp-medizintechnik-fertiger (abgerufen am 2026-06-13). UDI mit DI/PI-Generierung, direkter EUDAMED- und GUDID-Upload aus dem ERP, Etikettendruck via NiceLabel und Bartender, über 350 Referenzprozesse aus mehr als 3.100 Kundenprojekten, Unterstützung von MDR, ISO 13485, FDA, MDSAP und GAMP5, Basis Microsoft Dynamics 365 Business Central.
  2. Microsoft – Dynamics 365 Business Central Preise. https://www.microsoft.com/en-us/dynamics-365/products/business-central/pricing (abgerufen am 2026-06-13). Business Central Essentials 80 USD/Nutzer/Monat, Premium 110 USD/Nutzer/Monat (jährlich abgerechnet), Microsoft Copilot inklusive.

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