Zum Inhalt springen
Freemium Low-Code ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

CraftMyPDF

CraftMyPDF

4/5
Tool öffnen

CraftMyPDF ist ein PDF-Automatisierungsdienst mit visuellem Drag-and-Drop-Template-Editor und REST-API. Verbindet sich nativ mit Make.com, Zapier, n8n und über 8 weiteren No-Code-Plattformen. Eine KI-gestützte Felderkennung scannt vorhandene PDFs und macht sie zu ausfüllbaren API-Templates, der einzige nennenswerte KI-Anteil im Produkt. Regionale API-Endpunkte in den USA, der EU, Singapur und Australien erlauben eine grobe Datenresidenz-Steuerung. Stark im Use Case Zertifikate, Rechnungen und Versanddokumente in hohen Stückzahlen automatisiert generieren.

Kosten: Free 0 USD (50 PDFs/Monat, 3 Templates), Lite 29 USD/Monat (1.200 PDFs, 6 Templates), Plus 49 USD/Monat (3.000 PDFs, 15 Templates), Professional 99 USD/Monat (12.000 PDFs, 50 Templates, Team-Funktionen), Premium 299 USD/Monat (40.000 PDFs, 1.000 Templates), Business 499 USD/Monat (150.000 PDFs, 10.000 Templates). Jahresrabatt verfügbar. Regionale API-Endpunkte in US, EU, Singapur und Australien.

Stärken

  • Visueller Template-Editor mit Drag-and-Drop, Tabellen, Diagramme, QR-Codes, Bilder ohne Code
  • KI-basierte Felderkennung wandelt vorhandene PDFs in API-Templates um (Computer Vision)
  • Native Konnektoren zu Make.com, Zapier, n8n, Bubble, Coda, HubSpot, FlutterFlow, Backendless
  • Regionale API-Endpunkte in US, EU, Singapur und Australien für Datenresidenz
  • Bulk-Generierung aus CSV-Upload oder Google Sheets, hunderte Dokumente in Minuten
  • Kostenloser Plan mit 50 PDFs/Monat ohne Kreditkarte zum Testen
  • Transparente Preisliste mit klarem PDF-Volumen pro Tarif

Einschränkungen

  • Oberfläche und Support ausschließlich auf Englisch
  • Kein eigener E-Mail-Versand, muss über Automatisierungs-Plattform oder SMTP angebunden werden
  • Free-Plan mit 50 PDFs/Monat ist für produktive Nutzung zu eng
  • KI-Funktion ist eng begrenzt, nur Felderkennung, keine inhaltliche Generierung oder Layout-Vorschläge
  • Team-Funktionen erst ab Professional (99 USD), Lite und Plus sind reine Einzelnutzer-Pläne
  • Datenschutz-Dokumentation und DSGVO-Konformität müssen vor Einsatz mit sensiblen Daten geprüft werden

Passt gut zu

Zertifikat-Automatisierung für Bildungsträger, Akademien, LMS-Betreiber Rechnungs- und Lieferschein-Generierung in E-Commerce-Workflows Dokumentenautomatisierung ohne eigene Entwicklerressourcen Make.com- und Zapier-Power-User, die PDFs als End-Artefakt produzieren

Kurzfazit

CraftMyPDF ist die naheliegende Wahl, wenn du PDFs als Output deines Automatisierungs-Workflows willst, sei es ein Zertifikat nach Kursabschluss, eine Rechnung nach Bestellung oder ein Lieferschein nach Versand-Trigger. Stärken: Der visuelle Template-Editor ist gut gemacht, die Integration in Make.com, Zapier und n8n funktioniert ohne Reibung, und mit den regionalen API-Endpunkten (US, EU, Singapur, Australien) lässt sich Datenresidenz grob steuern. Der KI-Anteil ist begrenzt: Computer-Vision-basierte Felderkennung, um vorhandene PDFs in API-Templates umzuwandeln, kein Generative-AI-Spielzeug. Das ist ehrlich und passt zum Use Case. Schwächen: keine deutsche Oberfläche, kein eingebauter Mailversand, und DSGVO-Klarheit fehlt, der Anbieter dokumentiert Datenflüsse weniger explizit als europäische Wettbewerber. Für KMU, die schnell und günstig PDF-Workflows automatisieren wollen, ist CraftMyPDF trotzdem eine pragmatische Empfehlung, bei DSGVO-sensiblen Daten lohnt der Aufpreis für eine selbst betriebene n8n-Lösung mit eigener PDF-Bibliothek.

Für wen ist CraftMyPDF?

Bildungsträger und Akademien: Wer Zertifikate nach Kursabschluss ausstellt, Online-Akademien, Sprachschulen, IHK-Bildungswerk, Volkshochschulen, bekommt mit CraftMyPDF einen schlanken Workflow: LMS-Trigger (Moodle, TalentLMS, LearnDash) → Make.com → CraftMyPDF → fertiges Zertifikat-PDF → E-Mail-Versand. Bei 50–500 Teilnehmenden pro Monat reicht der Lite- oder Plus-Tarif völlig.

E-Commerce-Betreiber: Bestellung → Rechnung, Versand → Lieferschein, Reklamation → Rücksendeschein. Wer kein vollintegriertes ERP-System hat, kann CraftMyPDF an Shopify, WooCommerce oder die eigene Bestellplattform anbinden und gestaltet die PDFs als Marken-Artefakte mit Logo, Farbschema und QR-Codes. Plus-Tarif reicht meist.

Coaches und Berater mit Onboarding-Dokumenten: Wer regelmäßig Vertragsentwürfe, Coaching-Vereinbarungen oder Onboarding-Pakete an neue Kundschaft schickt, kann diese aus einem CRM-Trigger (HubSpot, Pipedrive) automatisch erzeugen lassen. Spart bei 20+ Neukunden pro Monat mehrere Stunden Copy-Paste-Arbeit.

Make.com- und Zapier-Power-User: Wer ohnehin in einer No-Code-Plattform arbeitet und nach einem zuverlässigen PDF-Output-Modul sucht, findet bei CraftMyPDF die ausgereifteste Integration. Im Vergleich zu PDFMonkey oder DocRaptor sind die Konnektoren oft einen Tick stabiler dokumentiert.

Entwickler mit REST-API-Bedarf: Wer keine eigene PDF-Generierungs-Bibliothek (Puppeteer, wkhtmltopdf, jsPDF) selbst betreiben will, bekommt mit der CraftMyPDF-API eine fertige Lösung mit JSON-In, PDF-Out, Bulk-Endpunkt und Webhook-Support.

Weniger geeignet für: Verträge mit qualifizierter elektronischer Signatur (besser oder ), Bildungsträger mit Open-Badges-Anspruch und Lifelong-Verifikation (besser ), DSGVO-kritische Branchen ohne explizite EU-Verarbeitungsgarantie auf Vertragsebene (besser self-hosted Lösung mit plus eigener PDF-Bibliothek), und Anwender, die KI-Generierung von Vertragstexten oder Briefen suchen (CraftMyPDFs KI macht nur Felderkennung).

Preise im Detail

PlanPreis (USD/Monat)PDFs/MonatTemplatesBemerkungen
Free0503Keine Kreditkarte, alle Kernfunktionen zum Testen
Lite291.2006Einzelnutzer, alle Integrationen
Plus493.00015Einzelnutzer, beliebter Mittelweg
Professional9912.00050Team-Funktionen, Passwortschutz, Bring Your Own Storage
Premium29940.0001.000Priority Support, Zoom-Support
Business499150.00010.000Höchstes Volumen, Priority Support

Einordnung: Die Preisliste ist transparent und differenziert klar nach PDF-Volumen, nicht nach Funktionen. Das ist fair, alle Tarife enthalten die gleichen Kern-Features, die Integrationen sind überall verfügbar. Sweetspot ist meist Plus für 49 USD, 3.000 PDFs pro Monat decken die meisten KMU-Anwendungsfälle ab, und 15 Templates erlauben mehrere Branding-Varianten. Lite ist eng (1.200 PDFs sind 40/Tag, bei wöchentlichen Peaks knapp). Professional lohnt sich ab dem Punkt, wo Team-Zusammenarbeit gefragt ist oder PDF-Passwortschutz nötig wird (für Rechnungen mit personenbezogenen Daten ein Pluspunkt). Premium und Business sind klar Skalierungspläne, wer dort landet, sollte ohnehin Total Cost of Ownership gegen eine selbst betriebene Lösung rechnen. Bei rechenintensiven Use Cases (hochaufgelöste Bilder, viele Seiten pro PDF) kann das tatsächliche PDF-Limit niedriger ausfallen, vor Vertragsabschluss mit realistischen Test-Daten messen.

Stärken im Detail

Visueller Template-Editor ohne Code. Der Editor läuft im Browser, akzeptiert PDF-Hintergründe und HTML-Snippets, und erlaubt Platzhalter mit JavaScript-Expressions für bedingte Logik (“zeige X nur, wenn Y leer ist”). Für Standard-Use-Cases (Zertifikate, Rechnungen, Lieferscheine) brauchst du keinen Entwickler, auch nicht für komplexere Layouts mit dynamischen Tabellen oder Diagrammen. Das ist gegenüber selbst gebauten Lösungen mit wkhtmltopdf ein massiver Zeitgewinn.

Native Integration in Automatisierungs-Plattformen. CraftMyPDF ist Erstanbieter-Modul in Make.com, Zapier, n8n, Bubble, Coda, HubSpot, FlutterFlow und Backendless. Das heißt: Du suchst in der jeweiligen Plattform nach “CraftMyPDF”, findest das Modul, autorisierst per API-Key, fertig. Keine bastelnden HTTP-Module mit JSON-Body-Aufbau. Diese Integrationen sind aktiv gepflegt, wir haben in der Recherche keine Hinweise auf veraltete Module gefunden.

Computer-Vision-basierte Felderkennung als KI-Anteil. Du lädst ein bestehendes PDF hoch (Formular, Rechnungsvorlage, Zertifikat), und das System erkennt Felder automatisch, schlägt Datentypen vor und generiert Labels. Das ist nicht spektakulär, aber spart bei der Template-Erstellung tatsächlich Zeit, gerade wenn du ein bestehendes Marken-PDF “API-fähig” machen willst, ohne es neu zu bauen. Es ist keine generative KI im Sinne von “schreibe mir einen Vertragstext”, wer das erwartet, ist hier falsch.

Regionale API-Endpunkte mit EU-Option. CraftMyPDF bietet API-Endpunkte in den USA, der EU, Singapur und Australien an. Für deutsche Anwender heißt das: Über den EU-Endpunkt werden Daten primär in europäischen Rechenzentren verarbeitet. Das ist ein deutlicher Pluspunkt gegenüber rein US-basierten Wettbewerbern, aber Vertragsklauseln und AVV sollten trotzdem explizit geprüft werden, bevor sensible Daten fließen.

Bulk-Generierung aus Tabellen. Für Use Cases wie “100 Zertifikate nach einem Workshop” reicht ein CSV-Upload oder die Anbindung an Google Sheets, CraftMyPDF generiert die PDFs in einem Rutsch und liefert sie als ZIP oder einzeln per URL zurück. Das ist der Punkt, an dem das Tool 30+ Minuten manuelle Arbeit auf 2 Minuten Klick reduziert.

Reife Bildungs-Use-Case-Toolchain. Die Kombination CraftMyPDF + Make.com + TalentLMS/Moodle/LearnDash + QR-Code-Generierung + Mail-Versand ist im Bildungsmarkt verbreitet und gut dokumentiert. Wer als Akademie startet, findet zahlreiche Make.com-Templates und Tutorials, die genau diesen Workflow zeigen.

Transparente Preis- und Volumenstruktur. Anders als bei vielen API-only-Anbietern (DocRaptor, PDFShift), die nach Requests, Seitenzahl und Zusatzfeatures abrechnen, ist die CraftMyPDF-Preisliste verständlich: Tarif → PDFs pro Monat → Anzahl Templates. Kostenplanung im Budget-Meeting wird damit deutlich einfacher.

Schwächen ehrlich betrachtet

Englischsprachige Oberfläche. Editor, Dokumentation und Support sind ausschließlich auf Englisch. Für No-Code-Teams in deutschen KMU ohne englischfeste Mitarbeitende ist das eine Hürde, gerade beim Bauen komplexer Templates mit Conditional Logic, wo die Funktionsnamen englisch sind und nicht intuitiv übersetzt werden können.

Kein eingebauter E-Mail-Versand. CraftMyPDF erzeugt das PDF, der Versand muss über die nachgelagerte Plattform laufen (Make.com Email-Modul, Zapier Email, eigene SMTP-Anbindung). Das ist konzeptionell sauber, aber für No-Code-Anfänger ein zusätzlicher Schritt. Mitbewerber wie PandaDoc oder PDFMonkey bieten teilweise integrierten Versand.

Free-Plan zu eng für realistische Tests. 50 PDFs/Monat reichen, um den Workflow einmal aufzusetzen, aber nicht, um mehrere Wochen produktiv zu testen, bevor man bezahlt. Wer einen Bildungsträger mit 200 Teilnehmenden/Monat versorgt, muss direkt Lite buchen und kann nicht ohne Risiko evaluieren.

KI-Anteil ist sehr begrenzt. Die Computer-Vision-Felderkennung ist nützlich, aber sie ist auch das einzige KI-Feature im Produkt. Keine generative KI für Texte, keine Layout-Vorschläge, keine intelligente Datentransformation. Wer “KI-gestützte PDF-Automatisierung” liest und Generative-AI-Magie erwartet, wird enttäuscht, CraftMyPDF ist primär ein gut gebauter Template-Engine mit einem kleinen KI-Helper.

Team-Funktionen erst ab Professional. Lite und Plus sind Einzelnutzer-Pläne. Wer zu zweit oder dritt an Templates arbeitet, muss direkt zu Professional springen (99 USD), das ist ein deutlicher Preissprung von Plus (49 USD). Eine Zwischenstufe mit 2-3 Sitzplätzen für 69 USD wäre marktgerechter.

Datenschutz-Dokumentation dünn. Die Datenschutzerklärung und AVV-Bereitschaft sind im Vergleich zu europäischen Wettbewerbern (Made-in-EU-Tools) weniger explizit. CraftMyPDF betreibt zwar einen EU-Endpunkt, aber konkrete Vertragsbedingungen (Standort der Server, Subprozessoren, Aufbewahrungsfristen) sollten vor Einsatz mit personenbezogenen Daten explizit angefragt werden. Für reine B2B-Dokumente ohne PII ist das unkritisch, für Zertifikate mit Klarnamen schon relevant.

Anbieter-Transparenz schwach. Wer steckt hinter CraftMyPDF? Wo sitzt das Unternehmen rechtlich? Wie viele Mitarbeitende? Diese Informationen sind auf der Website kaum auffindbar. Für Beschaffungsprozesse in regulierten Branchen (Bildung mit Behörden-Aufträgen, öffentlich finanzierte Akademien) ist das ein wiederkehrender Stolperstein.

Keine native deutsche Zeichenkodierung-Garantie. PDFs mit Umlauten, scharfem S oder Sonderzeichen funktionieren grundsätzlich, aber Schriftart-Einbindung und Encoding muss beim Template-Bau aktiv mitgedacht werden. Mit 10 Test-PDFs vor dem Live-Betrieb hat man die wichtigsten Edge-Cases meist gefunden, wer das überspringt, riskiert Zertifikate mit “M?ller” statt “Müller”.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Open-Badges und Lifelong-Verifikation für Zertifikate brauchst
Verträge mit qualifizierter elektronischer Signatur willst
KI-gestützte Vertragsgenerierung mit Texteinblendungen brauchst
Komplette Self-Hosting-Lösung mit Datenhoheit suchst
KI-Chat mit PDF-Dokumenten als Use Case hast

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: PDFMonkey (französischer Wettbewerber mit ähnlichem Funktionsumfang, EU-Hosting prominenter dokumentiert), DocRaptor (entwicklerfokussiert, API-only, HTML-zu-PDF), APITemplate.io, PDF.co, Carbone.io (Open Source), Documint, Eledo, und das eingebaute PDF-Modul in Microsoft 365 Power Automate. CraftMyPDFs Stärke ist die Breite der Integrationen, kaum eine andere PDF-API hat so viele native Konnektoren in No-Code-Plattformen.

So steigst du ein

Schritt 1: Lege einen kostenlosen Account auf craftmypdf.com an, keine Kreditkarte nötig. Im Template-Editor entweder ein bestehendes PDF hochladen (KI-Felderkennung läuft automatisch) oder ein neues Template von Grund auf bauen. Platzhalter werden als {{name}}, {{kursname}}, {{datum}} etc. eingefügt. Plane für das erste Template 30–60 Minuten Lernzeit ein.

Schritt 2: Verbinde CraftMyPDF mit deiner Automatisierungs-Plattform. In Make.com legst du ein Szenario an: Trigger (z. B. neuer Google-Sheets-Eintrag, LMS-Abschluss-Webhook, Shopify-Bestellung) → CraftMyPDF-Modul “Create PDF” → E-Mail-Modul für den Versand. Der API-Key kommt aus deinen CraftMyPDF-Account-Einstellungen. Achte darauf, den richtigen Endpunkt (EU für deutsche Daten) im Modul zu konfigurieren.

Schritt 3: Testlauf mit echten Daten, bevor Live-Betrieb. Generiere mindestens 10 reale PDFs mit Variationen in den Daten (lange Namen, Umlaute, mehrzeilige Adressen, Sonderzeichen, leere optionale Felder) und prüfe das Ergebnis manuell. Erst wenn alle Edge-Cases sauber durchlaufen, schalte den Trigger live. Plane parallel die Volumen-Schätzung: Wie viele PDFs pro Monat sind realistisch? Lieber direkt den passenden Tarif buchen, statt im Free-Plan zu starten und nach drei Tagen ans Limit zu stoßen.

Ein konkretes Beispiel

Eine Sprach- und Fachakademie aus Nürnberg mit 150 Teilnehmenden pro Monat hat CraftMyPDF mit Make.com verbunden: Sobald ein Teilnehmer in TalentLMS als “Kurs abgeschlossen” markiert wird, generiert das Szenario automatisch ein personalisiertes Zertifikat-PDF mit Name, Kurs, Abschlussdatum und einem QR-Code zur Verifikation (verlinkt auf eine WordPress-Seite mit Teilnahme-Bestätigung). Das Zertifikat wird innerhalb von Sekunden per E-Mail mit personalisiertem Anschreiben verschickt. Vorher: 30–45 Minuten täglich manuelle Bearbeitung durch eine Mitarbeiterin (Word-Vorlage öffnen, Daten eintragen, als PDF speichern, E-Mail formulieren, Anhang anhängen, versenden, pro Zertifikat ca. 4 Minuten). Nach der Automatisierung: 0 Minuten Handarbeit, alle Zertifikate werden binnen Minuten nach Kursabschluss verschickt. Pro Monat freigewordene Zeit: ca. 15 Stunden. Monatliche Kosten: CraftMyPDF Lite (29 USD) + Make.com Core (9 USD) = rund 38 USD. Amortisation: nach dem ersten Tag. Der QR-Code mit Verifikations-URL ist gleichzeitig ein Marketing-Asset, geteilte Zertifikate auf LinkedIn verlinken zurück zur Akademie.

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter: CraftMyPDF, Anbieter-Transparenz auf der Website begrenzt. Vor Einsatz mit personenbezogenen Daten: konkrete Anbieter-Daten (Sitz, Rechtsform, Datenschutzbeauftragter) anfragen.
  • Hosting: Regionale API-Endpunkte in US, EU, Singapur und Australien. Wer aus Deutschland nutzt, sollte gezielt den EU-Endpunkt konfigurieren, das passiert nicht automatisch, sondern muss in der API-Konfiguration explizit gesetzt werden.
  • Datenarten: Bei Zertifikaten sind Name, Kursname, Abschlussdatum personenbezogene Daten. Bei Rechnungen kommen Adressen und Beträge hinzu. DSGVO-Geltungsbereich ist also definitiv gegeben.
  • Auftragsverarbeitung (AVV/DPA): Ein Data Processing Agreement (DPA, das englische Pendant zur AVV) ist laut Preisübersicht ab dem Lite-Tarif verfügbar. Inhalt, Standardvertragsklauseln und Subprozessoren vor Einsatz mit personenbezogenen Daten prüfen, der Free-Plan enthält das DPA nicht.
  • Datenaufbewahrung: CraftMyPDF kann generierte PDFs für eine bestimmte Zeit auf eigenen Servern zwischenspeichern (für API-Abruf). Konfigurierbare Löschfristen oder Option zum direkten Streaming ohne Zwischenspeicherung sind je nach Tarif unterschiedlich, explizit klären.
  • Bring Your Own Storage (ab Professional): Erlaubt es, generierte PDFs direkt in eigenen S3-Bucket oder Azure Blob Storage zu schreiben. Für DSGVO-bewusste Anwender der bevorzugte Weg, weil die PDFs nicht auf CraftMyPDF-Servern liegen bleiben.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für rein interne B2B-Dokumente ohne personenbezogene Daten unkritisch. Für Zertifikate mit Klarnamen und für Rechnungen mit Kundenadressen vor Einsatz AVV abschließen, EU-Endpunkt konfigurieren und idealerweise ab Professional mit Bring Your Own Storage arbeiten. Bei sehr sensiblen Use Cases (Gesundheit, Recht, Behörden) self-hosted Alternative mit n8n + eigener PDF-Bibliothek prüfen.

Gut kombiniert mit

  • , Die naheliegende Kombination: Make.com orchestriert den Workflow (Trigger, Daten-Mapping, Bedingungen, Versand), CraftMyPDF ist das PDF-Output-Modul. Make.com-Templates für Zertifikat-Workflows mit CraftMyPDF gibt es zahlreich in der offiziellen Template-Bibliothek.
  • , Analoge Rolle wie Make.com, oft die erste Wahl für US-zentrische Workflows oder wenn das Team bereits in Zapier eingeführt ist. CraftMyPDF-Modul ist in Zapier ebenfalls Erstanbieter und gleichwertig dokumentiert.
  • , Für Power-User mit DSGVO-Anspruch: n8n self-hosted in der EU als Orchestrierung, CraftMyPDF (mit EU-Endpunkt) als PDF-Engine. Das ist die Kompromisslösung zwischen vollständigem Eigenbau und reiner Cloud-Lösung.

Unser Testurteil

CraftMyPDF verdient 4 von 5 Sternen. Im engen Anwendungsfeld der automatisierten PDF-Generierung ist das Tool gut gemacht, fair bepreist und vor allem nahtlos integriert in alle relevanten No-Code-Plattformen. Die regionalen API-Endpunkte mit EU-Option sind ein echter Pluspunkt gegenüber rein US-basierten Wettbewerbern, und der visuelle Editor bringt nicht-technische Anwender schnell zur produktiven Lösung. Den fünften Stern verliert CraftMyPDF durch die englischsprachige Oberfläche, das schwach dokumentierte Datenschutz-Profil, den begrenzten KI-Anteil (nur Felderkennung, keine generative KI) und das Fehlen eines eingebauten E-Mail-Versands. Für deutschsprachige KMU im Bildungs- und E-Commerce-Bereich, die einen pragmatischen Weg zur PDF-Automatisierung suchen, ist CraftMyPDF eine klare Empfehlung, bei strengen Datenschutzanforderungen lohnt der Aufpreis für eine self-hosted Alternative oder den expliziten AVV mit dokumentierter EU-Verarbeitung.

Was wir bemerkt haben

  • 2024/2025, CraftMyPDF hat regionale API-Endpunkte in der EU eingeführt und damit eine wichtige Lücke gegenüber rein US-gehosteten Wettbewerbern geschlossen. Wer aus Deutschland nutzt, sollte den EU-Endpunkt aktiv in der API-Konfiguration setzen, automatisch geschieht das nicht.
  • 2024/2025, Die KI-Felderkennung wurde als Computer-Vision-Funktion ins Produkt integriert. Sie macht das Übersetzen von bestehenden PDFs in API-Templates deutlich schneller, ist aber kein generatives KI-Feature, keine Textgenerierung, keine Layout-Vorschläge.
  • Mai 2026, Aktuelle Preisstaffel reicht von Free (50 PDFs) bis Business (150.000 PDFs) für 499 USD/Monat. Die Preisstruktur ist im Branchenvergleich transparent und fair, ändert sich aber gelegentlich, bei längerfristiger Planung vor Vertrag aktuell prüfen.
  • Mai 2026, Anbieter-Transparenz auf der Website bleibt dünn. Sitz, Rechtsform und Geschäftsführung sind nicht prominent kommuniziert, für Beschaffungsprozesse in regulierten Branchen ein wiederkehrendes Reibungsthema. Wer das braucht, sollte vor Vertragsabschluss explizit anfragen.
  • Mai 2026, Keine deutsche Lokalisierung in Sicht. Das limitiert die Zielgruppe in Deutschland auf englischfeste No-Code-Anwender und Teams, die mit englischsprachigen Tools ohnehin arbeiten.

Quellen

  1. CraftMyPDF – Preisübersicht. https://craftmypdf.com/pricing/ (abgerufen am 2026-06-13). Free 0 USD (50 PDFs, 3 Templates), Lite 29 USD (1.200 PDFs, 6 Templates, DPA verfügbar), Plus 49 USD (3.000 PDFs, 15 Templates), Professional 99 USD (12.000 PDFs, 50 Templates, Team, BYOS, Passwortschutz), Premium 299 USD (40.000 PDFs), Business 499 USD (150.000 PDFs); Jahresrabatt bis 17 %.
  2. CraftMyPDF – Produktübersicht. https://craftmypdf.com/ (abgerufen am 2026-06-13). Drag-and-Drop-Template-Editor, KI- und Vision-basierte Felderkennung, regionale API-Endpunkte in US, EU, Singapur und Australien, native Integrationen mit Make.com, Zapier, n8n, Bubble, Coda, HubSpot, FlutterFlow, Backendless.

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 5 Use Cases

Empfohlen für diese Branchen

Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?

Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben

Du arbeitest bei CraftMyPDF?

Gib uns einen Testzugang, dann schauen wir tiefer rein und ergänzen die Bewertung aus erster Hand.

Testzugang anbieten

Nicht sicher, ob CraftMyPDF zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

KI-Tools und Trends

KI-Wochenbriefing: jeden Freitag KI-News, Praxistipps und Tools

Kostenlos abonnieren, jederzeit abmeldbar, kein Spam.

Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1–4 Themen, du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar