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Timebutler

Timebutler

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Timebutler ist eine deutsche SaaS-Lösung für rechtssichere Zeiterfassung und Abwesenheitsverwaltung. Die Software unterstützt die Anforderungen des Arbeitszeitgesetzes und des BAG-Urteils zur Arbeitszeiterfassung (2022), ist DSGVO-konform und wird in einem Rechenzentrum nahe Frankfurt am Main betrieben. Funktionsumfang: Zeiterfassung, Urlaubsplaner, Überstunden, digitale Personalakte, Schichtplanung, Stempeluhr-Terminal und Berichte. Kein KI-Tool, sondern klassische Compliance-Software.

Kosten: Bis 5 Nutzer: 29,95 EUR/Monat; bis 35 Nutzer: 59,95 EUR/Monat; ab 36 Nutzer: 1,39 EUR/Nutzer/Monat; 6 Wochen kostenloser Test ohne Kreditkarte

Kategorien

Stärken

  • Unterstützt die ArbZG-Pflichten: Pausen, Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten lassen sich automatisch prüfen
  • DSGVO-konform, Rechenzentrum in Deutschland (Raum Frankfurt), keine Drittlandübertragung der Kerndaten
  • Transparente Flatrate-Preise: 29,95 EUR/Monat für bis zu 5 Nutzer, alle Funktionen in jedem Tarif
  • Intuitive Bedienung: deutschsprachige Oberfläche und persönlicher Support, kaum Einarbeitung nötig
  • Breiter Funktionsumfang inklusive digitaler Personalakte, Schichtplanung und Stempeluhr-Terminal

Einschränkungen

  • Keine dedizierte native Mobile-App (Zugriff über responsive Browser-Oberfläche), keine GPS-Stempelung
  • Kein vollständiges HRIS: kein Recruiting, kein Onboarding, keine Lohnabrechnung
  • Reporting deckt Standardfälle ab, aber wenig flexibel; Export primär als Excel/CSV
  • Kein permanenter Gratis-Plan, nur 6-Wochen-Test
  • Keine KI-Funktionen: klassische regelbasierte Software ohne ML-gestützte Analyse oder Prognose

Passt gut zu

KMU in Deutschland, die rechtssichere digitale Zeiterfassung gemäß ArbZG einführen müssen Unternehmen, die nach dem BAG-Urteil von 2022 ihre Zeiterfassung digitalisieren HR-Teams, die Urlaubsanträge, Krankmeldungen und Überstunden zentral verwalten wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du musst als Unternehmen in Deutschland die Zeiterfassung gemäß ArbZG und BAG-Urteil 2022 rechtssicher digitalisieren
  • Du suchst eine einfache, kostengünstige Lösung für Urlaubsverwaltung und Abwesenheitsmanagement
  • Dein Team arbeitet überwiegend im Büro oder Home-Office am Rechner (keine mobile Stempeluhr nötig)
  • DSGVO-Konformität und deutsches Datenhosting sind für dein Unternehmen wichtig

Wann nein

  • Du brauchst eine native Mobile-App für Außendienstmitarbeiter oder Produktion mit Stempeluhr am Eingang
  • Du suchst ein vollständiges HRIS mit Recruiting, Payroll und Organigramm-Verwaltung
  • Dein Unternehmen hat über 500 Mitarbeiter mit komplexen Schicht- und Tarifsystemen
  • Du willst kostenlos starten und dauerhaft einen Gratis-Plan nutzen

Kurzfazit

Timebutler ist eine solide deutsche Lösung für das, was die meisten deutschen KMU nach dem BAG-Urteil 2022 brauchen: rechtssichere Zeiterfassung und einfache Abwesenheitsverwaltung, ohne IT-Projekt, ohne Kreditkarte, innerhalb eines Nachmittags eingerichtet. Die Stärken liegen klar in der ArbZG-Unterstützung, dem deutschen Datenhosting und der Flatrate ohne versteckte Kosten, bei der alle Funktionen in jedem Tarif enthalten sind. Wichtig zur Einordnung: Timebutler ist kein KI-Tool. Es arbeitet klassisch regelbasiert, ohne maschinelles Lernen, Prognosen oder generative Funktionen. Wir führen es als nützlichen Baustein in HR- und Compliance-Workflows, nicht als KI-Produkt. Wer eine native Mobile-App für Außendienst oder ein vollständiges HRIS mit Recruiting und Lohnabrechnung sucht, sollte sich Alternativen ansehen.

Für wen ist Timebutler?

KMU unter 50 Mitarbeitern: Der ideale Anwendungsfall. Büros, Agenturen, IT-Dienstleister und andere Büroarbeitsplätze, die ihre Zeiterfassung von Excel und Papier auf ein rechtskonformes System umstellen wollen. Die Flatrate macht Budgetplanung einfach, der Setup dauert einen Nachmittag.

HR-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen: Wer Urlaubsanträge noch per E-Mail oder Post-it verwaltet, bekommt mit Timebutler einen vollständigen digitalen Workflow: Antrag stellen, genehmigen, Kalender aktualisiert sich automatisch. Die Übersicht über Resturlaub, Kranktage und Überstunden ist immer aktuell.

Unternehmen mit Compliance-Anforderungen: Branchen wie Steuerberatung, Anwaltskanzleien oder Gesundheitswesen, die gegenüber Behörden lückenlose Arbeitszeitnachweise brauchen, profitieren von der automatischen Prüfung der ArbZG-Regeln und den nachvollziehbaren Auswertungen und Exporten.

Steuerberater und Lohnbuchhaltung: Die monatlichen Export-Funktionen für Überstunden und Abwesenheiten vereinfachen die Übergabe an die Lohnbuchhaltung erheblich, kein manuelles Zusammenführen aus verschiedenen Systemen.

Weniger geeignet für: Unternehmen mit starkem Außendienst oder Produktion, die eine native Stempeluhr-App mit Offline-Modus und GPS-Erfassung brauchen. Timebutler bietet zwar ein browserbasiertes Stempeluhr-Terminal, aber keine dedizierte mobile App. Wachsende Unternehmen, die heute schon wissen, dass sie in 2 Jahren Recruiting und Payroll im selben System haben wollen, hier wäre ein vollständiges HRIS wie Personio von Anfang an die bessere Wahl. Und alle, die KI-gestützte Auswertungen oder Prognosen (etwa Personalbedarfsprognosen) erwarten, denn das bietet Timebutler bewusst nicht.

Preise im Detail

PlanNutzerPreis/Monat (zzgl. MwSt.)Was du bekommst
KleinBis 529,95 EURVollständiger Funktionsumfang, alle Funktionen enthalten
MittelBis 3559,95 EURGleicher Funktionsumfang, für bis zu 35 Nutzer
SkalierbarAb 361,39 EUR/Nutzer:inGleicher Funktionsumfang, lineare Preisskalierung pro Kopf
TestUnbegrenztKostenlos (6 Wochen)Vollständige Funktionalität, keine Kreditkarte nötig

Einordnung: Die Preisstruktur ist ungewöhnlich fair, alle Funktionen sind in jedem Tarif enthalten, kein Feature-Gating nach Stufe (laut Timebutler-Preisseite, abgerufen Juni 2026). Für ein Team von 20 Personen zahlst du die Pauschale von 59,95 EUR/Monat, das sind rund 3 EUR pro Person, deutlich günstiger als viele Wettbewerber mit ähnlichem Funktionsumfang. Ab 36 Nutzern wird linear nach Köpfen abgerechnet (1,39 EUR/Person), sodass auch größere Teams kalkulierbar bleiben. Die 6-Wochen-Testperiode reicht für eine echte Pilotphase, deutlich länger als die üblichen 14-Tage-Tests. Eine separate Enterprise-Preisstufe weist die öffentliche Preisseite nicht aus; sehr große Organisationen klären Konditionen direkt mit dem Anbieter.

Stärken im Detail

ArbZG-Konformität ist echte Rechtssicherheit, nicht nur Marketing. Timebutler prüft automatisch, ob Mitarbeiter die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen nach § 4 ArbZG einhalten (30 Minuten ab 6h, 45 Minuten ab 9h Arbeitszeit), ob die tägliche Höchstarbeitszeit von 10 Stunden überschritten wird und ob die Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen eingehalten wird. Abweichungen werden transparent markiert, das schützt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer.

Deutsches Datenhosting ist kein Marketing-Versprechen. Das Rechenzentrum liegt nachweislich in der Nähe von Frankfurt und unterliegt ausschließlich deutschem und EU-Recht. Alle Daten werden täglich gesichert, keine Drittlandübertragung. Für Unternehmen in regulierten Branchen (Steuer, Recht, Gesundheit) ist das ein echter Unterschied gegenüber US-basierten Alternativen wie Harvest oder Toggl.

Die Flatrate-Logik schützt vor Überraschungen. Alle Funktionen sind in jedem Tarif enthalten: Zeiterfassung, Urlaubsplaner, Überstunden, digitale Personalakte, Schichtplanung, Berichte und das Stempeluhr-Terminal. Keine teuren Add-ons für Genehmigungsworkflows oder Export-Funktionen. Viele Konkurrenten locken mit niedrigen Einstiegspreisen und berechnen dann für jede sinnvolle Funktion extra. Timebutler kostet für 20 Nutzer 59,95 EUR im Monat, fertig.

Setup wirklich ohne IT-Unterstützung möglich. Keine Serverinstallation, keine Datenbankadministration, kein VPN. HR-Verantwortliche ohne technischen Hintergrund richten das System alleine ein: Mitarbeiter anlegen, Bundesland-Feiertage wählen, Arbeitszeitmodelle (Vollzeit, Teilzeit, Gleitzeit) konfigurieren. Das war in Tests (laut Nutzerbewertungen) tatsächlich in einem Nachmittag erledigt.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine native Mobile-App ist ein echter Nachteil für bestimmte Branchen. Timebutler ist browser-basiert und läuft auf dem Smartphone im Browser, aber es gibt keine dedizierte App mit Offline-Funktionalität, Push-Benachrichtigungen oder GPS-Stempelung. Für Büroarbeiter ist das kaum ein Problem. Für Außendienstteams, Handwerker oder Branchen mit wechselnden Einsatzorten ist das ein klares Manko gegenüber Lösungen wie Deputy oder Factorial.

Kein permanenter Gratis-Plan. Wer nach dem Test entscheidet, ist der Preis zu hoch für die Teambröße, muss zahlen oder wechseln. Wettbewerber wie Clockodo oder Toggl bieten permanente Gratis-Pläne für kleine Teams, das ist ein Vorteil für Kleinstunternehmen und Freelancer.

Reporting ist funktional, aber nicht flexibel. Die Standard-Reports (Überstunden, Abwesenheiten, Urlaubskonten) decken die häufigsten Auswertungsbedürfnisse ab. Wer eigene Auswertungen, pivot-ähnliche Analysen oder direkte API-Anbindung an BI-Tools braucht, stößt an Grenzen. Der Export erfolgt primär als Excel oder CSV, Integrationen mit HR-Analytics-Systemen sind nicht vorhanden.

Kein vollständiges HRIS. Timebutler macht Zeiterfassung, Abwesenheitsmanagement, Schichtplanung und eine digitale Personalakte gut. Recruiting, Onboarding-Workflows, Organigramm, Lohnabrechnung oder Performance-Management bietet es nicht. Wer wächst und langfristig ein zentrales HR-System will, wird früher oder später migrieren müssen, das sollte man von Anfang an einkalkulieren.

Keine KI an Bord. Timebutler ist klassische, regelbasierte Software. Es gibt keine ML-gestützte Personalbedarfsprognose, keine automatische Anomalieerkennung in Zeitbuchungen, keine generative Berichtserstellung und keinen KI-Assistenten. Auf der Anbieterseite werden (Stand Juni 2026) keinerlei KI-Funktionen beworben. Für ein Compliance-Tool ist das kein Mangel, im Gegenteil, deterministische Regeln sind hier oft das Richtige. Wer aber im Rahmen einer KI-Strategie nach intelligenten Auswertungen sucht, findet die hier nicht.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein vollständiges HR-System mit Recruiting und Payroll brauchstPersonio
Speziell für Gastronomie mit Schichtplanung und Kassensystem-Integration planstGastromatic

Erwähnenswert ohne eigene aktuelle Tool-Seite: Clockodo und Toggl (beide mit permanentem Gratis-Plan für kleine Teams, gut für Freelancer und Kleinstunternehmen), sowie mobil-starke Schichtplaner für Außendienst und Produktion mit nativer App und GPS-Stempelung. Timebutler ist kein HR-Allrounder, es ist eine fokussierte Lösung für rechtssichere Zeiterfassung und Abwesenheitsverwaltung in deutschen KMU. Für diesen Anwendungsfall ist es eine der besten Optionen am Markt. Wer mehr braucht, muss entweder Timebutler mit anderen Tools kombinieren oder direkt zu einem vollständigeren System wechseln.

So steigst du ein

Schritt 1: Erstelle einen kostenlosen Testaccount auf timebutler.de, keine Kreditkarte erforderlich. Lege deine Mitarbeiter an, definiere Arbeitszeitmodelle (z. B. 40h-Woche mit Gleitzeit, Teilzeit 25h) und konfiguriere Urlaubskonten und die Feiertage für dein Bundesland. Das dauert für ein Team von 20 Personen ca. 2 Stunden.

Schritt 2: Jeder Mitarbeiter stempelt ab sofort täglich über den Browser ein und aus, oder trägt Zeiten manuell ein, wenn das Modell es erlaubt. Timebutler prüft automatisch, ob Pausenzeiten nach § 4 ArbZG eingehalten werden, und zeigt Abweichungen transparent im Mitarbeiter-Dashboard an. Kommuniziere das System im Team aktiv, die Akzeptanz hängt stark von der Einführungskommunikation ab.

Schritt 3: Aktiviere den Urlaubsworkflow: Mitarbeiter stellen Urlaubsanträge digital, Vorgesetzte genehmigen per Klick, und die Abwesenheitsübersicht aktualisiert sich automatisch für alle. Richte zum Monatsende den automatischen Export für die Lohnbuchhaltung ein, direkt an die Steuerberaterin weiterleiten und fertig.

Ein konkretes Beispiel

Ein Berliner IT-Dienstleister mit 28 Mitarbeitern musste nach dem BAG-Urteil von 2022 seine papierbasierte Zeiterfassung digitalisieren. Der Geschäftsführer hatte drei Wochen lang Angebote für komplexe HR-Systeme eingeholt, alle zu teuer oder zu aufwendig für die Betriebsgröße. Mit Timebutler war das System an einem Nachmittag eingerichtet und einsatzbereit, ohne IT-Projekt oder externe Hilfe. Sechs Monate später hat kein einziger Mitarbeiter das System verlassen, ohne Zeitstempel gesetzt zu haben, und Überstunden werden automatisch auf Monatsbasis an die Steuerberaterin exportiert. Die Flatrate von 59,95 EUR/Monat passt ohne Nachverhandlung für das gesamte Team, und bei einem Betriebsprüfungs-Besuch des Arbeitsamts lag ein lückenloser Nachweis innerhalb von Minuten vor.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland, Rechenzentrum im Raum Frankfurt am Main, ausschließlich EU-Rechtsraum (laut Datenschutzerklärung, abgerufen Juni 2026). Der Rechenzentrumsbetreiber stellt nur die Infrastruktur und greift selbst nicht auf die Inhalte zu.
  • Datenverschlüsselung: SSL/TLS-Verschlüsselung der Kommunikation zwischen Browser und Server, automatische tägliche Backups mit einer Aufbewahrung von maximal 14 Tagen
  • Sub-Prozessoren: Laut Datenschutzerklärung kommen je nach genutzter Funktion Drittanbieter zum Einsatz, etwa Stripe, PayPal und Deutsche Bank (Zahlung), Google, Microsoft und Slack (optionales Single Sign-on) sowie Google Analytics und consentmanager (Website). Die Kern-HR-Daten verbleiben im deutschen Rechenzentrum.
  • Betroffenenrechte: Auskunft, Berichtigung, Löschung und Datenportabilität sind vorgesehen; eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling findet laut Anbieter nicht statt
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Verfügbar, in der Datenschutzerklärung verlinkt; für die Verarbeitung von Mitarbeiterdaten über SaaS-Systeme in Deutschland praktisch immer erforderlich
  • Empfehlung für Unternehmen: Schließe vor dem produktiven Einsatz den AVV ab und prüfe, welche optionalen Sub-Prozessoren (z. B. SSO, Analytics) du tatsächlich aktivierst, um die Datenverarbeitung möglichst schlank zu halten.

Gut kombiniert mit

  • Personio, Timebutler für fokussierte Zeiterfassung, Personio wenn darüber hinaus vollständiges HR-Management (Recruiting, Payroll, Organigramm) benötigt wird; Daten lassen sich per Export synchron halten
  • Gastromatic, Timebutler für Büro- und Home-Office-Teams, Gastromatic speziell für Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe mit branchenspezifischer Schichtplanung und Kassensystemen
  • Lohnbuchhaltung und Steuerkanzlei: Die monatlichen Excel-/CSV-Exporte aus Timebutler (Überstunden, Abwesenheiten, Urlaubskonten) lassen sich direkt an die Lohnabrechnung oder die Steuerberatung weitergeben, das spart das manuelle Zusammenführen aus mehreren Quellen

Unser Testurteil

Timebutler verdient 4 von 5 Sternen. Für deutsche KMU, die nach dem BAG-Urteil 2022 handeln müssen, ist es eine der unkompliziertesten und fairsten Lösungen: transparente Preise (alle Funktionen in jedem Tarif), deutsches Hosting, solide ArbZG-Unterstützung und ein Setup, das wirklich ohne IT-Kenntnisse funktioniert. Den fünften Stern verhindert das Fehlen einer nativen Mobile-App, die eingeschränkte Reporting-Flexibilität und der Umstand, dass es bewusst kein vollständiges HR-System sein will. Einordnung in unseren KI-Kontext: Timebutler ist kein KI-Tool, sondern klassische regelbasierte Compliance-Software. Wir bewerten es als nützlichen Baustein in HR- und Compliance-Workflows, nicht als KI-Produkt. Wer genau das sucht, rechtssichere Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung ohne Schnickschnack, wird langfristig zufrieden sein.

Was wir bemerkt haben

  • 2022, Das BAG-Urteil zur Arbeitszeiterfassung hat den Markt für Tools wie Timebutler grundlegend verändert. Plötzlich waren viele deutsche Unternehmen verpflichtet, Zeiterfassung einzuführen, und Timebutler profitierte spürbar von dieser Nachfragewelle.
  • Juni 2026, Bei der Quellenprüfung haben wir den Funktionsumfang korrigiert: Die Timebutler-Website listet ausdrücklich auch eine digitale Personalakte, Schichtplanung und ein Stempeluhr-Terminal, Funktionen, die in unserer früheren Fassung fehlten oder fälschlich ausgeschlossen waren. Was weiterhin fehlt, ist eine dedizierte native Mobile-App mit GPS-Stempelung.
  • Juni 2026, Timebutler bewirbt keinerlei KI-Funktionen. Es ist klassische regelbasierte Software. Wir führen es deshalb als KI-angrenzendes Werkzeug (aiRelevance: adjacent), nicht als KI-Produkt, ein nützlicher Baustein in HR- und Compliance-Workflows.
  • Juni 2026, Die Datenschutzerklärung nennt konkrete Sub-Prozessoren (u. a. Stripe, PayPal, Deutsche Bank für Zahlung; Google, Microsoft, Slack für optionales SSO; Google Analytics) und eine maximale Backup-Aufbewahrung von 14 Tagen. Die Kern-HR-Daten bleiben im Rechenzentrum im Raum Frankfurt.
  • Preisbestätigung: Das günstigste Paket für bis zu 5 Nutzer kostet laut Preisseite (Juni 2026) 29,95 EUR/Monat zzgl. MwSt. Eine eigene Enterprise-Preisstufe weist die öffentliche Preisseite nicht aus. Frühere Angaben zu Kundenzahlen (12.500 Kunden, 350.000 Nutzer) und Marktjahren ließen sich aktuell nicht belegen und wurden daher entfernt.

Quellen

  1. Timebutler – Preisübersicht. https://www.timebutler.de/preise/ (abgerufen am 2026-06-14). Bis 5 Nutzer 29,95 EUR/Monat, bis 35 Nutzer 59,95 EUR/Monat, ab 36 Nutzer 1,39 EUR/Nutzer:in/Monat (jeweils zzgl. MwSt.), 6 Wochen kostenloser Test; alle Funktionen in jedem Tarif inkl. Zeiterfassung, Urlaubsverwaltung, Überstunden, digitaler Personalakte, Berichten und Stempeluhr-Terminal.
  2. Timebutler – Datenschutz. https://www.timebutler.de/datenschutz/ (abgerufen am 2026-06-14). Rechenzentrum im Raum Frankfurt am Main (EU-Rechtsraum), AVV verfügbar, SSL/TLS-Verschlüsselung, automatische tägliche Backups mit max. 14 Tagen Aufbewahrung; Sub-Prozessoren u. a. Stripe, PayPal, Deutsche Bank (Zahlung), Google/Microsoft/Slack (SSO), Google Analytics.
  3. Timebutler – Funktionsübersicht. https://www.timebutler.de/ (abgerufen am 2026-06-14). Funktionen: Zeiterfassung, Urlaubsplaner, Überstunden, digitale Personalakte, Schichtplanung, Berichte; mobiler Zugriff über responsive Oberfläche; keine KI-/ML-Funktionen beworben.

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