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gl-forest

ARC-GREENLAB GmbH

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Integrierte Forstbetriebssoftware mit GIS-Kern und separatem Naturschutzmodul. gl-forest kartiert Waldschläge, Bestandesgrenzen und Parzellenstruktur, verbindet diese mit Naturschutzdaten (Schutzgebiete, Biotopbäume, Habitatbäume, Horste) und ermöglicht mobile Felderfassung per App. Eingesetzt von privaten Forstbetrieben, Forstbetriebsgemeinschaften und Landesbehörden. Hosting in Deutschland.

Kosten: PaaS-Modell (Plattform as a Service), Preise auf Anfrage. Modularer Aufbau: Forstbetrieb, Jagd, Naturschutz, Forsteinrichtung jeweils separat lizenzierbar. Temporäre projektbezogene Lizenzierung einzelner Module möglich.

Kategorien

Stärken

  • Dediziertes Naturschutzmodul: Biotopkartierung, Habitatbaumkatalog, Horstschutzzonenverwaltung
  • Mobile App mit Offline-Fähigkeit für Android/iOS, Erfassung im Revier ohne Netz
  • GIS-Integration: Verbindung mit WMS/WFS-Diensten der Landesbehörden
  • Forsteinrichtungsmodul für Inventur und Bestandskarten
  • Temporäre Projektlizenzierung für Forstdienstleister
  • Hosting komplett in Deutschland, DSGVO-konform

Einschränkungen

  • Preise nur auf Anfrage, kein öffentliches Preismodell
  • Kein automatischer Abgleich mit allen Bundesland-Naturschutzinformationssystemen; WMS/WFS-Einbindung erfordert Konfigurationsaufwand
  • Implementierungsaufwand für vollständiges Parzellenkataster: 8–16 Wochen je nach Betriebsgröße
  • Fristenwächter und Alarmfunktionen für Brut- und Setzzeiten müssen manuell konfiguriert werden

Passt gut zu

Private Forstbetriebe ab ca. 100 Hektar Kommunale Forstbetriebe mit FSC/PEFC-Zertifizierungspflicht Forstbetriebsgemeinschaften mit mehreren Beteiligten Forstdienstleister mit wechselnden Auftragsflächen

Kurzfazit

gl-forest ist eine der wenigen integrierten Forstbetriebs-Plattformen aus Deutschland, die Forstbetrieb, Jagd und Naturschutz in einem GIS-Kern zusammenführt, und das mit Hosting in Deutschland. Stärkstes Argument ist das dedizierte Naturschutzmodul: Biotopkartierung, Habitatbaumkataloge und Horstschutzzonen lassen sich kartenbasiert verwalten und mit den Schutzgebietsdiensten der Länder verschneiden. Wer FSC/PEFC-zertifiziert ist oder regelmäßig mit Unteren Naturschutzbehörden abstimmen muss, bekommt damit ein belastbares Werkzeug. Aber: gl-forest ist eine GIS-Fachsoftware, kein KI-Werkzeug im engeren Sinn, Auswertungen sind regelbasiert, nicht modellgetrieben. Dazu kommen ein intransparentes Preismodell (alles auf Anfrage) und ein spürbarer Einführungsaufwand. Für den passenden Betrieb ein sehr gutes Spezialwerkzeug, für den falschen ein überdimensioniertes.

Für wen ist gl-forest?

Private und kommunale Forstbetriebe ab ca. 100 Hektar: Sobald Flächen, Schläge und Schutzgebietsauflagen so zahlreich werden, dass Excel und Papierkarten nicht mehr reichen, spielt gl-forest seine Stärke aus. Die Verschneidung von Bestandesdaten mit FFH-Gebieten, Naturschutzgebieten und Horststandorten passiert auf einer einzigen Karte statt in drei getrennten Systemen.

Betriebe mit FSC/PEFC-Zertifizierungspflicht: Zertifizierte Betriebe müssen Habitatbäume, Totholz und Biotopstrukturen nachweisbar dokumentieren. Der Habitatbaumkatalog und die Biotopkartierung liefern genau die Belege, die im Audit verlangt werden, sauber kartiert und exportierbar.

Forstbetriebsgemeinschaften und Behörden: Mehrere Beteiligte, unterschiedliche Rechte, gemeinsame Datenbasis, das Rechte- und Rollenmodell und die zentrale PaaS-Plattform sind auf diese Konstellation zugeschnitten. Länderübergreifende Naturschutzdaten lassen sich einheitlich erfassen.

Forstdienstleister mit wechselnden Auftragsflächen: Die temporäre, projektbezogene Lizenzierung einzelner Module ist für Dienstleister gedacht, die nicht dauerhaft jede Fläche im System halten wollen, sondern projektweise arbeiten.

Weniger geeignet für: Kleinstwaldbesitzer unter ~50 Hektar (Aufwand und Kosten stehen kaum im Verhältnis, hier reicht oder ), reine Baumkataster-Anwender im kommunalen Grünflächenbereich (dafür ist näher dran) und alle, die ein KI-gestütztes Analysewerkzeug erwarten, gl-forest ist klassisches Fach-GIS, keine Modell-Plattform.

Preise im Detail

ModellPreisWas du bekommst
Forstbetrieb (Grundmodul)Auf AnfrageGIS-Kern, Bestands- und Parzellenverwaltung, Maßnahmenplanung, Holzbewirtschaftung, Verkehrssicherung, mobile App
NaturschutzAuf AnfrageBiotopkartierung, FFH-/Schutzgebietsverwaltung, Habitatbaumkatalog, Horstschutzzonen, länderübergreifende Erfassung
JagdAuf AnfragePersonal- und Infrastrukturverwaltung, Jagdplanung, Strecken- und Wildverkaufserfassung (offline)
Forsteinrichtung & InventurProjektbezogen, auf AnfrageCloud-Angebot für Forsteinrichter und Gutachter, projektweise lizenzierbar
Temporäre ProjektlizenzAuf AnfrageEinzelmodule zeitlich befristet für Dienstleister

Einordnung: gl-forest wird als PaaS (Platform as a Service) vertrieben, du zahlst für Plattform, Updates, Backups und Hosting, ohne lokale Installation. Ein öffentliches Preismodell gibt es nicht; jede Konstellation wird individuell kalkuliert. Das ist im B2B-Fachsoftwaremarkt üblich, macht aber einen ehrlichen Kostenvergleich vor dem Erstgespräch unmöglich. Plane realistisch mit vierstelligen Jahresbeträgen pro Modul aufwärts, abhängig von Betriebsgröße und Nutzerzahl. Der modulare Aufbau ist fair: Wer nur Forstbetrieb braucht, zahlt nicht für Jagd mit. Die temporäre Lizenzierung ist ein echtes Plus für Dienstleister, die nicht dauerhaft zahlen wollen. Vor Vertragsabschluss unbedingt Implementierungs- und Schulungsaufwand separat einpreisen, der ist nicht trivial.

Stärken im Detail

Dediziertes Naturschutzmodul statt Beiwerk. Die meisten Forstprogramme behandeln Naturschutz als Anhängsel. gl-forest macht ihn zur eigenständigen Disziplin: Biotopkartierung, Habitatbaumkatalog, Höhlenbaum- und Horstverwaltung als zentrales Erfassungs-, Verwaltungs- und Analysewerkzeug. Für zertifizierte Betriebe und Behörden ist das der entscheidende Unterschied, die Naturschutzdokumentation entsteht im selben System wie die Bewirtschaftungsplanung, nicht daneben.

Echter GIS-Kern mit Behörden-Anbindung. ARC-GREENLAB ist primär ein Geodaten- und Vermessungsunternehmen (Berlin/Hannover/Eisenhüttenstadt), und das merkt man: gl-forest bindet WMS-/WFS-Dienste der Landes-Naturschutzinformationssysteme ein und lässt Geodaten im Desktop-GIS weiterbearbeiten. Die Verschneidung von Schlägen mit FFH-Grenzen und Schutzzonen ist kein Workaround, sondern Kernfunktion.

Mobile App mit Offline-Fähigkeit. Erfassung im Revier funktioniert ohne Netz, Biotopbäume, Höhlenbäume und Horste werden direkt vor Ort kartiert und später synchronisiert. Im Wald, wo Mobilfunk regelmäßig ausfällt, ist das keine Nettigkeit, sondern Voraussetzung für brauchbare Felddaten.

Modularer, fairer Aufbau. Forstbetrieb, Jagd, Naturschutz und Forsteinrichtung sind getrennt lizenzierbar. Ein reiner Forstbetrieb ohne eigene Jagd zahlt nicht für Funktionen, die er nie nutzt. Die einheitliche Oberfläche über alle Module hinweg hält die Einarbeitung trotzdem überschaubar.

Hosting in Deutschland. Daten liegen auf deutschen Servern, der Anbieter ist eine deutsche GmbH mit deutschsprachigem Support. Für Behörden und öffentliche Forstbetriebe, die an Vergabe- und Datenschutzvorgaben gebunden sind, ist das oft ein hartes Ausschlusskriterium gegenüber US-Cloud-Lösungen, und gl-forest erfüllt es.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein KI-Kern, regelbasiert, nicht modellgetrieben. Das muss man klar sagen: gl-forest ist eine GIS-Fachanwendung. Es gibt keine automatische Bestandsklassifikation aus Satellitenbildern, keine KI-gestützte Schadensfrüherkennung, keine Bilderkennung für Baumarten innerhalb des Produkts. Wer „intelligente” Auswertung erwartet, bekommt solide Geodaten-Verschneidung und regelbasierte Filter, nützlich, aber etwas anderes. Für KI-gestützte Schadensfrüherkennung muss man zu Diensten wie oder eigenen Fernerkundungs-Workflows greifen.

Preise komplett intransparent. Alles auf Anfrage. Man kann gl-forest nicht seriös budgetieren, ohne erst ein Vertriebsgespräch zu führen. Das kostet Zeit und erschwert den Vergleich mit Alternativen erheblich.

Spürbarer Einführungsaufwand. Ein vollständiges Parzellenkataster aufzubauen, Bestandesdaten zu importieren und WMS/WFS-Dienste sauber einzubinden, dauert je nach Betriebsgröße mehrere Wochen. Die Einbindung der Landes-Naturschutzdienste ist nicht plug-and-play, sondern erfordert Konfiguration. Ohne dedizierte Zeit (oder Beratungsbudget) bleibt das System lange unter seinen Möglichkeiten.

Fristen und Alarme nicht automatisch. Sperrzeitenwächter für die Brut- und Setzzeit oder Alarmabstände zu Schutzgebieten müssen manuell konfiguriert werden. Es gibt keinen vorkonfigurierten Compliance-Automatismus, der dich von selbst warnt, die Regeln musst du selbst hinterlegen und pflegen.

Nische mit kleinem Ökosystem. gl-forest ist Spezialsoftware für einen begrenzten Markt. Community, Drittanbieter-Integrationen und öffentlich verfügbares Lernmaterial sind dünn gesät verglichen mit einem Standard-GIS wie . Man bindet sich stark an den Anbieter.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Forsteinrichtung lokal und ohne laufende Kosten machen willst
Amtliche Geodaten und KI-gestützte Schadensfrüherkennung brauchst (Bayern)
Vor allem ein kommunales Baumkataster / Grünflächen verwaltest
Holz per Smartphone und KI vermessen willst
Maximale GIS-Flexibilität ohne Branchen-Korsett willst

Erwähnenswert ohne direkten Funktionsumfang: Latschbacher/FOKUS und FOVeris sind etablierte Forst-Verwaltungslösungen mit Schwerpunkt Holzlogistik und Buchhaltung, decken aber den Naturschutz weniger tief ab. Der eigentliche Vorzug von gl-forest ist die Kombination aus integriertem GIS, dediziertem Naturschutzmodul und deutschem Hosting, diese drei Dinge in einem System findet man im deutschen Markt selten. Wer nur einen der drei Bausteine braucht, fährt mit einem spezialisierten Werkzeug oft günstiger.

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere ARC-GREENLAB über arc-greenlab.de für eine Demo und ein Angebot. Da gl-forest modular aufgebaut ist, lohnt es sich, vorab zu klären, welche Module du wirklich brauchst: Forstbetrieb (Grundmodul), Naturschutz (Biotopkatalog, Habitatbäume), ggf. Jagd und Forsteinrichtung. Frage im Erstgespräch konkret nach Implementierungs- und Schulungsaufwand, die gehören in die Kalkulation.

Schritt 2: Importiere deine Bestandesdaten, Parzellenstruktur aus dem Liegenschaftskataster, Waldschläge aus bestehenden Forsteinrichtungswerken, GPS-Tracks aus Geländeaufnahmen. Für den Naturschutz-Workflow bindest du die WMS-/WFS-Dienste des jeweiligen Landes-Naturschutzinformationssystems ein (z. B. LANUV in NRW, FIN-Web/FIS-Natur in mehreren Ländern, GeoNetwork-Portale der jeweiligen Landesbehörden).

Schritt 3: Erfasse Biotopbäume, Höhlenbäume, Habitatbaumgruppen und Horstbäume über die mobile App direkt im Revier, auch offline. Anschließend konfigurierst du Sperrzeitenwächter für die Brut- und Setzzeit (1. März – 30. September) und definierst Alarmabstände zu FFH- und Naturschutzgebieten für deine Holzernte-Planung. Diese Regeln musst du aktiv anlegen; sie kommen nicht vorkonfiguriert.

Ein konkretes Beispiel

Ein kommunaler Forstbetrieb mit 420 Hektar in Nordrhein-Westfalen importiert seine Bestandes- und Parzellenstruktur in gl-forest und bindet die FFH-Gebietsgrenzen aus dem LANUV-Dienst per WMS ein. Für die anstehende Herbsternte filtert der Revierförster alle Waldschläge, die weniger als 300 Meter an FFH-Gebiete grenzen, und prüft den Biotopkatalog auf dokumentierte Schwarzstorch- und Rotmilan-Horste. Drei Schläge werden daraufhin aus der Herbsternte-Planung herausgenommen und auf den Winter (nach dem 30. September) verschoben, ohne Rückfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde, ohne böse Überraschung im Revier. Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Abstimmung per E-Mail und Papierkarte: rund einen halben Arbeitstag pro Ernteplanung, und vor allem ein belastbarer, dokumentierter Nachweis für das nächste FSC-Audit.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland. Anbieter ist die ARC-GREENLAB GmbH mit Sitz in Berlin (Eichenstraße 3 b, 12435 Berlin), weitere Standorte in Hannover und Eisenhüttenstadt.
  • Betriebsmodell: PaaS mit Backups und automatischen Updates durch den Anbieter, Datenhaltung beim deutschen Betreiber. Alternativ bewirbt ARC-GREENLAB auch den Betrieb in der eigenen IT-Infrastruktur des Anwenders, relevant für Behörden mit On-Premises-Vorgaben.
  • Datennutzung: Als reine Fachsoftware ohne KI-Trainingskomponente werden Nutzerdaten nicht für Modelltraining verwendet. Verarbeitet werden Geo-, Bestandes- und ggf. personenbezogene Betriebsdaten (Mitarbeiter, Jagdpächter).
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Als deutscher PaaS-Anbieter ist ein AVV nach Art. 28 DSGVO erwartbar, vor Vertragsabschluss explizit anfordern und prüfen, ebenso ein technisch-organisatorisches Maßnahmenkonzept (TOM).
  • Rechte- und Rollenmodell: Zugriffsrechte sind granular steuerbar, relevant für Forstbetriebsgemeinschaften und Behörden mit mehreren Beteiligten.
  • Empfehlung für Unternehmen und Behörden: Für öffentliche Forstbetriebe mit Vergabe- und Datenschutzauflagen ist das deutsche Hosting ein klarer Pluspunkt. Bei Verarbeitung personenbezogener Daten (z. B. Jagdpächter) AVV und Löschkonzept vor Produktivstart vertraglich fixieren.

Gut kombiniert mit

  • , Drohnenbefliegungen liefern aktuelle Orthophotos und Punktwolken, die als Georeferenz in gl-forest einfließen. Was ARC-GREENLAB als Vermessungsdienstleister ohnehin anbietet, lässt sich so direkt in den GIS-Kern überführen.
  • , für anspruchsvolle Geodaten-Bearbeitung, eigene Analysen oder Datenaufbereitung außerhalb des Standard-Workflows. gl-forest deckt den Forstprozess ab, QGIS ergänzt freie GIS-Power und KI-Plugins für Fernerkundung.
  • , bei der Biotop- und Artkartierung im Gelände hilft die KI-gestützte Artbestimmung, unbekannte Pflanzen oder Tiere schnell zuzuordnen, bevor der Befund sauber in den Naturschutz-Katalog von gl-forest übertragen wird.

Unser Testurteil

gl-forest verdient 4 von 5 Sternen, als Spezialwerkzeug für seine Zielgruppe, nicht als Allrounder. Was es richtig macht, macht es gut: Die Verbindung aus echtem GIS-Kern, einem ernstgemeinten Naturschutzmodul und deutschem Hosting ist im Markt selten, und genau diese Kombination rechtfertigt die hohe Wertung für zertifizierte Forstbetriebe, Forstbetriebsgemeinschaften und Behörden. Den fünften Stern kostet die Summe aus intransparentem Preismodell, spürbarem Einführungsaufwand, fehlender Compliance-Automatik und dem Umstand, dass es eben keine KI-Auswertung mitbringt, Schadensfrüherkennung, Bilderkennung oder modellbasierte Prognose muss man anderswo holen. Für einen 40-Hektar-Privatwald ist das überdimensioniert; für einen 400-Hektar-Betrieb mit FFH-Auflagen und FSC-Zertifikat ist es eines der wenigen Werkzeuge, die den ganzen Prozess abbilden.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, gl-forest wird ausschließlich als PaaS mit Preisen auf Anfrage vertrieben; ein öffentliches Preismodell gibt es weiterhin nicht. Das ist im Forst-Fachsoftwaremarkt Standard, erschwert aber den Vergleich für kleinere Betriebe spürbar.
  • Mai 2026, Trotz der Herkunft von ARC-GREENLAB aus dem Vermessungs- und Fernerkundungsumfeld (Drohnenbefliegung, Mobile Mapping, ArcGIS-Consulting) enthält gl-forest selbst keine beworbenen KI- oder Machine-Learning-Funktionen. Die KI-Kompetenz des Unternehmens steckt in den Dienstleistungen, nicht im Forstprodukt, eine Lücke, die andere Anbieter im Markt zunehmend mit satellitengestützter Schadensfrüherkennung füllen.
  • Mai 2026, Die temporäre, projektbezogene Lizenzierung einzelner Module ist eine bemerkenswerte Eigenheit: Sie senkt die Einstiegshürde für Forstdienstleister, die nicht dauerhaft zahlen wollen, und ist bei integrierten Forstplattformen eher unüblich.
  • Juni 2026, Die Produktseite bewirbt gl-forest nicht nur als PaaS, sondern ausdrücklich auch für den Betrieb in der eigenen IT-Infrastruktur des Anwenders. Für Behörden mit strikten Vergabe- und Datenschutzvorgaben ist diese On-Premises-Option ein zusätzliches Argument neben dem ohnehin deutschen Hosting.

Quellen

  1. ARC-GREENLAB – gl-forest (Forst, Jagd und Naturschutz). https://www.arc-greenlab.de/software/forst-jagd-und-naturschutz/ (abgerufen am 2026-06-13). PaaS-Betriebsmodell, vier Module (Forstbetrieb, Jagdbetrieb, Naturschutz, Forsteinrichtung & Inventur), mobile Apps iOS/Android online und offline mit Synchronisation, Desktop-GIS-Anbindung, alternativ Betrieb in der eigenen IT-Infrastruktur; keine beworbenen KI-/ML-Funktionen.
  2. ARC-GREENLAB GmbH – Impressum. https://www.arc-greenlab.de/impressum/ (abgerufen am 2026-06-13). Deutscher Anbieter ARC-GREENLAB GmbH, Sitz Berlin (Eichenstraße 3b, 12435), weitere Standorte Hannover und Eisenhüttenstadt.

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