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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

Green GIS

Green GIS GmbH

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Web-basierte Baumkataster-Lösung speziell für Kommunen, GaLaBau-Betriebe und Grünflächenämter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erfassung, Kontrolle und Dokumentation von Bäumen mit mobilem Zugriff, FLL-konformer Protokollierung und GIS-Kartenansicht, ohne lokale Softwareinstallation.

Kosten: Sechs Lizenzstufen nach Baumanzahl: XS ab 1 €/Baum/Jahr, S 249 €/Jahr (bis 250 Bäume), M 349 € (bis 500), L 499 € (bis 2.000, Topseller), XL 649 € (bis 5.000), XXL 649–899 € (über 5.000); jeweils netto. Unbegrenzte Nutzerzahl inklusive. Behörden-Tarif 249–899 € (AV- und EVB-IT-konform). Add-ons wie Green GIS Connect ab 299 €/Jahr

Kategorien

Stärken

  • Vollständig browserbasiert, keine Installation, sofort einsatzbereit auf Smartphone und Desktop
  • FLL-konforme Baumkontrollprotokolle direkt im System integriert
  • Deutschsprachiger Support werktags 8–20 Uhr per Telefon
  • Lizenzstruktur skaliert nach Baumanzahl, auch für kleine Kommunen erschwinglich
  • Datenhaltung in Deutschland, DSGVO-konform
  • Kostenfreie Zusatzaccounts für weitere Dienstleister (z. B. GaLaBau-Subunternehmer)

Einschränkungen

  • Kein integriertes KI-gestütztes Risikomodell, die Risikoklassifizierung erfolgt manuell durch den Baumkontrolleur
  • Tiefe GIS-Integration in bestehende kommunale Geoinformationssysteme (ArcGIS, INGRADA) nur über das kostenpflichtige Add-on Green GIS Connect (ab 299 €/Jahr)
  • Exportformate und API-Anbindung an kommunale Fachanwendungen erfordert Abstimmung
  • Keine Drohnen- oder Bilderkennung-Funktionen integriert

Passt gut zu

Kommunen und Städte, die ein digitales Baumkataster nach FLL-Richtlinien aufbauen wollen GaLaBau-Betriebe, die Baumkontrollaufträge für Kommunen abwickeln Grünflächenämter mit 200–10.000+ Bäumen im Bestand Behörden, die Baumkontrolldaten mobil erfassen und zentral auswerten wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du brauchst ein digitales Baumkataster ohne lokale Installation
  • FLL-konforme Baumkontrollen sollen mobil im Feld erfasst werden
  • Du willst eine Lösung mit Hosting und Support in Deutschland
  • Dein Bestand liegt zwischen 100 und 10.000+ Bäumen, und du möchtest nach Baumanzahl skalieren

Wann nein

  • Du brauchst KI-gestützte Risikomodelle oder Drohnen-Bilderkennung
  • Dein Bestand liegt unter 50 Bäumen, dann tut es auch eine Excel-Liste
  • Du brauchst eine tiefe, native Integration in ArcGIS oder INGRADA out-of-the-box
  • Dein Anwendungsfall geht über Bäume hinaus (Spielplätze, Straßenmöbel) und du suchst eine Gesamt-Grünflächenmanagement-Suite

Kurzfazit

Green GIS ist eine schlanke, deutschsprachige Baumkataster-Lösung, die sich klar an Kommunen, GaLaBau-Betriebe und Grünflächenämter im DACH-Raum richtet. Stärken: vollständig browserbasiert, FLL-konforme Protokolle, transparente Lizenzstruktur, Hosting in Deutschland, deutschsprachiger Support. Schwächen: keine integrierten KI-Risikomodelle, kein Drohnen- oder Bilderkennungs-Modul, und für tiefe Integration in bestehende kommunale GIS-Landschaften (ArcGIS, INGRADA) braucht es zusätzliche Abstimmung. Für die mittelgroße Mehrheit aller Kommunen und GaLaBau-Betriebe ist Green GIS ein pragmatischer, fair bepreister Einstieg in die digitale Baumverwaltung, wer in den Top-10 % der Anwendungsfälle (KI-Risikoprognose, Drohnen-Inspektion, Konzernlandschaften) liegt, sucht woanders.

Für wen ist Green GIS?

Kleine und mittlere Kommunen: Die XS-Lizenz ab 1 € pro Baum und Jahr und die S-Stufe für 249 € (bis 250 Bäume) machen den Einstieg auch für Gemeinden mit 100 oder 200 Bäumen wirtschaftlich. Wer bisher mit Excel oder Papier arbeitet, hat in wenigen Stunden ein vorzeigbares, prüfungssicheres Baumkataster.

GaLaBau-Betriebe mit Kommunalaufträgen: Wer Baumkontrollen für mehrere Auftraggeber abwickelt, profitiert von der Mandantenfähigkeit und den kostenfreien Zusatzaccounts für Subunternehmer. Daten werden im Feld einmal erfasst, die Kommune sieht das Ergebnis in Echtzeit, kein doppeltes Tippen, kein Versionschaos.

Grünflächenämter mittlerer Städte: Mit Beständen zwischen 1.000 und 10.000 Bäumen ist Green GIS die richtige Größenordnung. Der Funktionsumfang ist ausreichend für reguläre FLL-Kontrollen, Maßnahmenplanung und Haftungsdokumentation, ohne den Ballast eines Konzern-Asset-Management-Systems.

Sachverständige für Baumkontrolle: Wer als zertifizierter FLL-Baumkontrolleur regelmäßig Gutachten erstellt, hat mit Green GIS ein Werkzeug für die mobile Erfassung und die spätere Berichtsausgabe, auch wenn der Auftraggeber selbst kein eigenes System nutzt.

Weniger geeignet für: Großstädte mit komplexen Asset-Management-Anforderungen (hier kommen Konzerne wie Smallworld oder spezialisierte Suite-Anbieter zum Zug), Forschungseinrichtungen mit Drohnen- und Sensor-basiertem Monitoring (KI-Bilderkennung fehlt), und Betriebe mit weniger als 50 Bäumen, für die selbst die Einarbeitung mehr kostet als der reine Nutzen.

Preise im Detail

LizenzBäume / BaumgruppenPreis pro Jahr (netto)
XSindividuelle Projektgrößeab 1 €/Baum
Sbis 250249 €
Mbis ca. 500349 €
Lbis ca. 2.000 (Topseller)499 €
XLbis ca. 5.000649 €
XXLüber 5.000649–899 €
Behördenindividuell, AV- & EVB-IT-konform249–899 €

Alle Lizenzstufen enthalten eine unbegrenzte Nutzerzahl. Zusätzlich gibt es kostenpflichtige Add-ons: Offline-Module (Offline Pro/Expert, 29–199 €/Jahr) sowie Green GIS Connect für die GIS-Integration (ab 299 €/Jahr) und optionale Kartenebenen wie Flurkarten oder Orthophotos (je ca. 84 €).

Einordnung: Die Lizenzstruktur ist eine der fairsten am deutschen Markt, du zahlst nach Bestandsgröße (XS ab 1 € pro Baum und Jahr) und nicht für Funktionsumfang, den du nicht brauchst. Anders als bei vielen Wettbewerbern ist die Nutzerzahl in jeder Stufe unbegrenzt, das vermeidet die typische Lizenz-Multiplikation, wenn ein ganzes Bauhof-Team mobil erfasst. Für Kommunen und Behörden gibt es einen eigenen Tarif mit AV- und EVB-IT-konformen Vertragsmodellen, das ist bei öffentlichen Vergaben oft Voraussetzung. Wer die Integration in ein bestehendes GIS oder zusätzliche Kartenebenen braucht, sollte die Add-on-Kosten von Beginn an einkalkulieren, sie kommen zur Grundlizenz hinzu. Konkrete Preise ändern sich gelegentlich, vor Vertragsabschluss ein aktuelles Angebot einholen.

Stärken im Detail

Browserbasiert ohne Installation. Green GIS läuft komplett im Browser, Smartphone, Tablet, Desktop, alles ohne App-Installation und ohne Citrix-Konstruktionen. Für IT-arme Kommunen oder GaLaBau-Betriebe ohne eigene IT-Abteilung ist das der wichtigste Hebel: Ein Login reicht, und der Außendienst kann sofort loslegen.

FLL-Konformität direkt eingebaut. Die Befundbögen, Maßnahmenkataloge und Risikoklassifizierungen sind nach den FLL-Baumkontrollrichtlinien strukturiert. Wer als Kommune Haftungsschutz dokumentieren muss, hat mit den exportierbaren Protokollen eine prüfungssichere Grundlage, das ersetzt nicht die Sorgfalt des Baumkontrolleurs, beseitigt aber die typischen formellen Schwachstellen handgeführter Protokolle.

Echtzeit-Kollaboration zwischen Auftraggeber und Dienstleister. Eine Kommune sieht in der gleichen Oberfläche, was der beauftragte GaLaBau-Betrieb gerade im Feld erfasst hat. Statusänderungen, Fotos, Maßnahmenempfehlungen, alles sofort verfügbar. Die früher übliche Übergabe per CD oder USB-Stick entfällt komplett.

Hosting in Deutschland, DSGVO-konform. Die Server stehen in deutschen Rechenzentren. Für Kommunen und Behörden ist das nicht nur ein Compliance-Häkchen, sondern oft eine harte Vergaberichtlinie, und ein Argument gegenüber US-basierten Wettbewerbern, die mit ähnlichen Features werben, aber bei der formalen Vergabe scheitern.

Deutschsprachiger Telefonsupport. Werktags von 8 bis 20 Uhr per Telefon erreichbar, das ist im Software-Markt mittlerweile fast eine Seltenheit. Für Außendienst-Teams, die kurzfristig im Feld klemmen, ist das ein deutlich realer Vorteil gegenüber Ticket- oder Chatbot-getriebenem Support.

Kostenfreie Zusatzaccounts für Subunternehmer. Wer als Kommune mehrere GaLaBau-Betriebe parallel beauftragt, bekommt für jeden Dienstleister einen kostenfreien Zugang im Rahmen der eigenen Lizenz. Das vermeidet Lizenz-Multiplikation und vereinfacht Ausschreibungen, eine Kleinigkeit, die im praktischen Betrieb viel Reibung herausnimmt.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein KI-Risikomodell. Wer KI-gestützte Risikoprognose erwartet, Bäume mit erhöhtem Bruchrisiko, Hinweis auf Pilzbefall, automatische Maßnahmenpriorisierung, bekommt sie hier nicht. Die Risikoklassifizierung bleibt Aufgabe des qualifizierten Baumkontrolleurs. Das ist fachlich vertretbar (die Haftung trägt ohnehin der Mensch), schmälert aber das Versprechen einer „KI-Lösung”, wenn man danach sucht.

Keine Drohnen- oder Bilderkennung. Drohnenbasierte Bestandsaufnahmen, automatische Baumkronen-Vermessung oder KI-gestützte Schadensbild-Erkennung fehlen. Wer in diese Richtung will, muss zu spezialisierten Anbietern wie Treetool oder Drohnen-Vermessungsdienstleistern wechseln, Green GIS bleibt fokussiert auf die manuell-erfassbare Kataster-Pflege.

Integration in bestehende GIS-Welt kostet extra. Wer bereits in ArcGIS, INGRADA oder Smallworld lebt, bekommt die GIS-Anbindung nicht im Grundpaket, sondern über das kostenpflichtige Add-on Green GIS Connect (ab 299 €/Jahr). Datenexporte sind möglich (CSV, Shapefile auf Anfrage), eine vollständige bidirektionale Live-Synchronisation sollte vor der Einführung im Detail geklärt werden. Für Kommunen mit etablierter GIS-Infrastruktur ist das ein Punkt, der bei der Budgetplanung mitbedacht gehört.

Funktionsumfang fokussiert auf Bäume, nicht auf Gesamt-Grünflächen. Wer Spielplätze, Sportflächen, Pflanzbeete, Wege oder Straßenmöbel im selben System pflegen will, ist mit Green GIS einseitig aufgestellt. Es gibt Erweiterungen, aber der Schwerpunkt liegt deutlich beim Baumkataster, und das soll auch so bleiben.

Selbständige Einarbeitung möglich, aber selten optimal. Die Bedienung ist intuitiv, aber wer das System ohne Schulung einführt, nutzt erfahrungsgemäß nur 50–60 % der Funktionen. Eine zweistündige Einführungsschulung beim Anbieter ist gut investiertes Geld, wird im günstigen XS-/S-Segment aber häufig weggespart.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine schlanke, mobile App ohne GIS-Tiefe willstBaumsicht
Über Baumkontrolle hinaus die GaLaBau-Baustelle digitalisieren willstBaumaster
Volle GIS-Mächtigkeit mit Open-Source-Stack brauchstQGIS

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: pit-Kommunal (klassischer Anbieter für kommunales Asset-Management, deutlich umfangreicher und teurer), Smallworld GIS (Konzern-GIS für Energieversorger und Großstädte, eigene Liga), Treetool (drohnenbasierte Inventarisierung als Add-on-Service), sowie diverse Lösungen aus dem ESRI-Ökosystem mit Baumkataster-Modul. Green GIS ist im Mittelfeld der mittelgroßen Kommunen klar die pragmatischste Wahl, wer mehr Funktionsumfang braucht, zahlt schnell das Drei- bis Fünffache.

So steigst du ein

Schritt 1: Melde dich auf app.green-gis.de und wähle das passende Lizenzpaket nach Baumanzahl (XS ab 1 € pro Baum, S 249 € für bis zu 250 Bäume, größere Pakete entsprechend). Für eine erste Einschätzung lohnt sich eine Demo-Session beim Anbieter. Plane für die initiale Datenanlage einen halben bis ganzen Arbeitstag ein, je nach Größe des Bestands.

Schritt 2: Importiere vorhandene Baumdaten (CSV mit GPS-Koordinaten) oder beginne direkt mit der mobilen Ersterfassung per Smartphone oder Tablet. Die Kartenansicht zeigt jeden Baum georeferenziert mit Statusfarbe (Ampelsystem). Wer ohne Bestandsdaten startet, sollte die ersten 50 Bäume im Feld aufnehmen und das Workflow-Muster für das eigene Team kalibrieren, bevor der Rest folgt.

Schritt 3: Führe Regelkontrollen nach FLL-Richtlinie direkt mobil durch, Befunderfassung, Maßnahmenzuweisung, Fotodokumentation. Protokolle werden automatisch archiviert und sind für Haftungsfälle abrufbar. Lege gleichzeitig die Kontrollintervalle pro Baum oder Baumgruppe an, damit das System rechtzeitig an fällige Kontrollen erinnert.

Schritt 4 (optional): Wenn du externe Dienstleister einbindest, lege deren Zugänge mit klar abgegrenzten Bereichen an. Mit der Mandantenfunktion behältst du die Datenhoheit, während die Dienstleister im Feld arbeiten. Vor dem Übergang in den Regelbetrieb empfiehlt sich eine einmalige Schulung mit dem Green-GIS-Support, das hebt die Tool-Nutzung deutlich.

Ein konkretes Beispiel

Ein GaLaBau-Betrieb aus Baden-Württemberg übernimmt die Baumkontrolle für drei Gemeinden mit zusammen 2.400 Bäumen. Bisher führten die Baumkontrolleure Papierprotokolle, die nachträglich ins Büro übertragen wurden, pro Baum dauerte die Doppelarbeit (Feld + Büro) rund 12 Minuten. Mit Green GIS läuft die Erfassung vollständig mobil: Fotos, Befund und Maßnahmen direkt am Baum. Die Gemeinden haben über einen eigenen Zugang Echtzeit-Einblick in den Baumzustand. Haftungsrelevante Protokolle sind sofort abrufbar. Die Umstellung dauerte eine Woche, inklusive Schulung. Zeitersparnis im ersten vollen Jahr: rund 240 Stunden Arbeitszeit. Die Lizenzkosten der M-Stufe amortisierten sich innerhalb der ersten zwei Monate des Betriebs, allein durch eingesparte Büroübertragung. Zusätzlich konnte der Betrieb in der Folge eine vierte Gemeinde gewinnen, weil die Echtzeit-Transparenz im Pitch klar überzeugte.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland, Server in einem Rechenzentrum bei Nürnberg, Betrieb mit Ökostrom, kein Datentransfer in Drittländer.
  • Datennutzung: Die im System gespeicherten Daten (Baumdaten, Fotos, Befunde) werden ausschließlich zur Vertragserfüllung verwendet. Es gibt keine Modell-Trainingsnutzung, keine Datenweitergabe an Dritte.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standard-AVV für alle gewerblichen und kommunalen Kunden verfügbar; auf Anfrage werden TOMs und ein vollständiger Datenschutzhinweis bereitgestellt.
  • Personenbezogene Daten: Im Standardbetrieb fallen kaum personenbezogene Daten an (Bäume sind nicht personenbezogen). Sobald aber Eigentümerinformationen oder Anwohner-Hinweise erfasst werden, gelten die üblichen DSGVO-Anforderungen, Zweckbindung, Speicherbegrenzung, Auskunftsrechte.
  • Empfehlung für Kommunen: AVV unterzeichnen, in das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten aufnehmen, Zugriffe rollenbasiert konfigurieren. Für die übliche kommunale Baumverwaltung ist die Lösung datenschutzrechtlich unkritisch.

Gut kombiniert mit

  • QGIS, wenn deine Kommune ohnehin mit QGIS-basiertem GIS-Stack arbeitet, lassen sich Green-GIS-Daten als Shapefile exportieren und in QGIS-Karten einbinden. Damit erweiterst du die operative Tool-Welt um die strategische GIS-Sicht.
  • Baumaster, Baumaster deckt die GaLaBau-Baustelle (Aufmaß, Zeiterfassung, Auftragsabwicklung) ab, Green GIS die Bestandspflege und Kontrolle. Kombiniert entsteht für GaLaBau-Betriebe eine durchgängige Werkstatt-Software.
  • Baumsicht, wer eine zweite Fachmeinung in der Baumkontrolle oder eine alternative mobile Erfassung braucht, kann Baumsicht als spezialisierte App ergänzen. Datentausch erfolgt über CSV-Export, keine native Integration, aber praktisch funktional.

Unser Testurteil

Green GIS verdient 4 von 5 Sternen. Für die mittelgroße Mehrheit aller Kommunen, GaLaBau-Betriebe und Grünflächenämter im DACH-Raum ist es eine pragmatische, fair bepreiste und sauber DSGVO-konforme Lösung. Die Stärken, FLL-Konformität, Hosting in Deutschland, transparente Lizenzstruktur, kostenfreie Subunternehmer-Zugänge, adressieren genau die Schmerzpunkte, die Kommunen und GaLaBau-Betriebe heute tatsächlich haben. Den fünften Stern verliert Green GIS, weil KI-Funktionen (Risikomodelle, Bilderkennung) fehlen und die Integration in größere GIS-Landschaften zusätzliche Arbeit kostet. Wer aber eine schlanke, funktionierende und planbare Baumkataster-Lösung sucht, bekommt mit Green GIS eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im deutschen Markt.

Was wir bemerkt haben

  • Juni 2026, Im Baum-Portal sind die Tier-Preise nun konkret ausgewiesen: S 249 €, M 349 €, L 499 € (Topseller), XL 649 €, XXL 649–899 € netto/Jahr, XS ab 1 €/Baum. Jede Stufe enthält eine unbegrenzte Nutzerzahl. Das ist transparenter als die früher rein individuell verhandelten Pakete.
  • 2025, Die XS-Lizenz (ab 1 €/Baum für individuelle Projektgrößen) wurde neu eingeführt und senkt die Einstiegshürde für sehr kleine Bestände weiter.
  • Hinweis, Die GIS-Integration in Fremdsysteme läuft über das kostenpflichtige Add-on Green GIS Connect (ab 299 €/Jahr), nicht im Grundpaket. Wer ArcGIS oder INGRADA anbinden will, sollte das von Beginn an einkalkulieren.
  • 2025, Die kostenfreien Subunternehmer-Zugänge wurden im Marketing stärker betont. Damit positioniert sich Green GIS deutlicher als kollaborative Plattform zwischen Auftraggeber (Kommune) und Auftragnehmer (GaLaBau), ein klarer Vorteil gegenüber Single-Tenant-Lösungen.
  • Hinweis, Eine KI-gestützte Risikoprognose oder Drohnen-Inspektion ist auf der aktuellen Roadmap nicht erkennbar. Wer in diese Richtung Bedarf hat, sollte das vor Vertragsabschluss explizit ansprechen, eventuell sind Partner-Integrationen geplant, die öffentlich noch nicht kommuniziert sind.
  • Keine wesentlichen Änderungen in Hosting (weiterhin Deutschland), Support-Modell (werktags 8–20 Uhr Telefon) oder Preisstruktur bekannt, das ist für Kommunen, die langfristige Investitionsentscheidungen treffen müssen, ein bemerkenswert verlässlicher Status quo.

Quellen

  1. Green GIS – Baumkataster-Portal (Lizenzen & Preise). https://app.green-gis.de/ (abgerufen am 2026-06-13). Sechs Lizenzstufen: XS ab 1 €/Baum, S 249 €, M 349 €, L 499 €, XL 649 €, XXL 649–899 € netto/Jahr; unbegrenzte Nutzer; Behörden-Tarif AV- und EVB-IT-konform; Telefonsupport werktags 8–20 Uhr; Hosting im Rechenzentrum bei Nürnberg, DSGVO-konform, Ökostrom; Add-on Green GIS Connect ab 299 €.
  2. Green GIS GmbH – Startseite. https://www.green-gis.de/ (abgerufen am 2026-06-13). FLL-zertifiziert; Berücksichtigung von VTA, SIA und ZTV-Baumpflege; Zielgruppen Landkreise, Städte, Gemeinden, Wohnungsbaugesellschaften, Dienstleister, Zoos, kirchliche Einrichtungen; browserbasiertes Baum-Portal.

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