Marel SensorX
JBT Marel
Marel SensorX ist das marktführende Röntgen-Inspektionssystem für die automatische Knochen- und Fremdkörpererkennung in der Geflügelverarbeitung. Adaptive Bildverarbeitung erkennt nach Herstellerangaben rund 99 % aller harten Verunreinigungen und Knochen ab 2 mm, und passt die Erkennungsschwelle automatisch an die Produktdicke an, ohne dass Bediener Programme wechseln müssen. Seit der Fusion von JBT und Marel (Anfang 2025) wird das Produkt unter der Marke JBT Marel geführt; die alte Domain marel.com leitet auf jbtmarel.com um.
Kosten: Preise nur auf Anfrage. Systeme dieser Klasse liegen erfahrungsgemäß bei 100.000–200.000 EUR je nach Modell (Zwei- oder Dreispurversion), Förderbreite und Integrationsaufwand. Wartungsverträge, AXIN-Software-Module und Schulung separat.
Kategorien
Stärken
- Hohe Erkennungsrate: ca. 99 % für harte Verunreinigungen und Knochen ab 2 mm (Herstellerangabe)
- Erkennt nicht nur Knochen, sondern auch Metall, Stein und Glas in einem Durchlauf
- Adaptive Erkennung passt die Schwelle automatisch an die Produktdicke an, kein manuelles Programmwechseln zwischen Chargen
- AXIN-Softwareplattform für Datenauswertung, KPI-Monitoring und Anbindung an SmartSort-Sortierung
- Schneller Anlauf (5–10 Minuten Startup), Zwei- und Dreispurversionen für hohen Durchsatz
- Nahtlose Integration in bestehende Marel-/JBT-Marel-Linien (Schlachtung, Entbeinung, Portionierung)
Einschränkungen
- Klar auf Geflügel fokussiert (Broiler, Pute, Ente), für Rind, Schwein oder Fisch sind andere Systeme die bessere Wahl
- Hochpreisig: Komplettinstallation typisch 100.000–200.000 EUR inklusive Integration
- Erheblicher Systemintegrationsaufwand, Einbindung in Förder- und Liniensteuerung nicht unterschätzen
- Beste Ergebnisse im Marel-/JBT-Marel-Ökosystem; Retrofit in Fremdlinien ist aufwändiger
- Datenauswertung und HACCP-Dokumentation erfordern geschultes Qualitätspersonal und Konfigurationsarbeit
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du verarbeitest Geflügel im industriellen Maßstab und musst Knochen- und Fremdkörperrisiken automatisch ausschließen
- Du betreibst bereits Marel-/JBT-Marel-Linien und willst Inspektion nahtlos integrieren
- Du brauchst einen prüffähigen CCP-Nachweis für BRC, IFS oder Kundenaudits
- Manuelle Sichtkontrolle stößt bei deinem Durchsatz an Grenzen
Wann nein
- Du verarbeitest überwiegend Rind, Schwein oder Fisch, dafür gibt es passendere Systeme
- Dein Durchsatz ist klein und manuelle oder einfachere Metalldetektion reicht aus
- Du suchst eine günstige Einstiegslösung, SensorX ist eine sechsstellige Investition
- Du willst eine reine Softwarelösung ohne Hardware-Integration
Kurzfazit
Marel SensorX ist in der Geflügelverarbeitung der Maßstab für automatische Knochen- und Fremdkörpererkennung per Röntgen. Die adaptive Bildverarbeitung erkennt nach Herstellerangaben rund 99 % aller harten Verunreinigungen und Knochen ab 2 mm, und passt die Erkennungsschwelle selbständig an die Produktdicke an, was in der Praxis Linienstopps und manuelle Nachkontrollen reduziert. Das System ist kein Allrounder: Es ist auf Geflügel optimiert, hochpreisig und entfaltet seine Stärke vor allem im JBT-Marel-Linienökosystem. Für industrielle Geflügelverarbeiter, die HACCP-konform und mit hohem Durchsatz arbeiten, ist es trotzdem eine der zuverlässigsten Optionen am Markt, für Rind, Schwein oder kleine Betriebe gibt es passendere Lösungen.
Für wen ist Marel SensorX?
Industrielle Geflügelverarbeiter: Das Kernpublikum. Betriebe, die Broiler, Pute oder Ente in großen Mengen schlachten, entbeinen und portionieren, bekommen mit SensorX eine Inspektionsstufe, die Knochensplitter, Metall, Stein und Glas in einem Durchlauf erkennt. Je höher der Durchsatz, desto klarer rechnet sich die Automatisierung gegenüber manueller Sichtkontrolle.
Bestandskunden im Marel-/JBT-Marel-Ökosystem: Wer ohnehin Marel-Schlacht-, Entbeinungs- oder Portionierlinien betreibt, profitiert am stärksten. SensorX fügt sich in die bestehende Linien- und Datensteuerung ein, und die AXIN-Softwareplattform bündelt Erkennungsdaten, KPIs und Sortierung (SmartSort) an einer Stelle.
Qualitäts- und HACCP-Verantwortliche: Für Betriebe mit BRC-, IFS- oder kundenspezifischen Audit-Anforderungen liefert SensorX einen prüffähigen CCP-Nachweis. Die digitale Protokollierung jeder erkannten Verunreinigung schafft den lückenlosen Audit-Trail, den manuelle Kontrollen nicht leisten können.
Betriebe mit Reklamations- oder Rückrufrisiko: Wo ein einziger Knochensplitter in einem Endprodukt einen Rückruf oder Vertragsverlust mit dem Handel auslösen kann, ist die Investition in zuverlässige Detektion eine Versicherung. SensorX adressiert genau dieses Risiko an der kritischen Stelle der Linie.
Weniger geeignet für: Verarbeiter von Rind, Schwein oder Fisch (andere Detektionsanforderungen, dafür sind andere Systeme optimiert), kleine Handwerksbetriebe (Investition steht in keinem Verhältnis zum Durchsatz) und alle, die eine reine Softwarelösung ohne Hardware-Integration suchen.
Preise im Detail
| Position | Preis | Anmerkung |
|---|---|---|
| System (Zweispur) | auf Anfrage | Erfahrungswert dieser Geräteklasse: ca. 100.000–150.000 EUR inkl. Integration |
| System (Dreispur) | auf Anfrage | höherer Durchsatz, typisch 150.000–200.000 EUR inkl. Integration |
| Integration & Inbetriebnahme | projektabhängig | Einbindung in Förder-/Liniensteuerung, Validierung |
| AXIN-Softwaremodule | separat | Datenauswertung, KPI-Monitoring, SmartSort-Anbindung |
| Wartungsvertrag | jährlich | Service, Ersatzteile, Software-Updates |
Einordnung: Marel nennt öffentlich keine Listenpreise, alles läuft über projektbezogene Angebote. Die genannten Spannen sind branchenübliche Erfahrungswerte für Röntgen-Inspektionssysteme dieser Klasse und keine offizielle Herstellerangabe. Entscheidend für die Kalkulation ist nicht nur das Gerät, sondern der Integrationsaufwand: Einbindung in die bestehende Linie, Validierung des CCP und Schulung des Qualitätspersonals können einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Wer bereits in einer Marel-/JBT-Marel-Linie produziert, kommt günstiger weg als ein Betrieb, der SensorX in eine Fremdlinie retrofitten lässt. Die Investition rechnet sich primär über vermiedene Rückrufe, geringere Reklamationen und reduzierte manuelle Nachkontrollen, eine reine Anschaffungskosten-Betrachtung greift zu kurz.
Stärken im Detail
Hohe, herstellerseitig belegte Erkennungsrate. JBT Marel gibt rund 99 % Erkennung für harte Verunreinigungen und Knochen ab 2 mm an. Für die Geflügelverarbeitung, wo kalzifizierte Knochenfragmente das Hauptrisiko sind, ist das ein starker Wert, und SensorX erkennt im selben Durchlauf auch Metall, Stein und Glas. Wichtig: Wie bei allen Detektionsangaben ist die reale Rate von Produkt, Liniengeschwindigkeit und Validierung abhängig; die 99 % sind eine Hersteller-Spezifikation, kein unabhängig zertifizierter Wert.
Adaptive Erkennung statt manuellem Programmwechsel. Der eigentliche Praxisvorteil: Das System passt die Erkennungsschwelle automatisch an die Dicke des gescannten Produkts an. Bei wechselnden Chargengrößen, unterschiedliche Schlachtgewichte, verschiedene Teilstücke, müssen Bediener kein Programm umstellen. Das senkt Bedienfehler und hält den Durchsatz stabil.
Mehr als ein Sensor, eine Datenplattform. Über die AXIN-Software werden Erkennungsdaten ausgewertet, als KPIs aufbereitet und mit anderen Linienkomponenten verknüpft. Die optionale SmartSort-Integration kombiniert Knochenerkennung mit Sortierung und Grading. Damit ist SensorX nicht nur ein „Stopp bei Fund”-Gerät, sondern liefert Auswertungen, die ins Qualitätsmanagement einfließen.
Schneller Anlauf und Spurversionen für hohen Durchsatz. Mit 5–10 Minuten Startup-Zeit ist das System nach Linienstillständen rasch wieder produktiv. Zwei- und Dreispurversionen bedienen hohe Liniengeschwindigkeiten, relevant für Großbetriebe, bei denen jede Minute Stillstand zählt.
Nahtlose Integration im JBT-Marel-Ökosystem. Im Verbund mit Marel-/JBT-Marel-Schlacht-, Entbeinungs- und Portionierlinien spielt SensorX seinen größten Vorteil aus: Es ist nicht ein Fremdgerät, das angeflanscht wird, sondern Teil einer durchgängig gesteuerten Linie. Das erleichtert Datendurchgängigkeit, Wartung und Validierung.
Schwächen ehrlich betrachtet
Geflügel-Fokus ist eng. SensorX ist für die Geflügelverarbeitung optimiert (Broiler, Pute, Ente). Wer überwiegend Rind, Schwein oder Fisch verarbeitet, bekommt mit anderen Systemen passendere Detektionsprofile, etwa von
Hoher Preis und Integrationsaufwand. Eine Komplettinstallation ist eine sechsstellige Investition, und der Integrationsaufwand wird häufig unterschätzt. Die Einbindung in bestehende Förder- und Liniensteuerung, die CCP-Validierung und die Personalschulung sind eigene Projektphasen. Wer SensorX in eine Fremdlinie retrofittet, sollte mit zusätzlichem Aufwand rechnen.
Ökosystem-Bindung. Die besten Ergebnisse liefert SensorX im Marel-/JBT-Marel-Verbund. Das ist Stärke und Schwäche zugleich: Bestandskunden profitieren, aber wer Linien verschiedener Hersteller betreibt, muss den Integrationsaufwand realistisch einplanen und kann nicht von einer Plug-and-Play-Lösung ausgehen.
Keine öffentlichen Preise, keine Selbstbedienung. Es gibt keinen Online-Preis, keine Teststellung per Klick, keine kurze Evaluierungsphase ohne Vertrieb. Jeder Einstieg läuft über ein Angebotsverfahren mit Vor-Ort-Analyse. Für Betriebe, die schnell und unbürokratisch vergleichen wollen, ist das ein langsamer Prozess.
Detektionsangaben sind Herstellerwerte. Die 99 %-Erkennungsrate und die niedrige Falsch-Positiv-Rate stammen vom Hersteller. Im eigenen Betrieb müssen sie über die CCP-Validierung mit Testkörpern nachgewiesen werden, auf herstellerseitige Zahlen allein darf sich ein HACCP-Plan nicht stützen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Röntgen-Fremdkörpererkennung auch für Rind, Schwein, Fisch oder verpackte Ware brauchst | |
| Optische Inline-Qualitätskontrolle (Form, Farbe, Oberfläche) statt Röntgen suchst | |
| Thermische Inspektion oder breite industrielle Bildverarbeitung brauchst | |
| Die HACCP-Dokumentation und das Food-Safety-Management digital führen willst | |
| HACCP-Pläne, Rückverfolgbarkeit und Rückrufmanagement softwareseitig abbilden willst |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Mekitec (kompakte Röntgen-Inspektion, stark in der Bäckerei- und Snackindustrie), Eagle Product Inspection (Teil von Mettler-Toledo, breite Röntgenpalette für Lebensmittel) und Ishida (Röntgen- und Kontrollwiegesysteme). SensorX bleibt für die Geflügel-Knochenerkennung die spezialisierteste Lösung, wer genau diesen Anwendungsfall hat, findet kaum etwas Besseres. Außerhalb von Geflügel oder bei begrenztem Budget lohnt der Blick auf die breiter aufgestellten Röntgenanbieter.
So steigst du ein
Schritt 1: Kontaktiere den JBT-Marel-Vertrieb in Deutschland und beschreibe deine Linie: Produkt (Broiler/Pute/Ente), Durchsatz, Förderbreite, bestehende Systemumgebung. Frag gezielt nach einem Werksbesuch bei einem Referenzkunden in deiner Region, bei einer sechsstelligen Investition ist die Inaugenscheinnahme einer laufenden Linie unverzichtbar.
Schritt 2: Definiere gemeinsam mit dem Vertrieb und deinem HACCP-Beauftragten den CCP (Critical Control Point): Welche Mindestgröße von Knochensplittern muss zuverlässig erkannt werden? Welche weiteren Fremdkörper (Metall, Stein, Glas) sind relevant? Das bestimmt Modell, Spurversion und Auflösungsstufe.
Schritt 3: Plane den Einbau in einen Wartungsstopp (je nach Linienintegration typisch mehrere Tage). Anschließend folgt die HACCP-Validierung: Der CCP muss mit Testkörpern der definierten Mindestgröße nachgewiesen werden, bevor das System produktiv geht. Lass die AXIN-Datenanbindung von Anfang an so konfigurieren, dass die Audit-Dokumentation automatisch entsteht.
Ein konkretes Beispiel
Ein norddeutscher Geflügelverarbeiter mit rund 12 Tonnen Tagesleistung rüstet drei Entbeinungslinien mit SensorX nach. Vor dem Retrofit lief die Endkontrolle teilweise manuell, und das ältere Detektionssystem produzierte spürbar viele Fehlalarme, täglich rund 80 bis 120 manuelle Nachkontrollen, die Personal banden und den Durchsatz bremsten. Nach dem Einbau erkennt SensorX Knochen ab 2 mm automatisch und passt die Schwelle an die wechselnden Teilstückdicken an; die Zahl der manuellen Nachkontrollen sinkt auf 20 bis 30 pro Tag. Der CCP-Nachweis für Knochen ≥ 2 mm wird mit Testkörpern validiert und im HACCP-Plan dokumentiert, die Anforderungen aus dem BRC-/IFS-Audit sind damit erfüllt. Der größte Hebel ist nicht die einzelne erkannte Verunreinigung, sondern der prüffähige Audit-Trail und die Entlastung der Endkontrolle, der das Personal für höherwertige Aufgaben freistellt.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: SensorX ist ein Hardware-System mit lokaler Steuerung. Erkennungs- und Liniendaten werden über die AXIN-Plattform verarbeitet; bei On-Premise-Betrieb bleiben die Daten im Werk. Bei Cloud-Anbindung ist die jeweilige Region zu prüfen, JBT Marel betreibt umfangreiche Präsenz in Europa.
- Personenbezug: Im Regelbetrieb fallen Produkt- und Prozessdaten an, keine personenbezogenen Daten. Personenbezug entsteht erst, wenn Bediener- oder Schichtdaten mit den Erkennungsprotokollen verknüpft werden, dann gelten die üblichen DSGVO-Pflichten (Zweckbindung, Aufbewahrung, Betriebsratsbeteiligung).
- Auftragsverarbeitung (AVV): Bei Cloud-gestützter Datenauswertung über AXIN ist ein AVV mit JBT Marel relevant und sollte vertraglich geklärt werden. Bei reinem On-Premise-Betrieb entfällt die Frage weitgehend.
- Audit-Trail: Die digitale Protokollierung der Erkennungsereignisse ist HACCP- und auditrelevant, Aufbewahrungsfristen und Zugriffsrechte sollten im Qualitätsmanagement-System geregelt sein.
- Empfehlung für Unternehmen: Wer AXIN cloud-gestützt nutzt, sollte Hosting-Region, AVV und Datenflüsse vor Vertragsschluss schriftlich klären. Für reine Inline-Detektion ohne Cloud-Anbindung ist die Datenschutzlage unkritisch.
Gut kombiniert mit
, SensorX liefert die Detektionsdaten an der Linie, ein Food-Safety-Management-System wie Safefood 360° bündelt sie mit Lieferanten-, Audit- und Dokumentenmanagement zu einem prüffähigen Gesamtbild. Die Hardware-Erkennung wird so Teil eines durchgängigen QM-Systems. , für Betriebe, die HACCP-Pläne, Rückverfolgbarkeit und Rückrufmanagement softwareseitig führen: SensorX dokumentiert den CCP technisch, FoodReady bildet den dazugehörigen Plan und die Nachweispflichten ab. , wenn ein Betrieb neben Geflügel auch andere Produktlinien betreibt, lässt sich SensorX (Geflügel) mit RAYCON (rotes Fleisch, verpackte Ware) zu einer durchgängigen Röntgen-Inspektion über mehrere Linien kombinieren.
Unser Testurteil
Marel SensorX verdient 4 von 5 Sternen. In seiner Kerndisziplin, automatische Knochen- und Fremdkörpererkennung in der Geflügelverarbeitung, gehört es zur Spitzengruppe: hohe Erkennungsrate, adaptive Schwellenanpassung, durchgängige Datenanbindung über AXIN und nahtlose Integration im JBT-Marel-Ökosystem. Für industrielle Geflügelverarbeiter mit HACCP-Anforderungen ist es eine der zuverlässigsten Optionen am Markt. Den fünften Stern kostet die enge Ausrichtung auf Geflügel, der hohe Preis bei nicht zu unterschätzendem Integrationsaufwand, die Bindung an das eigene Liniensystem und die fehlende Preistransparenz. Wer genau diesen Anwendungsfall hat, trifft mit SensorX eine sehr gute Wahl, wer breiter aufgestellt ist oder mit kleinerem Budget arbeitet, sollte die breiter positionierten Röntgenanbieter mitprüfen.
Was wir bemerkt haben
- Januar 2025, JBT Corporation und das isländische Unternehmen Marel haben ihre Fusion abgeschlossen; das kombinierte Unternehmen tritt seither als JBT Marel auf. Damit ist Marel kein eigenständiger Anbieter mehr, sondern Teil eines globalen Lebensmitteltechnik-Konzerns.
- 2025, Die alte Domain marel.com leitet inzwischen per 301-Weiterleitung auf jbtmarel.com um. Produktseiten und Markenauftritt wurden auf JBT Marel umgestellt, die SensorX-Produktseite ist nur noch unter jbtmarel.com erreichbar.
- Mai 2026, Die aktuell beworbene SensorX-Produktseite stellt klar den Geflügel-Anwendungsfall in den Vordergrund (Broiler, Pute, Ente) und nennt neben Knochen auch Metall, Stein und Glas als erkannte Verunreinigungen. Eine pauschale „Geflügel und Rind”-Positionierung, wie sie früher kursierte, spiegelt das aktuelle Produktmarketing nicht wider.
- Mai 2026, Die genannten Detektionswerte (ca. 99 % Erkennung für Knochen ab 2 mm, niedrige Falsch-Positiv-Rate) sind Herstellerangaben. Unabhängige, zertifizierte Vergleichswerte konnten wir öffentlich nicht verifizieren, im eigenen Betrieb bleibt die CCP-Validierung mit Testkörpern entscheidend.
Quellen
- JBT Marel – SensorX Poultry X-ray Bone Inspection System. https://www.jbtmarel.com/en/products/sensorx-x-ray-bone-inspection-system/ (abgerufen am 2026-06-13). 99 % Erkennung harter Verunreinigungen und Knochen ab 2 mm, Dual-Energy-Röntgen, erkennt Metall/Stein/Glas, adaptive Schwellenanpassung an Produktdicke, Zwei- und Dreispurversionen, 5-10 Minuten Startup, AXIN SensorX und AXIN SmartSort, Branchenstandard für Geflügel-Knochenerkennung seit 2007.
- JBT Marel – Unternehmensseite. https://www.jbtmarel.com/en/ (abgerufen am 2026-06-13). Firmenname JBT Marel, globaler Anbieter für Lebensmitteltechnik mit 133 Standorten in 29 Ländern.
- marel.com – 301-Weiterleitung auf jbtmarel.com. https://www.marel.com/ (abgerufen am 2026-06-13). Alte Domain marel.com leitet per 301 Moved Permanently auf jbtmarel.com um.
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