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Planable

Planable SRL

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Kollaborations-Tool für Social-Media-Teams und Agenturen mit Schwerpunkt auf Freigabe-Workflows. Jeder Post durchläuft konfigurierbare Genehmigungsstufen, Kunden kommentieren und genehmigen direkt im Tool, ohne eigenen Login. Besonders stark bei Multi-Client-Agenturen, die KI-generierten Content sicher freigeben lassen müssen.

Kosten: Free 0 USD (50 Posts insgesamt), Basic 33 USD/Workspace/Monat, Pro 49 USD/Workspace/Monat, Enterprise auf Anfrage; Add-ons Analytics 14 USD und Social Inbox 9 USD je Workspace/Monat

Kategorien

Stärken

  • Mehrstufige Approval-Workflows: intern, Kunde, Legal, bis zu vier Stufen je Workspace konfigurierbar
  • Kunden genehmigen Posts direkt im Tool über Share-Link, ganz ohne eigenen Account
  • Unbegrenzte Nutzer ohne Preisaufschlag, Preis pro Workspace, nicht pro Person
  • Vier Ansichten: Feed-Vorschau, Kalender, Instagram-Grid und Listen-Ansicht für Bulk-Aktionen
  • Integrierter KI-Assistent für Caption-Varianten, Umschreiben und Ideen, in allen Plänen enthalten
  • Inhalte werden laut Datenschutzerklärung nicht für KI-Training genutzt

Einschränkungen

  • Workspace-basierte Preislogik: Jeder Kunde = ein Workspace = 33–49 USD/Monat, bei vielen Kunden teuer
  • Kein echtes EU-Hosting: Daten laufen über US-Cloud-Anbieter (AWS, Google, MongoDB) mit SCC-Absicherung
  • Analytics nur als kostenpflichtiges Add-on (14 USD/Workspace/Monat)
  • Social-Inbox und Engagement-Management als separates Add-on (9 USD/Workspace/Monat)
  • Keine deutschsprachige Oberfläche, kein deutschsprachiger Support
  • Kaum Monitoring oder Social Listening, Planable ist Publishing, nicht Analyse

Passt gut zu

Social-Media-Agenturen mit strukturierten Client-Approval-Prozessen Marketing-Teams mit mehrstufigen internen Freigabeprozessen Multi-Client-Workflows, in denen KI-generierter Content vor Veröffentlichung freigegeben werden muss

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreust mehrere Kunden und brauchst saubere, nachvollziehbare Freigaben
  • Kunden sollen Posts kommentieren und genehmigen, ohne sich ein Tool-Login einrichten zu müssen
  • Dein Team produziert KI-Content, der vor Veröffentlichung kontrolliert werden muss
  • Du willst pro Workspace zahlen statt pro Sitz, bei großen Teams ein Kostenvorteil

Wann nein

  • Du brauchst tiefe Analytics, Social Listening oder Wettbewerbsbeobachtung
  • Dein Unternehmen verlangt echtes EU-Datenhosting (DSGVO-kritische Branchen)
  • Du verwaltest viele Marken einzeln, die Workspace-Preise summieren sich schnell
  • Du willst eine deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachigen Support

Kurzfazit

Planable ist das beste Werkzeug, das wir kennen, wenn es um strukturierte Freigaben für Social-Media-Content geht. Der Kern ist ein durchdachter Approval-Workflow: Jeder Post durchläuft konfigurierbare Genehmigungsstufen, und Kunden kommentieren und genehmigen direkt im Tool, über einen Share-Link, ganz ohne eigenen Account. Für Agenturen, die täglich mit Kundenfreigaben jonglieren, löst das ein echtes Alltagsproblem. Schwächer ist Planable bei Analyse und Reichweiten-Messung (nur als Add-on), und das oft beworbene „EU-Hosting” hält der Prüfung nicht stand: Die Firma sitzt in Rumänien, die Daten laufen aber über US-Cloud-Anbieter. Der integrierte KI-Assistent ist solide, aber nicht der Grund, warum man Planable nimmt, die Stärke ist die Kollaboration drumherum.

Für wen ist Planable?

Social-Media-Agenturen: Das ist die Kernzielgruppe. Wer mehrere Kunden parallel betreut, bekommt mit Planable einen sauberen Freigabeprozess: ein Workspace pro Kunde, ein Share-Link für die Freigabe, klarer Status für jeden Post. Schluss mit PDF-Screenshots per E-Mail und der ewigen Frage „Welche Version war jetzt freigegeben?”.

Marketing-Teams mit Freigabeketten: Auch ohne externe Kunden lohnt sich Planable, wenn Posts intern mehrere Stationen durchlaufen, Texter, Account Manager, Rechtsabteilung, Geschäftsführung. Bis zu vier Approval-Stufen lassen sich in Sequenz schalten, jeder sieht, wo ein Post gerade hängt.

Teams, die mit KI-Content arbeiten: Wer Captions und Posts mit KI vorproduziert, braucht eine Kontrollinstanz vor der Veröffentlichung. Planable macht genau diese Freigabe schlank, der KI-Entwurf landet im Draft, durchläuft den Approval, geht erst nach Freigabe live. So bleibt die Geschwindigkeit der KI erhalten, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Multi-Location- und Multi-Brand-Unternehmen: Filialketten oder Konzerne mit mehreren Marken nutzen die Workspace-Struktur, um Inhalte zentral zu planen und lokal freigeben zu lassen. Die unbegrenzte Nutzerzahl pro Workspace hilft, wenn viele Standorte mitarbeiten.

Weniger geeignet für: Solo-Creator und kleine Teams ohne Freigabe-Bedarf (da ist Buffer oder Metricool günstiger), alle, die starke Analytics oder Social Listening brauchen (Planable kann das kaum), und DSGVO-strenge Branchen, die echtes EU-Hosting verlangen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Free0 USD50 Posts insgesamt (kein monatliches Reset), unbegrenzte Nutzer, voller Funktionsumfang außer X-Publishing und Analytics
Basic33 USD/Workspace/Monat60 Posts/Monat, 4 Social-Pages, unbegrenzte Nutzer, 2 Approval-Typen (Keine, Optional)
Pro49 USD/Workspace/Monat150 Posts/Monat, 10 Social-Pages, alle 4 Ansichten, 3 Approval-Typen (Keine, Optional, Erforderlich)
EnterpriseAuf AnfrageUnbegrenzte Posts, 4-stufige Approval-Workflows, dedizierter Account Manager, erweiterte Sicherheit
Add-on Analytics+14 USD/Workspace/MonatReichweite, Engagement, Performance-Reports
Add-on Social Inbox+9 USD/Workspace/MonatKommentare und Nachrichten zentral beantworten

Einordnung: Der Free-Plan ist neu und überraschend brauchbar, 50 Posts insgesamt reichen, um den Workflow in Ruhe zu testen, und die unbegrenzte Nutzerzahl gilt auch hier. Für eine Agentur ist die Logik aber entscheidend: Du zahlst pro Workspace, nicht pro Person. Das ist ein Vorteil, solange dein Team groß und die Kundenzahl überschaubar ist, und ein Nachteil, sobald du viele Kunden hast. Bei elf Kunden auf dem Pro-Plan landest du schnell bei über 500 USD im Monat, plus Add-ons. Wer Analytics ernst nimmt, sollte die 14 USD je Workspace direkt einrechnen, bei vielen Workspaces wird das ein eigener Posten. Für reine Freigabe-Workflows ohne Analyse ist Basic oft ausreichend; Pro lohnt sich, sobald du die „Erforderlich”-Approval-Stufe und das Instagram-Grid brauchst.

Stärken im Detail

Approval-Workflows als Kernkompetenz. Hier ist Planable wirklich gut. Du definierst pro Workspace, wie viele Freigabestufen ein Post durchlaufen muss, von „keine Freigabe” über „optional” bis zu mehrstufig erforderlich (Enterprise: bis zu vier Ebenen). Jeder Beteiligte sieht den Status auf einen Blick, und ein Post geht erst live, wenn alle Stufen grün sind. Das ist deutlich strukturierter als der Freigabe-Workflow der meisten Wettbewerber, bei denen Freigabe oft nur ein nachträglich angeflanschtes Feature ist.

Kundenfreigabe ohne Account. Das ist das Feature, für das Agenturen Planable wählen. Der Kunde bekommt einen Share-Link, sieht den Post in der echten Plattform-Vorschau (so wie er später auf Instagram oder LinkedIn aussieht), kann direkt am Text annotieren, kommentieren und mit einem Klick genehmigen, ohne sich zu registrieren, ohne Tool-Schulung. Diese niedrige Schwelle ist in der Praxis Gold wert, weil Kunden-Onboarding der größte Reibungspunkt bei Kollaborations-Tools ist.

Echte Plattform-Vorschau in vier Ansichten. Posts werden so dargestellt, wie sie nativ aussehen, Feed-Vorschau, Kalender (Drag-and-drop), Instagram-Grid zur visuellen Planung und eine Listen-Ansicht für Bulk-Aktionen über mehrere Workspaces. Gerade das Grid ist für ästhetik-getriebene Instagram-Konten praktisch, weil man das Gesamtbild des Profils plant, nicht nur einzelne Posts.

Preis pro Workspace, unbegrenzte Nutzer. Anders als sitzbasierte Tools berechnet Planable den Preis pro Workspace und lässt beliebig viele Nutzer zu. Für ein zehnköpfiges Team, das einen Kunden betreut, ist das ein klarer Kostenvorteil, niemand wird wegen einer zusätzlichen Person ausgeschlossen, und du musst keine Sitze hin- und herschieben.

KI-Assistent inklusive, nicht als Paywall. Der integrierte KI-Assistent erstellt Caption-Varianten, schreibt Texte im gewünschten Stil um, schlägt Post-Ideen vor und generiert sogar Captions aus hochgeladenen Videos für YouTube und TikTok. Das ist in allen Plänen enthalten, nicht hinter einem Aufpreis. Für die Erstentwürfe spart das echte Zeit, die finale Qualität kommt durch den Freigabeprozess.

Klare Trennung von intern und extern. Interne Kommentare bleiben für den Kunden unsichtbar, Rollen lassen sich granular vergeben (ansehen, bearbeiten, freigeben, veröffentlichen, analysieren). So kann das Team intern Klartext reden, während der Kunde nur die kuratierte Außensicht bekommt.

Schwächen ehrlich betrachtet

Das „EU-Hosting” ist Marketing, keine Infrastruktur. Planable SRL sitzt in Rumänien, also in der EU, aber die tatsächliche Datenverarbeitung läuft laut eigener Prozessorenliste über US-Anbieter: Amazon Web Services, DigitalOcean, Google und MongoDB, jeweils mit Sitz in den USA. Internationale Transfers werden über Standardvertragsklauseln (SCC) abgesichert. Das ist branchenüblich und rechtlich sauber, aber wer ein echtes EU-Datenhosting erwartet (etwa für Behörden oder besonders sensible Branchen), bekommt es hier nicht. Diese Lücke ist wichtig, weil der EU-Standort gern als Vorteil verkauft wird.

Die Workspace-Preislogik skaliert teuer. Was für ein großes Team mit wenigen Kunden günstig ist, wird für eine Agentur mit vielen Kunden zur Kostenfalle. Jeder neue Kunde bedeutet einen neuen Workspace zu 33 bis 49 USD, plus Add-ons. Bei 20 Kunden auf Pro mit Analytics bist du schnell bei über 1.200 USD im Monat. Workaround: Mehrere kleine Kunden in einem Workspace bündeln spart Geld, opfert aber die saubere Trennung, und genau die war der Grund, Planable zu nehmen.

Analytics und Inbox kosten extra. Reporting und das Beantworten von Kommentaren sind nicht im Grundpreis enthalten, sondern jeweils ein Add-on (14 bzw. 9 USD je Workspace/Monat). Tools wie Metricool liefern Analytics von Haus aus. Wer Planable für den vollen Social-Media-Zyklus nutzen will, zahlt am Ende deutlich mehr als der Listenpreis suggeriert.

Kein ernsthaftes Monitoring oder Listening. Planable ist auf Planen, Freigeben und Veröffentlichen ausgelegt. Wettbewerbsbeobachtung, Markenmonitoring oder Hashtag-Tracking gibt es praktisch nicht. Dafür brauchst du ein zweites Tool, Planable ersetzt keine Listening-Suite.

Keine deutsche Oberfläche. Das Interface ist englisch, der Support englisch. Für deutschsprachige Teams ist das in der Regel kein Hindernis (die Bedienung ist intuitiv), aber wer eine durchgängig deutsche Lösung sucht oder mit weniger englischaffinen Kunden arbeitet, sollte das einplanen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Günstiges Publishing ohne komplexe Freigaben willstBuffer
Eine breite Enterprise-Suite mit Monitoring brauchstHootsuite
Analytics von Haus aus willst (ohne Add-on)Metricool
Stark visuell auf Instagram planstLater
Freigaben für Video- und Kreativ-Assets brauchstFrame.io

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Loomly und Sendible bedienen einen ähnlichen Agentur-Use-Case mit Approval-Fokus, Sprout Social und Agorapulse sind teurere Suiten mit stärkerem Reporting. Planables Alleinstellung bleibt die kontolose Kundenfreigabe, kein anderes Tool macht diesen einen Schritt so reibungslos. Wer nur freigeben lassen will, fährt mit Planable am besten; wer den ganzen Social-Media-Zyklus inklusive Analyse abdecken will, kombiniert oder wechselt.

So steigst du ein

Schritt 1: Lege auf planable.io einen Account an und nutze den Free-Plan (50 Posts), um den Workflow risikofrei zu testen. Erstelle einen Workspace für deinen ersten Kunden, verbinde dessen Social-Profile und lade den Kunden über den Share-Link ein, er kann Posts kommentieren und genehmigen, ohne sich zu registrieren. Genau das ist das Killer-Feature, also teste es zuerst mit echtem Kunden.

Schritt 2: Richte den Approval-Workflow passend zu deinem Prozess ein. Entscheide, ob Posts erst intern (z. B. durch den Account Manager) freigegeben werden, bevor sie zum Kunden gehen, oder ob das Kundenfeedback direkt eingeht. Auf Pro stehen dir drei Approval-Typen zur Verfügung, auf Enterprise bis zu vier Stufen in Sequenz. Definiere Rollen so, dass interne Kommentare für den Kunden unsichtbar bleiben.

Schritt 3: Etabliere einen festen Wochenrhythmus, um Ad-hoc-Abstimmung zu reduzieren: Montags alle Posts der Woche als Draft anlegen (gern mit dem KI-Assistenten für Erstentwürfe), dienstags interner Review, mittwochs Kundenfreigabe per Share-Link, danach automatische Veröffentlichung laut Kalender. Nutze das Instagram-Grid, um das visuelle Gesamtbild des Profils zu kontrollieren, bevor du freigibst.

Ein konkretes Beispiel

Eine Social-Media-Agentur in Köln betreut elf B2C-Kunden auf Instagram und LinkedIn. Früher verschickte sie Post-Entwürfe als PDF-Screenshots per E-Mail, Kunden antworteten mit Änderungswünschen in schlecht zitierten Mail-Threads, und niemand wusste am Ende, welche Version freigegeben war. Mit Planable hat jeder Kunde einen eigenen Workspace und einen Share-Link für Freigaben. Die Texter produzieren Erstentwürfe mit dem KI-Assistenten, der Account Manager prüft intern, dann genehmigt der Kunde mit einem Klick, Status für alle sichtbar. Der Freigabe-Overhead sank von etwa 45 Minuten auf 10 Minuten pro Kunde und Woche, bei elf Kunden also rund 5 Stunden pro Woche zurückgewonnen. Die Kehrseite: Elf Workspaces auf Pro plus Analytics-Add-on kosten gut 690 USD im Monat, die Agentur rechnet das transparent in die Kundenpauschalen ein, weil der gewonnene Zeitvorteil deutlich höher liegt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Faktisch US-Cloud. Anbieter Planable SRL sitzt in Bukarest (EU), die Datenverarbeitung läuft aber ausnahmslos über US-Prozessoren. Die offizielle Prozessorenliste (Stand 14. April 2026) nennt Cloudflare, DigitalOcean, AWS, Google, MongoDB, Redis Labs, Meteor, imgix und Instatus, alle mit Sitz in den USA.
  • Internationale Transfers: Über Standardvertragsklauseln (SCC) nach EU-Implementierungsbeschluss 2021/914 abgesichert; für UK zusätzlich IDTA/Addendum.
  • AVV: Planable schließt mit jedem Prozessor eine Datenverarbeitungsvereinbarung; für Kunden ist eine DPA/AVV auf Anfrage erhältlich (nicht direkt im Self-Service-Flow).
  • KI-Training: Inhalte werden laut Datenschutzerklärung ausdrücklich nicht zur Entwicklung, Verbesserung oder zum Training von KI-/ML-Modellen genutzt.
  • DSGVO-Rechte: EEA-Nutzer haben Anspruch auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Datenübertragbarkeit und Beschwerde.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für Agenturen, die Markenassets und unveröffentlichte Kampagnen verarbeiten, ist das Datenschutzniveau ausreichend, AVV vor Produktivbetrieb abschließen. DSGVO-strenge Branchen (Behörden, Gesundheit, Recht), die echtes EU-Datenhosting verlangen, sollten den US-Cloud-Hintergrund explizit prüfen und nicht auf den EU-Firmensitz vertrauen.

Gut kombiniert mit

  • Canva, die Visuals und Grafiken entstehen in Canva, die Planung, Freigabe und Veröffentlichung übernimmt Planable. Ein klassisches Tandem aus Gestaltung und Workflow.
  • Metricool, wenn dir Planables Analytics-Add-on zu teuer oder zu dünn ist, liefert Metricool das Reporting und die Wettbewerbsbeobachtung, während Planable den Freigabeprozess abdeckt.
  • ChatGPT, für umfangreichere Text- und Kampagnen-Konzepte ist ChatGPT stärker als der eingebaute Assistent. Die fertigen Captions landen dann zur Freigabe in Planable.

Unser Testurteil

Planable verdient 4 von 5 Sternen. In seiner Kerndisziplin, strukturierte Freigaben für Social-Media-Content, ist es das durchdachteste Tool am Markt. Die kontolose Kundenfreigabe per Share-Link löst ein reales Agentur-Problem so elegant wie kein Wettbewerber, die Workspace-Preislogik mit unbegrenzten Nutzern ist für große Teams fair, und dass der KI-Assistent ohne Aufpreis dabei ist, rechnen wir positiv an. Den fünften Stern verliert Planable aus drei Gründen: Das beworbene EU-Hosting ist faktisch US-Cloud mit SCC-Absicherung, Analytics und Inbox kosten extra, und die Workspace-Preise summieren sich bei vielen Kunden empfindlich. Wer Freigaben sauber organisieren will, bekommt hier das beste Werkzeug, wer den kompletten Social-Media-Zyklus inklusive Analyse und Listening abdecken will, braucht ein zweites Tool dazu.

Was wir bemerkt haben

  • Juni 2026, Preise, KI-Funktionen und Prozessorenliste erneut gegen die offiziellen Quellen geprüft: Free 0 USD (50 Posts), Basic 33 USD und Pro 49 USD je Workspace/Monat, Add-ons Analytics 14 USD und Social Inbox 9 USD bestätigt; die KI-Funktionen (Umschreiben, Generierung) sind weiterhin in allen Bezahlplänen ohne Aufpreis enthalten. Keine Preisänderung gegenüber Mai.
  • Mai 2026, Planable hat einen dauerhaften Free-Plan eingeführt (50 Posts insgesamt, unbegrenzte Nutzer, voller Funktionsumfang außer X-Publishing und Analytics). Frühere Bewertungen, die Planable als „kein dauerhaft kostenfreies Angebot” beschrieben, sind damit überholt, der Einstieg ist jetzt risikofrei testbar.
  • Mai 2026, TikTok-Video-Publishing ist inzwischen direkt unterstützt, inklusive Trimming und KI-generierter Captions aus Videos. Die früher dokumentierte Lücke „kein TikTok-Publishing per API” besteht nicht mehr; Planable unterstützt nun neun Plattformen inklusive Threads, Pinterest und Google Business Profile.
  • Mai 2026, Die Prüfung der Prozessorenliste hat ergeben, dass das oft als Vorteil genannte „EU-Hosting” nicht der Realität entspricht: Die Daten laufen über US-Cloud-Anbieter (AWS, DigitalOcean, Google, MongoDB), abgesichert per Standardvertragsklauseln. Der EU-Firmensitz in Rumänien ändert daran nichts. Wir haben das Datenhosting entsprechend von „EU” auf „US” korrigiert.
  • 2025–2026, Planable wird in den G2-Kategorien für Social-Media-Management weiterhin als „Leader” und „Momentum Leader” geführt. Das Produkt ist aktiv in Entwicklung (öffentliches Changelog), die Agentur-Positionierung wurde mit eigenen Use-Case-Seiten für Multi-Location- und Multi-Brand-Kunden geschärft.

Quellen

  1. Planable – Preisübersicht. https://planable.io/pricing/ (abgerufen am 2026-06-14). Free 0 USD (50 Posts insgesamt, unbegrenzte Nutzer, kein X-Publishing, keine Analytics), Basic 33 USD/Workspace/Monat (60 Posts, 4 Social-Pages, 2 Approval-Typen), Pro 49 USD/Workspace/Monat (150 Posts, 10 Social-Pages, 3 Approval-Typen), Enterprise auf Anfrage; Add-ons Social Inbox 9 USD und Analytics 14 USD je Workspace/Monat; KI-Funktionen (Umschreiben, Generierung) in allen Bezahlplaenen.
  2. Planable – Liste der Auftragsverarbeiter (Processors). https://planable.io/processors/ (abgerufen am 2026-06-14). Alle Auftragsverarbeiter sitzen in den USA: Cloudflare, DigitalOcean, Amazon Web Services, Google, MongoDB, Redis Labs, Meteor, imgix, Instatus. Internationale Transfers per Standardvertragsklauseln (EU 2021/914) bzw. IDTA fuer UK; Datenverarbeitungsvereinbarung mit jedem Prozessor; Stand 14. April 2026.

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