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Sitemark

Sitemark NV

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Sitemark ist eine auf erneuerbare Energien spezialisierte Drohnen-Inspektions- und Asset-Management-Plattform mit Schwerpunkt Solar. Die KI verarbeitet Thermal- und RGB-Aufnahmen aus automatisierten Drohnenflügen zu automatischen Defektberichten, Hotspots, Bypass-Diodenfehler, PID, Mikrorisse, Verschattungen und Delaminierungen werden nach IEC-Standard klassifiziert und georeferenziert dargestellt. Besonders stark für kommerzielle und industrielle (C&I) Dachanlagen sowie Freiflächen- und Floating-PV-Anlagen.

Kosten: Preise auf Anfrage; flexibles, portfolioabhängiges Modell (Abrechnung u. a. nach Anzahl der Standorte). Keine öffentlichen Tarife, kein kostenloser Plan; persönliche Demo möglich.

Kategorien

Stärken

  • Auf Solar-/Erneuerbaren-Inspektion spezialisiert, domänenspezifische KI-Klassifikation statt Allzwecktool
  • Automatische Defektklassifikation nach IEC-Thermografie-Standard: Hotspots, Bypass-Substrings, Diodenfehler, PID, offene Strings, Mikrorisse, Verschattungen
  • Georeferenzierte Defektkarten im GIS-gestützten Digital Twin, jede Anomalie wird auf Modul- und Stringebene verortet
  • Turbo-Thermografie: Auswertung für Dachanlagen bis 1 MWp in rund 60 Minuten vor Ort
  • Portfolio-Übersicht über Standorte und Zeitverlauf, historische Trends und wiederkehrende Anomalien
  • Deckt den gesamten Lebenszyklus ab: Planung, Bau (Baufortschritt, Qualität, Commissioning) und Betrieb (O&M, Ticketing)
  • Nach eigener Angabe ISO-27001-zertifiziert und DSGVO-konform

Einschränkungen

  • Preise nicht öffentlich, individuelle Angebote erschweren schnellen Vergleich
  • Benutzeroberfläche ausschließlich auf Englisch, keine deutsche Lokalisierung, kein deutscher Support garantiert
  • Erfordert kompatible Thermaldrohne, kein kostengünstiger Einstieg ohne Hardware-Investition oder Dienstleister
  • Cloud-basiert; konkrete Hosting-Region nicht öffentlich ausgewiesen, für strikte Datenschutzanforderungen aktiv zu klären
  • Für Kleinanlagen (<200 kWp) oft unverhältnismäßig im Verhältnis zur inspizierten Leistung

Passt gut zu

Drohnendienstleister, die spezialisierte Solarinspektionen anbieten Betreiber von Freiflächenanlagen ab 1 MWp Asset-Management-Unternehmen mit PV-Portfolios EPC- und O&M-Teams im Bau- und Betriebsmanagement Solarpark-Eigentümer nach Hagel- oder Sturmschadenereignissen

Kurzfazit

Sitemark ist eine der ausgereiftesten Plattformen für KI-gestützte Solarinspektion per Drohne, und längst mehr als ein Auswertungstool. Aus Thermal- und RGB-Aufnahmen erstellt die Software automatische Defektberichte, klassifiziert Anomalien nach IEC-Thermografie-Standard und verortet jede davon modulgenau in einem GIS-gestützten Digital Twin. Stark ist Sitemark vor allem für C&I-Dachanlagen, Freiflächen- und Floating-PV sowie für Betreiber mit verteilten Portfolios, die Trends über die Zeit verfolgen wollen. Die Schwächen sind typisch für eine B2B-Spezialplattform: intransparente Preise, englische Oberfläche und die Notwendigkeit kompatibler Thermaldrohnen. Wer Solaranlagen professionell betreibt oder inspiziert, bekommt hier ein domänenspezifisches Werkzeug, das generische Drohnen-Software nicht ersetzen kann.

Für wen ist Sitemark?

Drohnendienstleister: Wer Inspektionen als Dienstleistung verkauft, bekommt mit Sitemark eine standardisierte Auswertungs-Pipeline samt Missionsplanung, Forms & Ticketing und kundenfähigen Reports. Die KI-Klassifikation spart die manuelle Sichtung tausender Thermalbilder, der größte Zeitfresser im Geschäft. Für diese Zielgruppe gibt es einen eigenen Stakeholder-Pfad (“Drone Service Providers”).

Betreiber von Freiflächenanlagen (ab ca. 1 MWp): Ab dieser Größe rechnet sich die regelmäßige Thermografie. Sitemark zeigt nicht nur Einzelbefunde, sondern Trends über Jahre, etwa schleichende PID-Degradation oder wiederkehrende Hotspot-Cluster an bestimmten Strings.

Asset-Manager mit PV-Portfolios: Die Portfolio-Übersicht bündelt Dutzende oder Hunderte Standorte in einem Dashboard. Performance-Daten aus Wechselrichtern und Pyranometern lassen sich integrieren, sodass thermische Befunde mit Ertragsdaten zusammengeführt werden.

EPC- und O&M-Teams: In der Bauphase dienen Baufortschritts-Tracking, Qualitätskontrolle und Commissioning, im Betrieb das Ticketing zur Priorisierung. Sitemark deckt den gesamten Lebenszyklus ab, Planung, Bau, Betrieb.

Solarpark-Eigentümer nach Schadensereignissen: Nach Hagel oder Sturm liefert eine Drohnenbefliegung mit Sitemark in kurzer Zeit eine georeferenzierte Schadensliste, wertvoll für Versicherungsansprüche und gezielte Reparatur.

Weniger geeignet für: Eigentümer kleiner Dachanlagen (<200 kWp), für die sich Hardware und Plattformkosten kaum rechnen; Anwender, die eine deutschsprachige Oberfläche zwingend brauchen; und alle, die nur eine einmalige Inspektion benötigen, dafür ist ein beauftragter Dienstleister meist günstiger als eine eigene Lizenz.

Preise im Detail

ModellPreisWas du bekommst
DemoKostenlosPersönliche Vorführung, ggf. mit Beispieldatensätzen, kein selbstständiger Testzugang
Plattform-LizenzAuf AnfrageFlexibles, portfolioabhängiges Modell; Abrechnung u. a. nach Anzahl der Standorte und Funktionsumfang
Enterprise / PortfolioAuf AnfrageSkaliert vom Einzelstandort bis zum globalen Portfolio; individuelle Konditionen

Einordnung: Sitemark veröffentlicht keine festen Tarife. Laut FAQ richtet sich der Preis nach “verschiedenen Faktoren, darunter die Anzahl der Standorte”. Einen kostenlosen Self-Service-Plan oder eine offene Testphase gibt es nicht, der Einstieg läuft über die Demo. Das ist für eine spezialisierte B2B-Plattform branchenüblich, erschwert aber den schnellen Vergleich mit Wettbewerbern. Hinzu kommen die Hardware-Kosten: Ohne kompatible Thermaldrohne (oder einen beauftragten Dienstleister) ist die Software nutzlos. Für ernsthafte Betreiber ab MWp-Größe ist das vertretbar; für Kleinanlagen ist das Gesamtpaket oft überdimensioniert.

Stärken im Detail

Echte Domänen-KI, kein generisches Bilderkennungstool. Sitemark erkennt nicht nur “irgendwelche” Anomalien, sondern klassifiziert sie fachgerecht: Hotspots und Multi-Hotspots, überbrückte Substrings, Bypass-Diodenfehler, PID (potenzialinduzierte Degradation), offene und falsch gepolte Strings, Combiner-Box- und Wechselrichterfehler sowie erhitzte Anschlussdosen. Visuell kommen Verschmutzung, Glasbruch, Delaminierung, Eigenverschattung, Vegetation und physische Schäden hinzu. Diese Tiefe unterscheidet Sitemark von Allzweck-Drohnensoftware.

IEC-konforme Thermografie mit automatischem Reporting. Die Inspektionen folgen dem IEC-Standard für Drohnen-Thermografie, und die KI-Algorithmen liefern eine Root-Cause-Analyse statt nur einer Heatmap. Berichte werden automatisch erzeugt, inklusive Priorisierung, sodass O&M-Teams direkt wissen, welche Befunde Sofortmaßnahmen erfordern.

GIS-gestützter Digital Twin. Jede Anomalie wird nicht abstrakt gelistet, sondern modul- und stringgenau auf einem geospatialen Modell der Anlage verortet, das die elektrische Auslegung kennt. So findet ein Wartungstrupp das defekte Modul im Feld, und nicht nur “irgendwo in Reihe 14”.

Turbo-Thermografie für Dachanlagen. Für Rooftop-Installationen bis 1 MWp gibt es einen beschleunigten Workflow, der laut Anbieter Ergebnisse innerhalb von rund 60 Minuten vor Ort liefert. Das ist für C&I-Dächer interessant, wo schnelle Befunde den Unterschied zwischen einem produktiven und einem verlorenen Termin ausmachen.

Lebenszyklus statt Insellösung. Sitemark deckt Planung (Geländevermessung, Machbarkeit), Bau (Fortschritt, Qualität, Commissioning) und Betrieb (O&M, Asset Management, Ticketing) ab, und mittlerweile neben Solar auch Speicher (BESS) und Netzinfrastruktur. Für große Asset-Manager bedeutet das eine einheitliche Datenbasis statt mehrerer getrennter Tools.

Glaubwürdige Marktdurchdringung und Compliance. Über 1.300 Unternehmen in mehr als 100 Ländern, mehr als 15.000 verwaltete Standorte und über 400 GWp (Stand Juni 2026), dazu Referenzkunden wie Sonnedix, EnBW, TotalEnergies, EDF, Statkraft, Enel, Enerparc, Voltalia, Ameresco und Recurrent Energy. Die nach eigener Angabe ISO-27001-zertifizierte und DSGVO-konforme Datenverarbeitung ist für eine Plattform aus Belgien ein wichtiges Vertrauenssignal.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine Preistransparenz. Es gibt keinerlei öffentliche Tarife, selbst eine grobe Hausnummer fehlt. Für eine erste Budgetkalkulation muss man zwingend ins Vertriebsgespräch. Wer schnell vergleichen will, ist hier blockiert. Workaround: Im Demo-Gespräch direkt nach einem indikativen Preis pro Standort bzw. pro MWp fragen.

Nur englische Oberfläche, kein garantierter deutscher Support. Die Plattform ist durchgehend englisch. Für deutschsprachige O&M-Teams ist das eine Hürde, gerade wenn weniger technikaffine Mitarbeitende Berichte interpretieren sollen. Eine deutsche Lokalisierung ist nicht erkennbar.

Hardware-Abhängigkeit. Ohne kompatible Thermaldrohne läuft nichts. Der Einstieg ist also nicht “Software buchen und loslegen”, sondern erfordert entweder eine Hardware-Investition (Drohne mit Radiometrie-Thermalkamera) oder die Beauftragung eines Dienstleisters. Das ist sachlich unvermeidbar, aber eine echte Einstiegshürde.

Hosting-Region nicht öffentlich ausgewiesen. Sitemark wirbt mit “secure cloud infrastructure”, Verschlüsselung, ISO 27001:2022 und DSGVO-Konformität, nennt auf der Security-Seite aber keine konkrete Rechenzentrumsregion und keinen Cloud-Anbieter. Für Betreiber mit strikten Anforderungen an die Datenlokalisierung (etwa Behörden oder KRITIS-nahe Anlagen) ist das vor Vertragsschluss aktiv zu klären, inklusive AVV.

Nicht für Kleinanlagen gedacht. Bei Dachanlagen deutlich unter 200 kWp steht der Aufwand (Drohne, Plattform, Auswertung) in keinem sinnvollen Verhältnis zur inspizierten Leistung. Hier reicht oft eine manuelle Sichtprüfung oder ein einfacher Wärmebild-Check.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine allgemeine Drohnen-Vermessungs- und Mapping-Plattform brauchst (auch außerhalb Solar)
Generative KI für Berichte, E-Mails oder Auswertungstexte einsetzen willst
Recherche zu PV-Technik, Normen oder Schadensbildern mit Quellen brauchst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite sind die direkten Branchen-Wettbewerber: Above Surveying, Raptor Maps (US-Marktführer für Solar-Thermografie und Asset-Management), Heliolytics, SolarGik sowie Skydio und Percepto im Bereich autonomer Inspektionsdrohnen. Im engeren Solar-Inspektionsmarkt ist Raptor Maps der naheliegendste Vergleichspunkt, wer ein US-zentriertes Portfolio betreibt, sollte beide gegeneinander testen. Sitemark punktet mit der breiteren Lebenszyklus-Abdeckung (Planung bis Betrieb, Solar bis Grid) und der europäischen Herkunft.

So steigst du ein

Schritt 1: Demo über sitemark.com anfordern. Sitemark zeigt die Plattform in einer persönlichen Session, idealerweise mit einem eigenen oder vergleichbaren Beispieldatensatz, um die Auswertungsqualität realistisch einzuschätzen, bevor Hardware beschafft oder ein Dienstleister beauftragt wird. Im Gespräch direkt nach einem indikativen Preis pro Standort fragen.

Schritt 2: Datenerfassung klären. Entweder eine kompatible Thermaldrohne (gängige DJI-Enterprise-Kombinationen mit radiometrischer Thermalkamera) beschaffen und die automatisierte Missionsplanung nutzen, oder einen Drohnendienstleister beauftragen, der bereits mit Sitemark arbeitet. Für PV-Inspektion gelten standardisierte Flugparameter (Flughöhe, Überlappung, Tageszeit/Einstrahlung), die Sitemark vorgibt.

Schritt 3: Bilder nach dem Flug hochladen und auswerten. Die KI verarbeitet die Aufnahmen zu einer georeferenzierten Defektkarte im Digital Twin, sortiert nach Priorität und mit Root-Cause-Analyse. Für Dachanlagen bis 1 MWp liefert die Turbo-Thermografie Ergebnisse in rund 60 Minuten. Befunde lassen sich anschließend per Ticketing in Wartungsaufträge überführen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Drohnendienstleister aus Bayern inspiziert nach einem schweren Hagelereignis einen Solarpark mit 8 MWp. Mit Sitemark wird der gesamte Park (ca. 80 ha) in einem Drohnentag abgeflogen. Die automatische Auswertung klassifiziert mehrere Hundert Anomalien, darunter Hotspots mit Sofortbedarf und potenzielle Mikroriss-Cluster zur weiteren Beobachtung. Jede Anomalie wird modulgenau im Digital Twin verortet und mit GPS-Koordinaten in einem Bericht zusammengefasst. Der Betreiber übergibt diesen direkt an seine Versicherung und priorisiert zugleich den Modulaustausch über das Ticketing. Was eine manuelle Sichtung tausender Wärmebilder über Tage gekostet hätte, liegt am nächsten Morgen als priorisierter Befundbericht vor, und die Schadensdokumentation für die Versicherung ist nachprüfbar georeferenziert.

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter: Sitemark NV, Belgien (EU). Die Plattform läuft unter app.sitemark.com.
  • Zertifizierung: Nach eigener Angabe ISO 27001 (Informationssicherheits-Management). Das genaue Zertifizierungsjahr und der Geltungsbereich sind direkt beim Anbieter zu erfragen.
  • DSGVO: Sitemark gibt an, DSGVO-konform zu sein und strenge Datenschutz- und Datensicherheitspraktiken über alle Operationen hinweg anzuwenden.
  • Technische Maßnahmen: Verschlüsselung, “secure cloud infrastructure” und kontinuierliches Monitoring.
  • Hosting-Region: Auf der Security-Seite wird kein konkreter Cloud-Anbieter und keine Rechenzentrumsregion genannt. Für Anforderungen an die Datenlokalisierung (EU-Region, KRITIS, Behörden) vor Vertragsschluss schriftlich klären.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Nicht öffentlich dokumentiert, bei Vertragsverhandlung explizit anfordern.
  • Besonderheit Drohnendaten: Luftbilder von Solaranlagen können personenbezogene Inhalte enthalten (z. B. Personen, Kennzeichen auf angrenzenden Flächen). Erfassung und Speicherung sind nach DSGVO und Luftverkehrsrecht (Drohnenverordnung) zu bewerten.
  • Empfehlung für Unternehmen: Vor Einsatz AVV, konkrete Hosting-Region und Löschkonzept einholen. Für KRITIS-nahe Anlagen eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen.

Gut kombiniert mit

  • , die strukturierten Sitemark-Befunde lassen sich von ChatGPT in verständliche Management-Zusammenfassungen, Versicherungsschreiben oder Wartungs-Anweisungen übersetzen. Sitemark liefert die Daten, ChatGPT die Sprache drumherum.
  • , für die schnelle Recherche zu Normen (IEC 62446, Drohnenverordnung), Schadensbildern oder Modul-Datenblättern mit nachprüfbaren Quellen, wenn ein ungewöhnlicher Befund eingeordnet werden muss.
  • , wer neben der spezialisierten Solar-Thermografie auch allgemeine Vermessung, Volumenberechnung oder Baufortschritts-Mapping für andere Asset-Klassen braucht, kombiniert eine generische Drohnenplattform mit Sitemarks Solar-Tiefe.

Unser Testurteil

Sitemark verdient 4 von 5 Sternen. In seiner Kerndisziplin, KI-gestützte, IEC-konforme Solar-Thermografie mit georeferenzierter Defektklassifikation, gehört es zur Spitzengruppe, und die Erweiterung auf den gesamten Lebenszyklus (Planung, Bau, Betrieb) sowie auf Speicher und Netz macht es für große Asset-Manager besonders attraktiv. Eine breite internationale Kundenbasis (über 1.300 Unternehmen, 15.000+ Standorte, 400+ GWp) und namhafte Referenzen wie Sonnedix, EnBW, TotalEnergies, EDF und Statkraft sprechen für Reife und Verlässlichkeit. Den fünften Stern kosten die fehlende Preistransparenz, die ausschließlich englische Oberfläche, die nicht öffentlich ausgewiesene Hosting-Region und die unvermeidbare Hardware-Abhängigkeit. Für Betreiber, Dienstleister und Asset-Manager im professionellen PV-Geschäft ist Sitemark eine klare Empfehlung, für Kleinanlagen-Eigentümer überdimensioniert.

Was wir bemerkt haben

  • 2025/2026, Sitemark hat sich vom reinen Solar-Inspektionsanbieter zur breiteren Plattform für erneuerbare Energien entwickelt: Neben Solar (Utility-Scale, C&I-Dächer, Floating-PV) deckt die Plattform inzwischen auch Speicher (BESS) und Netzinfrastruktur ab und betont “AI und Robotik”, inklusive Bodenrobotern neben Drohnen.
  • Juni 2026, Die Kundenzahlen sind erneut gewachsen: Sitemark nennt auf der Website nun über 1.300 Unternehmen, 15.000+ verwaltete Standorte und 400+ GWp (zuvor 1.100+ / 12.500+ / 310 GWp). Auch die Referenzliste ist breiter geworden und umfasst inzwischen TotalEnergies, EDF, Statkraft, Enel, Enerparc, Voltalia, Ameresco und Recurrent Energy neben Sonnedix und EnBW.
  • Juni 2026, Eine öffentlich erreichbare Security-/Trust-Seite mit konkreten Angaben zu Hosting-Region und Cloud-Anbieter war bei der Reverifizierung nicht auffindbar (die früher genutzten URLs liefern 404). Datenschutzsensible Interessenten müssen Hosting-Region, AVV und das genaue ISO-27001-Zertifizierungsjahr daher weiterhin aktiv beim Anbieter erfragen.
  • Juni 2026, Es gibt unverändert keinen kostenlosen Self-Service-Plan und keine offene Testphase; der Einstieg läuft ausschließlich über die persönliche Demo (Book a Demo). Preise bleiben vollständig verhandlungsbasiert und portfolioabhängig, laut FAQ nach Faktoren wie der Anzahl der Standorte.

Quellen

  1. Sitemark – Plattform-Übersicht. https://www.sitemark.com (abgerufen am 2026-06-14). KI- und Robotik-gestützte Plattform für erneuerbare Energien (Solar Utility-Scale, C&I-Dächer, Floating-PV, BESS, Netzinfrastruktur); GIS-gestützter Digital Twin, KI-Anomalieerkennung, Forms & Ticketing; 1.300+ Unternehmen, 15.000+ Standorte, 400+ GWp, 100+ Länder; Referenzkunden u. a. Sonnedix, EnBW, TotalEnergies, EDF, Statkraft, Enel, Enerparc, Voltalia, Ameresco, Recurrent Energy.
  2. Sitemark – Pricing. https://www.sitemark.com/pricing (abgerufen am 2026-06-14). Keine öffentlichen Tarife; flexibles, skalierendes Modell vom Einzelstandort bis zum globalen Portfolio; Preis laut FAQ nach verschiedenen Faktoren, u. a. Anzahl der Standorte; kein kostenloser Plan, kein Self-Service-Trial, Einstieg über Book-a-Demo.

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