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Sweap

Sweap GmbH

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Berliner Event-Management-Plattform mit Fokus auf Gäste- und Einladungsmanagement für Corporate Events. Sweap automatisiert Einladungskampagnen, Registrierungsflüsse und Check-in-Prozesse, inklusive deutscher Datenhaltung und einer KI-gestützten Texterstellung für personalisierte Einladungen. Stark bei DSGVO-Anforderungen und EAA-Konformität (European Accessibility Act); schwach beim Networking-Matchmaking, das spezialisierte Plattformen wie Brella oder Swapcard besser liefern.

Kosten: Starter 2.400 €/Jahr zzgl. USt. (5 Events, 3 User, 1.500 Registrierungen). Pro auf Anfrage (10 Events, 3 User, 3.000 Registrierungen). Enterprise auf Anfrage (unbegrenzte Events, 6+ User, 10.000+ Registrierungen). Zusatzevents 300 €, Zusatzregistrierungen ab 2 €/Teilnehmer (Starter/Pro), Zusatz-User 360 €/Jahr. Test mit Premium-Funktionen für 2 Monate. 12-Monats-Mindestlaufzeit.

Stärken

  • Datenhaltung in Deutschland, vollständige DSGVO-Konformität, EAA-konforme Event-Websites
  • KI-gestützte Texterstellung für personalisierte Einladungen und Reminder
  • Automatisierte Einladungskampagnen mit Drag-and-Drop-E-Mail-Builder
  • Digitaler Check-in über QR-Codes mit Badge-Druck-Integration
  • Echtzeit-Analytics während des Events, fertige Reports am Morgen danach
  • Deutsche Oberfläche, deutscher Support, durchweg gute Bewertungen auf Branchenportalen

Einschränkungen

  • Preise höher als die Stub-Angabe, Einstieg real ab 2.400 €/Jahr, nicht 99 €/Monat
  • KI-Funktionen auf Texterstellung beschränkt, keine prädiktiven Besucherprognosen, kein Lead-Scoring
  • Kein natives Matchmaking oder Networking-Feature wie bei Brella oder Swapcard
  • Fokus auf B2B- und Corporate-Events, weniger geeignet für öffentliche Stadtfeste mit offener Registrierung
  • 12-Monats-Mindestlaufzeit auch im Starter-Plan
  • Für sehr große Konferenzen (>10.000 Teilnehmer) schnell teuer durch Registrierungs-Overage

Passt gut zu

Corporate Events, Firmenfeiern und Fachveranstaltungen mit Einladungsmanagement Marketing-Teams mit regelmäßigen Lead-Gen- und Kundenveranstaltungen DMOs, Verbände und Tourismusorganisationen mit mehreren Events pro Jahr Teams, die Excel-Gästelisten durch automatisierte DSGVO-Workflows ersetzen wollen

Kurzfazit

Sweap ist die deutsche Antwort auf US-zentrierte Event-Management-Plattformen. Für Corporate Events mit Einladungsmanagement, DSGVO-Anspruch und Datenhaltung in Deutschland ist es eine der naheliegendsten Wahlen im Markt. Die KI-Tiefe ist begrenzt, Sweap nutzt KI vor allem für personalisierte Texterstellung in Einladungen, nicht für tiefe Besucher-Analytics oder Matchmaking. Wer Networking-Matchmaking, Live-Polling oder eine Konferenz-Vollplattform sucht, ist mit Brella oder Swapcard besser bedient. Wer aber Einladungs-, Registrierungs- und Check-in-Workflows mit deutschem Hosting professionalisieren will, bekommt mit Sweap genau das, solide, DSGVO-fest, deutschsprachig.

Für wen ist Sweap?

Corporate-Marketing-Teams: Die typische Sweap-Zielgruppe. Kundenveranstaltungen, Roadshows, Customer Days, Investor Days, interne Konferenzen, alles, was eine professionelle Einladungskampagne, kontrollierte Registrierung und Check-in braucht. Die KI-Texterstellung hilft beim Verfassen mehrerer personalisierter Einladungswellen, ohne dass das Marketing-Team jeden Text einzeln formulieren muss.

Verbände und Berufsorganisationen: Wer pro Jahr 5–20 Veranstaltungen für Mitglieder organisiert, profitiert vom Vorlagen-Mechanismus: Einmal aufgesetzt, lässt sich jeder weitere Event-Typ in unter zehn Minuten erstellen. Die DSGVO-Konformität ist für mitgliederzentrierte Datenarbeit entscheidend, Sweap hat hier einen klaren Vorteil gegenüber US-Tools.

DMOs und Tourismusorganisationen: Branchen-Netzwerktreffen, Presseevents, Partner-Workshops. Die deutschen Server, der deutsche Support und das deutschsprachige UI nehmen interne Datenschutzbedenken vom Tisch. Mehrere DMOs nutzen Sweap als Plattform-Standard für ihr gesamtes Event-Portfolio.

Inhouse-Akademien und Personalentwicklung: Schulungen, Workshops und interne Konferenzen mit Einladungsmanagement und Anwesenheits-Tracking. Die Reporting-Funktionen liefern HR-tauglichen Nachweis darüber, wer teilgenommen hat, das ist für Schulungsdokumentation und Compliance-Trainings relevant.

Agenturen mit Event-Mandaten: Sweap eignet sich als Werkzeug für Eventagenturen, die für mehrere Kunden Veranstaltungen abwickeln. Der Pro-Plan reicht für 10 Events pro Jahr; Enterprise erlaubt Multi-Tenant-Strukturen mit eigenen Subdomains pro Kunde.

Weniger geeignet für: Große Konferenzen mit Networking-Schwerpunkt (Brella, Swapcard sind besser), Messen mit Aussteller-Lead-Capture und Standflächenmanagement (Cvent ist die Enterprise-Wahl), MICE-Angebotserstellung für Hotels und Locations (Eventmachine ist hier spezialisiert), und reine Public-Events mit offener Registrierung in fünfstelligen Teilnehmerzahlen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Test0 € (2 Monate)Premium-Funktionen, ein voll funktionsfähiger Pilot
Starter2.400 €/Jahr (zzgl. 19 % USt.)5 Events, 3 User, 1.500 Registrierungen/Jahr, Standard-Funktionen
ProAuf Anfrage10 Events, 3 User, 3.000 Registrierungen, erweiterte Funktionen, Multi-Domain
EnterpriseAuf AnfrageUnbegrenzte Events, 6+ User, 10.000+ Registrierungen, dedizierter Customer Success Manager, Telefon-Prio-Support
Zusatzevents300 € pro EventFür Starter/Pro über die enthaltenen Events hinaus
Zusatzregistrierungenab 2 €/Teilnehmer (Starter/Pro), ab 0,50 €/Teilnehmer (Enterprise)Bei Überschreitung der enthaltenen Volumina
Zusatz-User360 €/Jahr (Starter/Pro)Über die drei enthaltenen User hinaus

Einordnung: Die früher kursierende Angabe “ab 99 €/Monat” ist überholt, Sweap ist heute klar auf das Mittelstands- und Corporate-Segment positioniert, realer Einstiegspreis sind 2.400 €/Jahr im Starter-Plan. Nur dieser eine Tarif hat noch einen öffentlich gelisteten Preis, Pro und Enterprise werden inzwischen ausschließlich “auf Anfrage” angeboten. Das macht den direkten Preisvergleich schwerer, du musst für den Pro-Plan ein Angebot einholen. Die 12-Monats-Mindestlaufzeit ist branchenüblich, aber relevant für kleinere Veranstalter, die nur saisonal Events organisieren. Der Pro-Plan ist der Sweetspot für die meisten Marketing-Teams (drei User reichen typisch, 3.000 Registrierungen decken 5–10 Events ab). Enterprise wird relevant ab fünfstelligen Teilnehmerzahlen pro Jahr oder wenn dedizierter Support nötig wird. Wer den Gesamtpreis prüft, sollte zusätzliche Registrierungs-Overage (ab 2 €/Teilnehmer) und Zusatz-User (360 €/Jahr) einkalkulieren, bei 5.000 Teilnehmern über dem enthaltenen Volumen summiert sich das schnell auf fünfstellige Beträge.

Stärken im Detail

Datenhaltung in Deutschland und DSGVO-Disziplin. Sweap ist nicht nur “DSGVO-konform” wie jedes Tool mit AVV-Anhang, sondern Server, Support und Vertragspartner sind in Deutschland. Das ist der entscheidende Unterschied für regulierte Branchen (Banken, Behörden, Gesundheitswesen) und für deutsche Konzerne mit strikten IT-Sicherheits-Anforderungen. EAA-Konformität (European Accessibility Act) bringt zusätzlich barrierefreie Event-Websites und Formulare standardmäßig mit.

KI-gestützte Texterstellung für Einladungen. Das ist die zentrale KI-Funktion: Beim Aufsetzen einer Einladungskampagne hilft Sweap beim Formulieren personalisierter Texte, mehrere Wellen mit unterschiedlicher Ansprache, Erinnerungsmails mit angepasster Tonalität, Nachfass-Mails an Nicht-Erschienene. Das ist keine GPT-Spielerei, sondern reduziert die typische Marketing-Reibung beim Aufsetzen mehrstufiger Einladungsserien.

Vorlagen-System für wiederkehrende Events. Du baust einmal eine Event-Vorlage (Anmeldeformular, Branding, Bestätigungsmail, Reminder-Kette), alle folgenden Veranstaltungen werden in Minuten kopiert und angepasst. Sweap betont “Events in unter 10 Minuten”, das stimmt ab dem zweiten gleichartigen Event. Der erste kostet typisch 1–2 Stunden Setup.

Digitaler Check-in mit Badge-Druck-Integration. QR-Codes ersetzen Namenslisten, Sweap-App auf Tablets am Einlass scannt jeden Eintritt, optional läuft direkt ein Badge-Drucker. Auswertung wer wann gekommen ist, in Echtzeit verfügbar, beim Frühstück am nächsten Morgen liegt der fertige Anwesenheits-Report im Postfach.

Mehrformat-Unterstützung. Sweap deckt Präsenz-, virtuelle und hybride Events ab. Die virtuelle Komponente ist kein Konferenz-Killer wie Swapcard oder Cvent, für mittlere Corporate-Events aber tragfähig. Hybrid-Events (Vor-Ort plus Stream) lassen sich aus einer Plattform heraus organisieren, ohne dass du Anmeldung und Teilnehmerdaten in einem zweiten Tool doppelt pflegen musst.

Solides Ratings-Profil. Auf den einschlägigen Bewertungsportalen (Capterra, G2, OMR Reviews) schneidet Sweap durchweg gut ab, das Feedback ist über mehrere unabhängige Quellen konsistent positiv. Im deutschen Mittelstand hat Sweap eine spürbare Marktdurchdringung als deutschsprachige Alternative zu Cvent.

Schwächen ehrlich betrachtet

KI ist eine Hilfsfunktion, kein Kernmerkmal. Wer “KI im Eventmanagement” liest und sich darunter prädiktive Besucherprognosen, Lead-Scoring, automatisches Matchmaking oder personalisierte Agenda-Empfehlungen vorstellt, wird enttäuscht. Sweap nutzt KI für Texterstellung in der Einladungs- und Kommunikationsphase, das ist nützlich, aber kein KI-Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern. Die eigentliche Tool-Stärke liegt in der Workflow-Automatisierung, nicht in KI-Tiefe.

Kein natives Networking-Matchmaking. Sweap hat keine Funktion, die Teilnehmer auf Basis von Interessen oder Profilen miteinander matcht. Für Networking-zentrierte Events (Konferenzen, Communities, Branchentreffen) ist Brella oder Swapcard deutlich besser. Sweap ist Einladung und Anwesenheit, kein Begegnungs-Tool.

Preisniveau ist nicht “Einsteiger-freundlich”. Mit 2.400 €/Jahr im Starter ist Sweap teurer als der Eindruck einiger älterer Veröffentlichungen suggeriert. Die Stub-Angabe “ab 99 €/Monat” war veraltet, wer mit einem Monatsbudget von 100 € rechnet, ist hier falsch. Für gelegentliche Veranstalter (1–3 Events pro Jahr) lohnt Sweap nicht; für 5+ Events wird der Preis pro Event attraktiv.

12-Monats-Bindung statt monatlicher Kündbarkeit. Auch der Starter-Plan ist eine Jahresvereinbarung mit 4-wöchiger Kündigungsfrist zum Laufzeitende. Wer ein einmaliges großes Event hat (Roadshow, Hauptversammlung, Produktlaunch), zahlt im Zweifel ein ganzes Jahr für eine kurze Nutzungsphase. Hier sind Wettbewerber mit Pay-per-Event-Modellen flexibler.

Eingeschränkte Aussteller- und Sponsor-Tools. Sweap ist keine Messe-Plattform. Wer Aussteller mit eigenem Self-Service-Bereich, Lead-Capture-App, Sponsor-Tiers und Standflächen-Management braucht, ist mit Cvent oder Swapcard besser bedient. Sweap deckt das nur rudimentär ab.

Registrierungs-Overage kann eskalieren. Wer das enthaltene Volumen überschreitet, zahlt 2 €/Teilnehmer (Starter/Pro). Bei einem unerwartet erfolgreichen Event mit 2.000 zusätzlichen Anmeldungen über dem Pro-Volumen sind das 4.000 € on top. Für planbare Events kalkulierbar, für überraschend wachsende Communities ein Kostenrisiko.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Networking-Matchmaking als Kernfunktion brauchst
Eine Vollplattform für Konferenzen und Messen suchst
Enterprise-Messen mit Ausstellerverwaltung organisierst
MICE-Angebote für Hotels/Locations automatisieren willst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Bizzabo (US-Konkurrent zu Cvent mit starker Konferenz-Plattform), Hopin/RingCentral Events (Pivot zur Hybrid-Konferenz, kürzlich von Hopin abgespalten), Eventbrite (Self-Service für öffentliche Events, eher B2C), doo.net (deutsche Alternative im KMU-Segment), Plazz und converve (deutsche Anbieter mit jeweils eigenem Fokus). Sweap besetzt die Nische “deutsches DSGVO-konformes Corporate-Event-Tool” klar und wird in diesem Segment nur indirekt herausgefordert, die meisten Wettbewerber sind entweder US-zentriert oder spezialisierter (Konferenz, Messe, Hotel).

So steigst du ein

Schritt 1: Registriere dich für den zweimonatigen Test auf sweap.io mit freigeschalteten Premium-Funktionen. Plane direkt einen realen, nicht zu großen Pilot-Event (z. B. ein internes Quartalsmeeting oder ein Kunden-Frühstück). Trockenübungen verschwenden den Testzeitraum.

Schritt 2: Lege deine erste Event-Vorlage an und investiere bewusst 1–2 Stunden in Sorgfalt: Branding hochladen, Anmeldeformular mit Pflichtfeldern definieren, Bestätigungsmail mit Veranstaltungsdetails formulieren, automatischen Reminder 48 Stunden vor Eventbeginn aktivieren. Nutze die KI-Texterstellung für die personalisierten Varianten, sie liefert brauchbare Drafts, die du anschließend marketingseitig schärfst.

Schritt 3: Aktiviere den QR-Code-Check-in und teste ihn in einem Probelauf. Lade die Sweap-Mitarbeiter-App auf zwei Tablets, simuliere fünf Eintritte. Sieh dir die Live-Analytics während des Tests an, und prüfe, ob der Anwesenheits-Export nach dem Test alle benötigten Felder enthält. Diese 30 Minuten ersparen am echten Event-Tag Stress am Einlass.

Schritt 4: Bevor du den Pro-Plan buchst, kalkuliere realistisch: Wie viele Events pro Jahr hast du wirklich, wie viele Teilnehmer pro Event, welche Wachstumsdynamik? Wer unter 5 Events pro Jahr bleibt, sollte mit Starter beginnen, wer 10+ Events plant oder SSO/Multi-Domain braucht, geht direkt auf Pro. Zusatz-Volumen bei Bedarf hinzubuchen.

Ein konkretes Beispiel

Eine deutsche Bundesverband-Geschäftsstelle in Berlin organisiert mit Sweap zwölf Fachveranstaltungen pro Jahr: vier Regionalkonferenzen, zwei Bundeskongresse, sechs Mitglieder-Workshops. Vor Sweap: Excel-Gästelisten, Outlook-Einladungen, manuelle Erinnerungs-Mails, Papierlisten am Einlass, drei Tage Aufwand pro Event, vier Mitarbeiterinnen beschäftigt. Nach Einführung: Eine Vorlage pro Eventtyp, Einladungskampagne in zwei Stunden aufgesetzt, automatische Reminder, QR-Code-Check-in am Einlass, Auswertung am nächsten Morgen per Export fertig. Zeitersparnis pro Event: 6–8 Stunden, über das Jahr rund 80 Stunden, das entspricht zwei Vollzeit-Wochen einer Sachbearbeiterin. Gemessen an den eingesparten Personalkosten amortisiert sich der Pro-Plan schon nach wenigen Events. Zusätzlicher Effekt: Die DSGVO-konforme Datenhaltung beruhigt die interne Datenschutzbeauftragte, kein Drittland-Transfer, kein US-Cloud-Risiko, alle Teilnehmerdaten in Deutschland.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Server in Deutschland, betrieben durch die Sweap GmbH (Berlin). Vollständige Datenverarbeitung im EU-Rechtsraum, keine Drittland-Übermittlung als Standard.
  • DSGVO-Konformität: Sweap positioniert sich explizit als “100 % DSGVO-konform” und nennt zertifizierte Rechenzentren. AVV ist standardmäßig Teil der Vertragsbeziehung.
  • EAA-Konformität (European Accessibility Act): Event-Websites, Anmeldeformulare und Tickets werden barrierefrei ausgeliefert, relevant für öffentliche Stellen und alle Unternehmen, die ab Juni 2025 dem EAA unterliegen.
  • Datennutzung: Eingegebene Teilnehmerdaten werden ausschließlich für die jeweilige Veranstaltung verarbeitet, nicht für Drittzwecke. Verschlüsselte Datenübertragung als Standard.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standard für alle Pläne, inklusive Beschreibung der technisch-organisatorischen Maßnahmen.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für deutsche Konzerne, Behörden und regulierte Branchen einer der saubersten Wege im Markt, Datenhaltung und Vertragsbeziehung in Deutschland, keine Übersee-Klauseln. Für reine Privatveranstaltungen ohne sensible Teilnehmerdaten weniger differenzierend.

Gut kombiniert mit

  • , wenn ein Event sowohl strukturierte Einladung als auch Networking-Matchmaking braucht: Sweap übernimmt Anmeldung und Check-in, Brella läuft als zweite Plattform für Matchmaking und 1:1-Termine während des Events.
  • , für Konzerne mit globalen Event-Portfolios kann Sweap das deutsche/europäische Segment abdecken, während Cvent die internationalen Konferenzen und Messen mit Aussteller-Tools verwaltet. Datenpfade müssen sauber getrennt sein.
  • , wenn ein Hotel oder eine Location Sweap für eigene Veranstaltungen nutzt und gleichzeitig MICE-Angebote für Drittkunden erstellt, kombiniert Eventmachine die Angebotsseite mit Sweaps Teilnehmer-Workflow.

Unser Testurteil

Sweap verdient 4 von 5 Sternen. Für das, was es macht, deutsches, DSGVO-konformes Event-Management mit Schwerpunkt auf Einladung, Registrierung und Check-in für Corporate Events, gibt es im deutschsprachigen Markt nur wenige direkte Konkurrenten in dieser Qualitätsklasse. Die deutsche Datenhaltung, die EAA-Konformität, das deutschsprachige UI und der deutsche Support sind echte Differenzierungsmerkmale gegenüber Cvent, Swapcard und Co. Den fünften Stern verliert Sweap durch die begrenzte KI-Tiefe (Texterstellung statt prädiktiver Analytics oder Matchmaking), das relativ hohe Preisniveau im Einstieg (2.400 €/Jahr ohne monatlich kündbares Tier), die fehlende Networking-Funktion und die schwachen Aussteller-Tools für Messen. Wer eine reine KI-Plattform sucht, ist hier falsch, wer eine solide deutsche Event-Operations-Plattform sucht, die KI als Beifang einsetzt, ist genau richtig.

Was wir bemerkt haben

  • Juni 2026, Nur noch der Starter-Plan (2.400 €/Jahr) hat einen öffentlich gelisteten Preis. Pro und Enterprise werden inzwischen ausschließlich “auf Anfrage” angeboten, der früher genannte Pro-Listenpreis von rund 4.200 €/Jahr ist auf der Preisseite nicht mehr ausgewiesen. Für einen sauberen Vergleich musst du also ein Angebot einholen.
  • Juni 2026, Das Pricing wurde gegenüber älteren Quellen deutlich nach oben korrigiert: Realer Einstiegspreis ist 2.400 €/Jahr (Starter) statt der früher kursierenden 99 €/Monat. Der Test läuft über zwei Monate mit Premium-Funktionen, wer Sweap evaluieren will, hat genug Zeit für mehrere echte Events.
  • 2025, EAA-Konformität (European Accessibility Act, ab 28. Juni 2025) wurde umgesetzt. Sweap bewirbt EAA-konforme Event-Kommunikation: Event-Websites, Formulare, E-Mails und Tickets werden barrierefrei ausgeliefert. Das ist für öffentliche Stellen und EAA-pflichtige Unternehmen ein konkreter Compliance-Vorteil.
  • Juni 2026, KI-Funktionen sind weiterhin auf Texterstellung in der Einladungs- und Kommunikationsphase beschränkt (Sweap bewirbt “personalisierte E-Mails mithilfe von KI”). Prädiktive Funktionen (Besucherprognose, Lead-Scoring, automatisches Matchmaking) sind in der öffentlich kommunizierten Roadmap nicht erkennbar, Sweap positioniert sich klar als Workflow-Plattform mit KI als Hilfsfunktion, nicht als KI-First-Tool.
  • Juni 2026, Sweap hat sich konsequent als “Marktführer im deutschsprachigen Raum” positioniert. Bewertungsportale (Capterra, G2, OMR Reviews) stützen das mit durchweg guten Bewertungen, direkte deutsche Wettbewerber in der gleichen Preis- und Funktionsliga sind tatsächlich rar.

Quellen

  1. Sweap – Preisübersicht. https://www.sweap.io/de/preise (abgerufen am 2026-06-14). Starter 2.400 €/Jahr zzgl. USt. (5 Events, 3 User, 1.500 Registrierungen), Pro und Enterprise auf Anfrage, Zusatzevent 300 €, Zusatzregistrierung ab 2 €/Teilnehmer, Zusatz-User 360 €/Jahr, 12-Monats-Mindestlaufzeit, 2 Monate Test mit Premium-Funktionen.
  2. Sweap – Startseite. https://www.sweap.io/de (abgerufen am 2026-06-14). KI-gestützte Texterstellung für personalisierte E-Mails, Server in Deutschland, 100 % DSGVO-konform, EAA-konforme Event-Kommunikation, Vor-Ort-Check-in mit Badge-Druck und Live-Tracking.

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