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ORCA AVA

ORCA Software GmbH (Orca Group)

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ORCA AVA ist die marktführende deutsche Software für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung (AVA) im Bauwesen. Architekten, Ingenieure und Bauherren erstellen damit Leistungsverzeichnisse (LV), führen Ausschreibungen durch, werten Angebote aus und rechnen Bauleistungen ab, konform mit HOAI, VOB, DIN 276 und GAEB. Die aktuelle Version ist ORCA AVA 27 in den Editionen Starter, Professional und Enterprise.

Kosten: ORCA AVA 27 in drei Editionen (Einmalkauf, zzgl. MwSt.): Starter ab 1.798 EUR Erstlizenz, Professional ab 4.278 EUR, Enterprise ab 6.138 EUR; ab dem zweiten Jahr jährlicher Servicevertrag; Abo-Modell alternativ; kostenlose 30-Tage-Testversion

Kategorien

Stärken

  • Marktführer für AVA in Deutschland, de-facto Standard in deutschen Planungsbüros
  • Vollständig auf deutsche Normen ausgerichtet: HOAI, VOB, STLB-Bau, DIN 276
  • Standardleistungstexte über AUSSCHREIBEN.DE und Fremdtextkataloge (STLB-Bau, Heinze, sirAdos)
  • Zertifizierte GAEB-Schnittstelle für zuverlässigen Datenaustausch mit Bieter-Systemen
  • BIM-Anbindung per IFC (IFC Basic ab Professional, IFC Advanced und BIM-LV-Container ab Enterprise)
  • Transparente, öffentlich gelistete Preise und lokale Datenhaltung in Deutschland

Einschränkungen

  • Ausschließlich für den deutschsprachigen Markt (DACH) relevant, keine internationalen Verfahren
  • Lernkurve für neue Nutzer, komplexe Normenlandschaft erfordert Fachkenntnis
  • Kein Cloud-First-Konzept, primär Windows-Desktop-Anwendung (mobil nur LV-Viewer-App lesend)
  • Voller Funktionsumfang (IFC Advanced, BIM-LV-Container) erst in der teureren Enterprise-Edition

Passt gut zu

Architektur- und Ingenieurbüros in Deutschland Bauherrenvertreter und Projektsteuerer Öffentliche Auftraggeber mit VOB-Ausschreibungspflicht Wohnungsbaugesellschaften und kommunale Bauträger

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du bist Architekt oder Ingenieur und erstellst regelmäßig Leistungsverzeichnisse nach STLB-Bau
  • Du führst Ausschreibungen nach VOB/A durch und brauchst rechtssichere Vergabedokumentation
  • Du willst GAEB-Dateien von Bietern automatisch einlesen und auswerten
  • Dein Büro rechnet Bauleistungen nach HOAI ab und braucht durchgängige LV-Verwaltung

Wann nein

  • Du arbeitest außerhalb des DACH-Raums oder mit internationalen Vergabeverfahren
  • Du suchst eine leichtgewichtige Cloud-Lösung für einfache Kostenschätzungen
  • Dein Team ist sehr klein und der Projektumsatz rechtfertigt die Lizenzinvestition nicht
  • Du willst eine reine SaaS-Lösung im Browser ohne lokale Installation

Kurzfazit

ORCA AVA ist für deutsche Planungsbüros das, was Word für Büroarbeit ist: kaum jemand hat jemals ernsthaft nach einer Alternative gesucht. Die Software deckt den gesamten AVA-Prozess ab, von der ersten Kostenschätzung nach DIN 276 über die STLB-Bau-Leistungsverzeichnisse bis zum GAEB-Angebotsvergleich und der HOAI-konformen Abrechnung. Die aktuelle Version ORCA AVA 27 kommt in drei klar gestaffelten Editionen (Starter, Professional, Enterprise) mit transparent gelisteten Preisen. Wer im deutschen Bauwesen tätig ist und AVA-Software sucht, wird um ORCA kaum herumkommen. Die größten Schwächen sind das Desktop-First-Konzept und die für internationale Nutzer irrelevante Normenausrichtung.

Für wen ist ORCA AVA?

Architektur- und Ingenieurbüros: Der Hauptanwendungsfall. Büros jeder Größe nutzen ORCA AVA für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen, die Durchführung von Ausschreibungen und die Abrechnung mit Auftraggebern. Die STLB-Bau-Texte und die HOAI-Integration ersparen viele Stunden manueller Arbeit pro Projekt.

Öffentliche Auftraggeber: Kommunen, Landkreise und Bundesbehörden mit Ausschreibungspflicht nach VOB/A setzen ORCA AVA ein, um rechtssichere Vergabedokumentation zu erzeugen. Die strukturierte Bieterauswertung und der saubere Preisspiegel sind hier besonders relevant.

Wohnungsbaugesellschaften und Bauträger: Für Bauherren, die mehrere Instandhaltungs- oder Neubau-Projekte parallel laufen haben, bietet ORCA AVA eine zentrale LV-Verwaltung und die Möglichkeit, Standardpositionen über Projekte hinweg wiederzuverwenden.

Projektsteuerer und Bauherrenvertreter: Wer auf Auftraggeber-Seite die Kostenkontrolle verantwortet, nutzt ORCA AVA für Prüf- und Freigabeprozesse, Nachtragsprüfungen und die Dokumentation aller Vergabeentscheidungen. Die durchgängige Kostenverfolgung nach DIN 276 ist dafür der zentrale Baustein.

Weniger geeignet für: Kleine Freelancer mit nur ein bis zwei Projekten pro Jahr, bei denen sich die Lizenzinvestition schwer rechtfertigen lässt. Internationale Teams oder Büros, die außerhalb der deutschen Normenwelt arbeiten. Wer ausschließlich einfache Kostenkalkulationen braucht, ohne die komplexe Ausschreibungswelt, findet mit leichteren Tools mehr Wert.

Preise im Detail

ORCA hat die Preise inzwischen offengelegt: Statt eines reinen Angebotsprozesses gibt es eine öffentliche Preisliste mit drei Editionen. Alle Beträge verstehen sich als Erstlizenz, zzgl. MwSt. und ggf. Bearbeitungspauschale. Möglich sind Einmalkauf oder ein Abo-Modell.

EditionErstlizenz (einmalig)Servicevertrag/Jahr (ab Jahr 2)Was du bekommst
Starter (SE)ab 1.798 EURca. 348 EURLeistungsphasen 5–7: Stammdaten, Kostenschätzung/-berechnung, Ausschreibung, Korrespondenz
Professional (PE)ab 4.278 EURca. 828 EURLeistungsphasen 1–9: Kostenmanagement, Vergabe, Abrechnung, Kostenverfolgung, IFC Basic
Enterprise (EE)ab 6.138 EURca. 1.188 EURAlles aus Professional plus IFC Advanced, BIM-LV-Container, Team-Benutzerrechte
TestversionKostenlosVoller Funktionsumfang für 30 Tage, Daten nach Kauf übernehmbar

Einordnung: Jede zusätzliche Arbeitsplatz-Lizenz ist günstiger als die Erstlizenz (z. B. Professional ab ca. 3.410 EUR je Folgelizenz). Für ein mittelgroßes Planungsbüro ist ORCA AVA damit eine spürbare, aber gut kalkulierbare Investition, die sich bei regelmäßigem Einsatz schnell amortisiert: Schon zwei bis drei eingesparte Arbeitstage pro Projekt können die Kosten decken. Wer nur gelegentlich ausschreibt, fährt mit der Starter-Edition oder dem Abo-Modell günstiger. Wer BIM ernst nimmt und IFC Advanced oder den BIM-LV-Container braucht, kommt um Enterprise nicht herum.

Stärken im Detail

De-facto Standard im deutschen Markt bedeutet maximale Kompatibilität. Wenn du ORCA AVA nutzt, sprechen alle Beteiligten dieselbe Sprache: Bieter erwarten GAEB-Dateien, öffentliche Auftraggeber akzeptieren ORCA-Ausgaben ohne Nachfragen, und Kollegen aus anderen Büros kennen das System. Diese Netzwerkeffekte sind nicht zu unterschätzen, bei Vergaben mit zehn Bietern hat praktisch jedes Büro ORCA oder ein GAEB-kompatibles Alternativsystem, was den Datenaustausch reibungslos macht.

Standardleistungstexte sparen Stunden pro Leistungsverzeichnis. Statt Positionen von Hand zu formulieren, greifst du auf geprüfte Standardleistungsbeschreibungen zu, über die hauseigene Plattform AUSSCHREIBEN.DE sowie über Fremdtextkataloge wie STLB-Bau, Heinze oder sirAdos. Für Standardgewerke (Rohbau, Trockenbau, Sanitär) sind die meisten Positionen fertig formuliert, rechtssicher, normgerecht, mit korrekten Einheiten. Das ist der größte Zeitvorteil von ORCA gegenüber Excel oder Word.

GAEB-Austausch funktioniert zuverlässig. Das standardisierte GAEB-Format für Leistungsverzeichnisse ist die Grundlage des deutschen Ausschreibungswesens. ORCA AVA hat eine zertifizierte GAEB-Schnittstelle, liest Dateien von Bietern automatisch ein, normalisiert Preise und erzeugt einen strukturierten Preisspiegel, ohne manuelle Dateneingabe. Das eliminiert Übertragungsfehler und verkürzt die Angebotsauswertung von Tagen auf Stunden.

BIM-Integration für modellbasierte Mengenermittlung. Über IFC-Schnittstellen können IFC-Daten direkt aus dem CAD (Revit, ArchiCAD) in ORCA AVA importiert und mit LV-Positionen verknüpft werden. IFC Basic ist ab der Professional-Edition enthalten, IFC Advanced und der BIM-LV-Container ab Enterprise. Für BIM-affine Büros ist das ein großer Vorteil gegenüber klassischer manueller Mengenermittlung und entspricht dem openBIM-Gedanken.

Schwächen ehrlich betrachtet

Desktop-First ist ein echtes Komfortproblem. ORCA AVA ist primär eine Windows-Desktop-Anwendung. Es gibt mit dem ORCA LV Viewer eine mobile App, aber die dient nur dem lesenden Zugriff auf Leistungsverzeichnisse. Remote-Arbeit, kollaboratives Bearbeiten oder echtes Arbeiten vom Tablet auf der Baustelle erfordern weiterhin zusätzliche Infrastruktur (VPN, Terminalserver). Cloud-native Wettbewerber wie California.pro setzen hier deutlich früher auf den Browser, eine vollwertige Web-Variante von ORCA AVA gibt es nicht.

Lernkurve für Einsteiger ist real. Wer noch nie mit VOB, STLB-Bau und GAEB gearbeitet hat, ist mit ORCA AVA nicht sofort produktiv. Das liegt weniger an der Software selbst, sondern daran, dass sie eine tief normenspezifische Domäne abbildet. ORCA bietet Schulungen und Webinare an, aber das kostet Zeit und Geld zusätzlich zur Lizenz.

Voller Umfang nur in der teuren Edition. BIM-affine Büros, die IFC Advanced oder den BIM-LV-Container brauchen, müssen zur Enterprise-Edition greifen, das ist deutlich teurer als Professional. Wer mit IFC Basic auskommt, fährt günstiger, aber der Sprung in die Vollausstattung ist eine bewusste Kostenentscheidung.

Kein vollständiges Projektmanagement. ORCA AVA ist stark im AVA-Prozess, deckt aber Baustellenmanagement, Mängelmanagement oder Teamkommunikation nicht ab. Wer ein echtes Projektzentrum sucht, muss ORCA mit anderen Tools kombinieren, was Integrationskomplexität bedeutet.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
5D-BIM-Kostenmanagement in Großprojekten brauchstRIB iTWO
Baustellenmanagement und Ausführung zentral steuern willstProcore
Mängeldokumentation und Bautagebuch digital führen willstPlanRadar
Eine cloud-native Plattform für alle Baubeteiligten suchstAutodesk Construction Cloud

ORCA AVA ist kein Projektmanagement-Tool, es ist die Speziallösung für den AVA-Prozess. Für Großprojekte mit komplexem BIM- und 5D-Kostenworkflow ist RIB iTWO eine mögliche Ergänzung (ORCA und RIB sind getrennte Unternehmen, der Austausch läuft über GAEB), für die Bauausführung brauchst du ein separates Tool wie Procore oder PlanRadar. Im DACH-Raum buhlt mit California.pro außerdem eine stärker cloud-orientierte AVA-Lösung um dieselbe Zielgruppe.

So steigst du ein

Schritt 1: Lade ORCA AVA von orca-software.com herunter und starte die 30-tägige Testversion. Die Standardinstallation dauert unter 15 Minuten. Für neue Nutzer empfiehlt ORCA ein kostenloses Einführungswebinar, das die wichtigsten Workflows erklärt, nimm dieses Angebot wahr, bevor du alleine loslegst.

Schritt 2: Erstelle dein erstes Leistungsverzeichnis mit Standardtexten: Wähle das passende Gewerk (z. B. Rohbau, Trockenbau), durchsuche die Texte aus AUSSCHREIBEN.DE oder einem Fremdtextkatalog wie STLB-Bau und füge relevante Positionen per Drag & Drop in dein LV ein. Das ist deutlich schneller als von Hand formulieren, und du lernst dabei die Struktur kennen.

Schritt 3: Nutze den integrierten Angebotsvergleich nach der Ausschreibung: ORCA AVA liest GAEB-Dateien von Bietern automatisch ein, normalisiert Einheitspreise und erstellt einen übersichtlichen Preisspiegel nach VOB, inklusive Plausibilitätsprüfung auf ungewöhnlich günstige oder teure Positionen. Die Vergabeempfehlung inklusive Vergabevermerk ist danach in einer Stunde fertig.

Ein konkretes Beispiel

Ein Architekturbüro in München mit zehn Mitarbeitern wickelt jährlich 15 bis 20 Bauvorhaben über ORCA AVA ab. Für einen Schulneubau mit 340 Positionen wird das Leistungsverzeichnis in zwei Tagen erstellt, früher dauerte es eine Woche. Nach Angebotseingabe von sieben Bietern vergleicht ORCA AVA alle Positionen automatisch und markiert Ausreißer farblich. Die Vergabeempfehlung ist in einer Stunde fertig, inklusive rechtssicherem Vergabevermerk, der direkt ausgedruckt und archiviert wird. Das Büro spart pro Projekt durchschnittlich drei Personentage, bei 18 Projekten im Jahr entspricht das fast einem Vollzeitäquivalent.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland, ORCA AVA ist eine deutsche Desktopanwendung, Projektdaten liegen lokal auf deinen eigenen Servern oder Rechnern
  • Cloud-Komponenten: Minimale Cloud-Anbindung (Update-Server, AUSSCHREIBEN.DE-Textabruf, ORCA LV Viewer); keine Übertragung kompletter Projektdaten in eine Hersteller-Cloud
  • Datenhoheit: Vollständig beim Nutzer, Projektdaten verbleiben im eigenen Netzwerk, keine SaaS-Datenspeicherung bei ORCA
  • DSGVO-Relevanz: Da keine personenbezogenen Projektdaten dauerhaft an ORCA übermittelt werden, ist das DSGVO-Risiko gering
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Für den Desktop-Standardbetrieb nicht relevant; bei Cloud-Zusatzdiensten beim Hersteller klären
  • Empfehlung für Unternehmen: Für DSGVO-sensible Auftraggeber (öffentliche Hand, Wohnungswirtschaft) ist ORCA AVA wegen der lokalen Datenhaltung oft die sicherste Wahl gegenüber reinen Cloud-Lösungen

Gut kombiniert mit

  • RIB iTWO, ORCA AVA für schlanke AVA in mittelgroßen Planungsbüros, RIB iTWO für 5D-BIM-Kostenmanagement in Großprojekten; per GAEB-Austausch lassen sich Leistungsverzeichnisse zwischen beiden Systemen übergeben
  • Procore, ORCA-erstellte LVs und Vergabeentscheidungen in Procore für die Bauausführungsphase weiterführen; GAEB-Export ermöglicht sauberen Datentransfer
  • PlanRadar, Mängel auf der Baustelle in PlanRadar dokumentieren und mit ORCA-Abrechnungspositionen verknüpfen; spart doppelte Dateneingabe bei der Schlussrechnung

Unser Testurteil

ORCA AVA verdient 4 von 5 Sternen. In seinem Kernbereich, der Erstellung normgerechter Leistungsverzeichnisse und rechtssicherer Vergabedokumentation für den deutschen Markt, gibt es schlicht keine bessere Lösung. Die Standardtext-Anbindung über AUSSCHREIBEN.DE und STLB-Bau, der zertifizierte GAEB-Workflow und die tiefe HOAI/VOB/DIN-276-Konformität sind Alleinstellungsmerkmale, die kein ausländischer Wettbewerber bietet. Positiv: Die Preise sind inzwischen öffentlich und nachvollziehbar gestaffelt. Den fünften Stern verliert ORCA AVA durch das fehlende Cloud-Konzept, die steile Lernkurve für Einsteiger und die Tatsache, dass der volle BIM-Umfang erst in der teuren Enterprise-Edition steckt. Wer im deutschen Planungswesen tätig ist, kommt kaum darum herum, für alle anderen ist es irrelevant.

Was wir bemerkt haben

  • 2024, Gründer und Alleingesellschafter Heinz Nießen verkaufte die ORCA Software GmbH an Fonds, die von LEA Partners verwaltet werden. ORCA war nie Teil von RIB, diese verbreitete Annahme ist falsch. Gemeinsam mit den LEA-Beteiligungen PROJEKT PRO und SOFTTECH soll die Marktposition im DACH-Raum ausgebaut werden, Marke und Produktentwicklung bleiben eigenständig.
  • 2026, ORCA Software (gegründet 1990, Sitz Neubeuern) ist Teil der Orca Group, einem Verbund etablierter Bausoftware-Anbieter, zu dem unter anderem PROJEKT PRO und SOFTTECH gehören. Ziel ist eine stärker integrierte Toollandschaft für die Baubranche bei erhaltener Eigenständigkeit der einzelnen Produkte. Die Gruppe nennt auf ihren Seiten kein konkretes Gründungsdatum des Verbunds.
  • 2026, Mit ORCA AVA 27 ist die aktuelle Generation verfügbar, klar gegliedert in die drei Editionen Starter, Professional und Enterprise. Auffällig: ORCA hat die Preise offengelegt, sie stehen jetzt öffentlich auf orca-ava.de statt nur auf Anfrage. Das war früher ein berechtigter Kritikpunkt und ist damit ausgeräumt.
  • Laufend, Die Desktop-Architektur bleibt das größte offene Thema. Cloud-native Wettbewerber gewinnen in jüngeren Planungsbüros an Bedeutung. ORCA hält mit dem mobilen LV-Viewer (nur lesend) und IFC-Anbindung dagegen, eine vollständige Browser-Lösung für den AVA-Prozess ist aber weiterhin nicht verfügbar.

Quellen

  1. ORCA AVA – Preise und Editionen. https://www.orca-ava.de/preise (abgerufen am 2026-06-14). Starter ab 1.798 EUR (Folgelizenz 1.550 EUR), Professional ab 4.278 EUR (Folgelizenz 3.410 EUR), Enterprise ab 6.138 EUR (Folgelizenz 4.898 EUR); Serviceverträge ab Jahr 2 (348/828/1.188 EUR); Preise zzgl. 19% MwSt.; Abo-Modell und Testversion verfügbar.
  2. ORCA Software – Unternehmen. https://www.orca-software.com/unternehmen (abgerufen am 2026-06-14). ORCA Software GmbH gegründet 1990, Sitz Neubeuern; Teil der Orca Group, einem Verbund etablierter Bausoftware-Anbieter.

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