Supermetrics ist eine Marketing-Datenpipeline, die Werbedaten aus über 200 Quellen, Google Ads, Meta, LinkedIn, TikTok und mehr, direkt in Google Sheets, Looker Studio, BigQuery oder Power BI überträgt. Marketing-Teams automatisieren damit ihre Reporterstellung ohne IT-Unterstützung. Seit 2024/2025 lassen sich Daten auch direkt an KI-Ziele wie Claude, ChatGPT und Microsoft Copilot anbinden. Finnisches Unternehmen mit EU-Hosting und SOC-2-Zertifizierung.
Kosten: Starter ab 39 EUR/Monat (jährlich, 49 EUR monatlich), Growth ab 159 EUR/Monat (199 monatlich), Pro ab 399 EUR/Monat (499 monatlich), Enterprise auf Anfrage. 14-Tage-Testversion ohne Kreditkarte.
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Stärken
- Über 200 Konnektoren für alle gängigen Marketing-, Ads- und Analytics-Plattformen
- Direkte Integration in Google Sheets, Looker Studio, Excel, Power BI, BigQuery und Snowflake
- EU-Datenhosting auf AWS- und GCP-Servern in Europa, SOC 2 Type II zertifiziert (jährliches Audit)
- KI-Ziele integriert: Daten lassen sich direkt an Claude, ChatGPT und Microsoft Copilot anbinden, dazu eine MCP-Schnittstelle
- Automatische stündliche oder tägliche Datenaktualisierung für stets aktuelle Reports
- Finnisches Unternehmen mit DPA (Auftragsverarbeitung) und DSGVO-Konformität
- 14-tägige kostenlose Testphase ohne Kreditkarte
Einschränkungen
- Kein eigenes BI-Tool, verschiebt Daten nur, visualisiert sie nicht selbst
- Kosten skalieren stark: mehrere Kanäle + mehrere Zielsysteme treiben den Preis schnell auf 400+ EUR/Monat
- Manche Konnektoren hinken API-Änderungen der Plattformen hinterher, temporäre Datenlücken möglich
- Oberfläche und Support ausschließlich auf Englisch
- Begrenzte Datentransformations-Features im Starter- und Growth-Paket
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du verwaltest Marketing-Daten aus mehreren Kanälen (Google Ads, Meta, LinkedIn, TikTok) und willst sie zentral auswerten
- Du erstellst regelmäßig Reports in Google Sheets oder Looker Studio und sparst manuellen Export-Aufwand
- Deine Agentur betreut mehrere Kunden und braucht ein skalierbares Report-Template-System
- Du willst Rohdaten in BigQuery oder Snowflake laden für eigene Attribution-Modelle oder Data-Warehouse-Analysen
Wann nein
- Du brauchst ein vollwertiges BI-Tool mit eigenen Visualisierungen, Supermetrics verschiebt Daten, baut keine Dashboards
- Du hast nur einen oder zwei Kanäle und kannst Daten manuell exportieren, die Kosten lohnen sich nicht
- Du willst komplexe Datentransformationen und -normalisierung, dafür ist Funnel.io besser geeignet
- Du brauchst eine deutschsprachige Oberfläche oder deutschen Support
Kurzfazit
Supermetrics macht eine Sache außergewöhnlich gut: es zieht Marketingdaten aus über 200 Quellen und liefert sie verlässlich in das Analyse-Tool deiner Wahl, ohne manuelle Exporte, ohne IT-Aufwand. Für Performance-Marketing-Teams und Agenturen, die wöchentlich Reporting für mehrere Kanäle oder Kunden betreiben, amortisiert sich das Tool schnell. Was Supermetrics nicht ist: ein vollständiges BI-Tool. Wer ansprechende Visualisierungen oder komplexe Datentransformationen braucht, muss Supermetrics mit Looker Studio, Power BI oder Funnel.io kombinieren. Das finnische Unternehmen punktet aber mit einem starken Datenschutz-Profil, EU-Hosting, SOC 2 und DPA inklusive.
Für wen ist Supermetrics?
Performance-Marketing-Teams: Wenn du täglich oder wöchentlich Kampagnendaten aus Google Ads, Meta, LinkedIn und TikTok zusammenführst, ist Supermetrics genau richtig. Der automatische Daten-Pull eliminiert den mühsamen manuellen Export aus fünf verschiedenen Werbeplattformen. Reports sind morgens aktuell, bevor du den ersten Kaffee trinkst.
Agenturen mit Kunden-Reporting: Das eigentliche Kernpublikum von Supermetrics. Einmal ein Report-Template in Looker Studio aufbauen, dieses für jeden neuen Kunden duplizieren und mit dessen Accounts verbinden, in 20 Minuten statt zwei Tagen. Agenturen mit 10+ Kunden skalieren ihr Reporting, ohne den Personalaufwand zu erhöhen.
Marketing-Analysten und Data Teams: Für alle, die Rohdaten in BigQuery oder Snowflake brauchen: Supermetrics schreibt stündlich alle Kampagnendaten direkt ins Data Warehouse. Darauf lassen sich eigene Attributionsmodelle, Lifetime-Value-Berechnungen oder Cross-Channel-Analysen aufbauen.
E-Commerce-Unternehmen: Mit Konnektoren für Shopify, WooCommerce, Klaviyo und Meta Ads lassen sich Werbekosten direkt gegen Shop-Umsätze auswerten, ein häufiges Anforderungsprofil in wachsenden Online-Shops.
Weniger geeignet für: Unternehmen mit einem oder zwei Marketing-Kanälen, bei denen manueller CSV-Export noch ausreicht. Auch wer eine vollständige BI-Lösung mit eigener Visualisierungsschicht sucht, sollte zuerst Looker Studio oder Power BI evaluieren, Supermetrics ist der Datenanlieferant, nicht das Analyse-Frontend.
Preise im Detail
| Plan | Preis/Monat (jährlich) | Preis/Monat (monatlich) | Datenquellen | Nutzer | Accounts/Quelle | Aktualisierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Starter | 39 EUR | 49 EUR | 3 | 1 | 3 | wöchentlich |
| Growth | 159 EUR | 199 EUR | 7 | 2 | 7 | täglich |
| Pro | 399 EUR | 499 EUR | 10 | 3 | 10 | stündlich |
| Enterprise | Auf Anfrage | Auf Anfrage | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt | on demand |
Alle Pläne beinhalten ein Core-Ziel (zum Beispiel Google Sheets oder Looker Studio), einen Single-Sign-on-Zugang und keine zusätzlichen Datenvolumen-Gebühren. Die Tarifunterschiede liegen in Anzahl der Datenquellen, Nutzeraccounts, Accounts pro Quelle und der Refresh-Frequenz. Auch das API-Zeilenlimit steigt mit dem Tarif (50.000 Zeilen/Monat im Starter, 250.000 im Growth, 500.000 im Pro). Weitere Nutzer, Ziele und Datenquellen lassen sich als Add-ons zubuchen. Die monatliche Zahlweise kostet rund 25 % mehr als die jährliche.
Einordnung: Der Starter-Plan mit 39 EUR/Monat (jährlich, 49 EUR monatlich) klingt günstig, ist aber auf drei Datenquellen und ein einziges Ziel-System begrenzt, damit deckst du in der Realität kaum einen vollständigen Marketing-Mix ab. Teams mit typisch fünf bis acht Kanälen landen schnell im Growth-Plan. Agenturen mit mehreren Kunden, die separate Accounts pro Kunde benötigen, werden die Anzahl der enthaltenen Accounts (7 pro Quelle im Growth) im Blick behalten müssen. Enterprise lohnt sich, wenn du mehrere Ziel-Systeme parallel, mehr als 10 Datenquellen, vollständige Datentransformationen oder unbegrenzte Nutzeranzahl brauchst.
Stärken im Detail
Über 200 Konnektoren für alle relevanten Marketing-Plattformen. Supermetrics deckt nahezu jeden Marketing-Kanal ab, den du dir vorstellen kannst: sämtliche Google-Produkte (Ads, Analytics 4, Search Console, YouTube), Meta, LinkedIn, TikTok, Pinterest, Snapchat, Twitter/X, Bing Ads, Amazon Ads, Shopify, HubSpot, Salesforce, Klaviyo, Mailchimp und Dutzende weitere. Was das in der Praxis bedeutet: Du machst nicht mehr die Erfahrung, einen neuen Kanal einzuführen und dann festzustellen, dass das Reporting-Tool ihn nicht unterstützt.
Alle relevanten Ziel-Destinationen in einem Tool. Die meisten Konkurrenten spezialisieren sich auf wenige Zielsysteme. Supermetrics schickt Daten an Google Sheets, Microsoft Excel, Looker Studio, Power BI, BigQuery, Snowflake, Amazon Redshift, Azure Synapse, Microsoft Fabric, Databricks und Amazon S3. Das ermöglicht einen einheitlichen Stack, egal ob du mit Spreadsheets, Dashboards, Data-Warehouse-Projekten oder Data Lakes arbeitest.
KI-Ziele als eigene Destination-Klasse. Seit 2024/2025 lassen sich Marketingdaten nicht nur in Spreadsheets oder Data Warehouses, sondern direkt an KI-Assistenten anbinden: Claude für ausführliche, schlussfolgernde Reports und strategische Audits, ChatGPT für schnelle Ad-hoc-Abfragen und Trend-Spotting, dazu Gemini Enterprise und Microsoft Copilot für die Auswertung innerhalb von Microsoft 365. Zusätzlich gibt es eine Supermetrics-MCP-Schnittstelle (Model Context Protocol), über die KI-Anwendungen strukturiert auf die Daten zugreifen. Das ist in allen bezahlten Tarifen enthalten. Hier liegt der eigentliche KI-Anteil des Produkts: Supermetrics selbst rechnet nicht, es liefert sauber strukturierte Marketingdaten an das KI-Modell deiner Wahl.
Automatische Datenaktualisierung, ohne manuelle Arbeit. Im Growth-Plan werden Daten täglich aktualisiert, im Pro-Plan sogar stündlich. Der Report ist morgens aktuell, wenn du ins Büro kommst. Das klingt banal, ist aber der Hauptgrund, warum Teams zu Supermetrics wechseln: der Wegfall von 30–90 Minuten manueller Datenarbeit pro Woche, die sich über Monate zu bedeutenden Zeitersparnissen summiert.
EU-Hosting und starkes Datenschutz-Profil. Als finnisches Unternehmen mit Datenhaltung auf AWS- und GCP-Servern in der EU, SOC 2 Type II Zertifizierung und verfügbarem DPA (Auftragsverarbeitungsvertrag als Teil der Nutzungsbedingungen) bietet Supermetrics eines der besten Datenschutz-Profile in der Marketing-Analytics-Kategorie. Gerade im Vergleich zu US-amerikanischen Konkurrenten ist das ein echtes Unterscheidungsmerkmal für deutsche Unternehmen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Supermetrics ist kein BI-Tool, das vergessen viele. Der häufigste Irrtum beim Kauf: Käufer erwarten ein vollständiges Reporting-Tool mit Dashboards und Visualisierungen. Supermetrics überträgt Daten, baut aber keine Dashboards. Du brauchst immer noch Google Sheets, Looker Studio, Power BI oder Tableau als Visualisierungsschicht. Wer beides in einem Tool haben möchte, schaut sich besser Whatagraph oder Funnel.io an.
Die Kosten skalieren schnell und unangenehm. Der Starter-Plan mit 39 EUR/Monat klingt attraktiv, aber die meisten Teams landen schnell im Growth- oder Pro-Bereich. Wenn du 7+ Kanäle brauchst, stündliche Refreshes oder mehr als 2 Nutzer, springt der Preis auf 159 bis 399 EUR/Monat. Hinzu kommen Add-ons für zusätzliche Konnektor-Accounts, Ziele und Nutzer. Agenturen mit vielen Kunden und vielen Kanälen zahlen schnell mehrere Tausend Euro pro Jahr.
Manche Konnektoren hinken hinterher. Werbeplattformen ändern ihre APIs regelmäßig und Supermetrics kann nicht immer sofort nachziehen. Es gibt Phasen, in denen ein Konnektor nach einem API-Update nicht mehr zuverlässig Daten liefert, manchmal nur Stunden, manchmal mehrere Tage. Das ist kein systematisches Problem, aber für Agenturen mit SLA-Verpflichtungen gegenüber Kunden kann es kritisch werden. Workaround: Statusseite von Supermetrics im Blick behalten und bei kritischen Reports immer eine manuelle Export-Option bereithalten.
Nur englischsprachige Oberfläche und Support. Für internationale Teams kein Problem, für deutsche Marketer ohne gute Englischkenntnisse oder für Unternehmen mit lokalen Compliance-Anforderungen an deutschsprachigen Support ein echter Nachteil. Kein deutscher Kundenservice, keine deutschsprachige Dokumentation.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eigene Dashboards ohne Visualisierungstool aufbauen willst | Whatagraph |
| Komplexe Datentransformationen und -normalisierung brauchst | Funnel.io |
| Daten nur in Looker Studio visualisieren willst (kostenlos starten) | Looker Studio |
| Professionelle Business-Intelligence-Dashboards brauchst | Tableau oder Power BI |
Supermetrics positioniert sich als der zuverlässige Datenzulieferer, der möglichst viele Kanäle bedient und möglichst viele Zielsysteme unterstützt. Wer nur einen Kanal analysiert oder bereits eine Visualisierungsplattform nutzt, die Daten direkt laden kann, sollte erst prüfen, ob Supermetrics überhaupt nötig ist. Für Multi-Channel-Teams und Agenturen ist es dagegen schwer zu ersetzen.
So steigst du ein
Schritt 1: Teste 14 Tage kostenlos auf supermetrics.com, keine Kreditkarte nötig. Wähle deinen ersten Konnektor, der dir aktuell die meiste manuelle Arbeit macht (typischerweise Google Ads oder Meta Ads). Verbinde deinen Account per OAuth, wähle Metriken und Zeitraum, und lass den ersten automatischen Daten-Pull in Google Sheets laufen. So siehst du sofort den konkreten Mehrwert, bevor du zahlst.
Schritt 2: Richte automatische Refresh-Zeitpläne ein. Im Starter-Plan täglich, im Growth-Plan täglich, im Pro-Plan stündlich. Empfehlung: Täglich um 5:00 Uhr, damit die Daten beim Arbeitsbeginn frisch sind. Baue in Google Sheets oder Looker Studio ein einfaches Dashboard-Template, das du als Grundlage für weitere Kunden oder Kanäle nutzen kannst. Wichtig: Template-Logik in einem zentralen Blatt aufbauen, Daten-Tabs separat halten.
Schritt 3: Erweitere schrittweise auf weitere Konnektoren und Zielsysteme. Wenn du regelmäßig historische Analysen oder Attribution-Modelle brauchst, ist Supermetrics for BigQuery der nächste Schritt, stündliche Writes ins Data Warehouse ermöglichen dann eigene SQL-Analysen und fortgeschrittene Auswertungen, die mit Spreadsheets nicht machbar wären.
Ein konkretes Beispiel
Eine Münchner Performance-Marketing-Agentur betreut 18 E-Commerce-Kunden mit monatlichen Werbebudgets zwischen 8.000 und 80.000 EUR. Vor Supermetrics hat das Team jeden Montagmorgen zwei Stunden damit verbracht, CSV-Exporte aus Google Ads, Meta Business Manager und TikTok Ads herunterzuladen, in Excel zusammenzuführen und manuell in Kunden-Reports einzupflegen. Mit Supermetrics for Looker Studio wurde einmalig ein Report-Template mit allen drei Kanälen als Datenquellen aufgebaut. Für jeden neuen Kunden wird das Template dupliziert und mit dessen Accounts verbunden, in 15 Minuten. Die Kunden bekommen jetzt wöchentlich einen automatisch aktualisierten Reporting-Link. Das Ergebnis: 30 Stunden gesparte Arbeitszeit pro Monat, die jetzt in strategische Kampagnenoptimierung fließt.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU (AWS- und GCP-Server in Europa, Verschlüsselung mit TLS 1.2+, OAuth-Token-Zugriff auf die Datenquellen)
- Sub-Prozessoren: Supermetrics weist ausdrücklich darauf hin, dass Sub-Prozessoren personenbezogene Daten auch ausserhalb der EU/des EWR verarbeiten oder übertragen können, abgesichert über Standardvertragsklauseln (SCC). Die reine EU-Datenhaltung des Kernprodukts ist also nicht mit einer lückenlosen EU-only-Verarbeitung gleichzusetzen.
- Unternehmenssitz: Helsinki, Finnland (EU-Unternehmen)
- Zertifizierung: SOC 2 Type II (jährliches Audit durch Dritte), GDPR- und CCPA-konform
- DPA verfügbar: Ja, der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Teil der Nutzungsbedingungen (supermetrics.com/terms-of-service#dpa)
- Datenschutzkontakt: security@supermetrics.com
- Empfehlung: Supermetrics verarbeitet überwiegend aggregierte Marketing-Performance-Daten aus Werbeplattformen, nicht primär personenbezogene Kundendaten. Das vereinfacht die DSGVO-Bewertung. Wer KI-Ziele wie ChatGPT oder Claude nutzt, sollte allerdings prüfen, welche Daten an den jeweiligen KI-Anbieter übertragen werden, das ist eine zusätzliche Auftragsverarbeitung ausserhalb von Supermetrics. Sub-Prozessor-Liste und DPA vor dem Produktivbetrieb mit dem eigenen Datenschutzbeauftragten abstimmen.
Gut kombiniert mit
- Looker Studio, die natürlichste Kombination: Supermetrics liefert die Daten, Looker Studio visualisiert und teilt sie mit Kunden und Stakeholdern. Die Google-Sheets-Supermetrics-Konnektoren können als Datenquelle direkt in Looker Studio eingebunden werden.
- Funnel.io, für Teams, die komplexere Datentransformationen brauchen: Supermetrics für unkomplizierten Einstieg und viele Konnektoren, Funnel.io als nächster Schritt wenn Datennormalisierung und Modellierung wichtig werden.
- Tableau, Supermetrics schreibt Rohdaten in BigQuery oder Snowflake, Tableau liest daraus für professionelle Business-Intelligence-Dashboards, ideal für größere Unternehmen mit einem Data-Team.
Unser Testurteil
Supermetrics verdient 4 von 5 Sternen. Für sein Kernpublikum, Multi-Channel-Marketing-Teams und Agenturen, ist es das verlässlichste und umfassendste Tool am Markt, um Marketing-Daten in Analyse-Umgebungen zu bringen. Die Kombination aus 200+ Konnektoren, breiter Destination-Unterstützung und EU-Hosting ist schwer zu schlagen. Den fünften Stern verliert es durch die steilen Preisstaffelungen, die fehlende eigene Visualisierungsschicht und die manchmal schleppenden Konnektor-Updates nach Plattform-API-Änderungen. Wer Marketing-Reporting skalieren will, ohne ein Data-Engineering-Team zu brauchen, kommt an Supermetrics kaum vorbei.
Was wir bemerkt haben
- Juni 2026 — Preiskorrektur gegenüber unserer früheren Angabe: Der Starter-Plan kostet 39 EUR/Monat (jährlich) bzw. 49 EUR (monatlich), nicht 29 EUR. Growth liegt bei 159 EUR (199 monatlich), Pro bei 399 EUR (499 monatlich). Die monatliche Zahlweise kostet rund 25 % Aufschlag. Quelle: offizielle Preisseite, abgerufen Juni 2026.
- 2024/2025 — Supermetrics hat KI-Ziele als eigene Destination-Klasse eingeführt: Daten lassen sich direkt an Claude, ChatGPT, Gemini Enterprise und Microsoft Copilot anbinden, dazu kam eine MCP-Schnittstelle (Model Context Protocol). Damit positioniert sich das Tool zunehmend als Datenzulieferer für KI-gestützte Analyse, behält aber seinen Kern als ETL-/Pipeline-Produkt.
- Hinweis zur Einordnung — Wir hatten zuvor von “nativen Dashboards” als großem Strategiewechsel berichtet. Diese Formulierung haben wir entfernt: Die Pläne enthalten zwar Dashboard-Funktionen, der Produktfokus liegt aber weiterhin klar auf der Datenanlieferung an externe Visualisierungs- und KI-Tools, nicht auf einer eigenen vollwertigen BI-Oberfläche.
- Laufend — Twitter/X-Konnektor-Probleme nach API-Änderungen der Plattform sorgen bei Marketing-Datentools wiederkehrend für Ärger. Die X-API ist seit 2023 deutlich teurer und instabiler geworden, davon sind alle Anbieter betroffen, nicht nur Supermetrics.
Quellen
- Supermetrics – Preisübersicht. https://supermetrics.com/pricing (abgerufen am 2026-06-14). Starter 39 EUR/Monat jährlich (49 monatlich), Growth 159 (199 monatlich), Pro 399 (499 monatlich), Enterprise auf Anfrage. 14-Tage-Test ohne Kreditkarte. Datenquellen 3/7/10, Refresh wöchentlich/täglich/stündlich. KI-Ziele Claude, ChatGPT, Copilot in allen bezahlten Tarifen..
- Supermetrics – Produktübersicht. https://supermetrics.com/product (abgerufen am 2026-06-14). KI-Ziele Claude, ChatGPT, Gemini Enterprise, Microsoft Copilot sowie Supermetrics MCP. Ziele Google Sheets, Excel, Looker Studio, Power BI, BigQuery, Snowflake, Redshift, Azure Synapse, S3. 200.000+ Unternehmen in 120 Ländern..
- Supermetrics – Security & Compliance. https://supermetrics.com/security (abgerufen am 2026-06-14). EU-Server auf AWS und GCP, SOC 2 Type II (jährliches Audit), GDPR/CCPA-konform, DPA als Teil der Nutzungsbedingungen, TLS 1.2+. Sub-Prozessoren können Daten ausserhalb EU/EWR verarbeiten, abgesichert durch Standardvertragsklauseln..
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