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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

Sencono

Catering Equipment GmbH

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Günstiges IoT-Temperatursensor-System mit deutschem Hosting für HACCP-Dokumentation in Gastronomie, Handel, Apotheken und Arztpraxen. WLAN-Sensoren werden in Kühlgeräte eingehängt und erfassen Temperaturdaten 24/7 ohne manuelles Ablesen. Automatische E-Mail-Alarme bei Grenzwertüberschreitung, lückenlose digitale Dokumentation für Behördenprüfungen. Bewusst schlankes Produkt, kein Allround-HACCP-System, aber das günstigste seriöse Temperatur-Monitoring im deutschen Markt.

Kosten: 4,95 €/Messpunkt/Monat (zzgl. MwSt.) inklusive WLAN-Sensorbox und Cloud-Zugang; 30-Tage-Gratis-Test; monatlich kündbar zum Quartalsende

Kategorien

Stärken

  • Extrem niedrige Kosten: 4,95 € pro Messpunkt/Monat inklusive Hardware und Cloud
  • Keine Fachkraft nötig, Installation in wenigen Minuten per Smartphone
  • 24/7-Überwachung mit automatischer E-Mail-Warnung bei Temperaturabweichungen
  • Offline-Puffer mit automatischer Cloud-Synchronisierung bei WLAN-Ausfall
  • Deutsches Hosting (Server in Deutschland), DSGVO-konform ohne Zusatzaufwand
  • IP54-Gehäuse desinfizierbar, auch für Lebensmittel- und Medizinumgebungen geeignet
  • Batterielaufzeit 1–2 Jahre, kein laufender Verkabelungs- oder Wartungsaufwand

Einschränkungen

  • Erfordert WLAN (2,4 GHz) in Reichweite der Kühlgeräte, kein WLAN, kein Betrieb
  • Reines Temperatur-Monitoring, keine Checklisten, Reinigungsprotokolle oder HACCP-Konzept-Erstellung
  • Keine echten KI-Funktionen (Anomalie-Erkennung, Predictive Maintenance), Schwellenwert-basiert
  • Behördenexport manuell (CSV/PDF), kein One-Click-Standardbericht für alle Veterinärämter
  • Kein Telefon-Support ausgewiesen, primär Self-Service mit E-Mail-Support
  • Skaliert nicht für Großbetriebe mit hundert+ Messpunkten und Multi-Standort-Reporting

Passt gut zu

Restaurants, Cafés und Hotels mit mehreren Kühlgeräten Apotheken und Arztpraxen mit Kühlpflicht-Arzneimitteln Kleine Lebensmittel-Manufakturen und Hofläden Schulen, Kitas und Großküchen mit HACCP-Pflicht

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du suchst eine günstige, deutschsprachige Alternative zu manuellen Papier-Listen
  • Du brauchst lückenlose digitale Temperaturdokumentation für Veterinäramt-Prüfungen
  • Deine Kühlgeräte stehen in WLAN-Reichweite und du willst kein Kabel verlegen
  • Du betreibst ein bis zwanzig Kühlgeräte und willst keine komplexe Plattform

Wann nein

  • Du brauchst Multi-Standort-Reporting für eine Filialkette mit Zentral-Auswertung
  • Dein Betrieb hat keinen stabilen WLAN-Empfang in den Kühlbereichen
  • Du suchst ein komplettes HACCP-Managementsystem mit Checklisten und Audits
  • Du brauchst Predictive-Maintenance oder ML-basierte Anomalie-Erkennung

Kurzfazit

Sencono ist die schlankste seriöse Lösung für automatische Kühlgeräte-Temperaturüberwachung im deutschen Markt: 4,95 € pro Messpunkt und Monat, inklusive Hardware-Sensor, Cloud-Speicherung und E-Mail-Alarm. Keine Installation durch Techniker, kein Lizenzmodell mit Sitzplätzen, kein Grundgebühren-Versteck. Wer ein Restaurant, eine Apotheke oder eine kleine Lebensmittelmanufaktur betreibt und seine HACCP-Dokumentation endlich automatisieren will, ohne sich auf ein komplettes Managementsystem festzulegen, findet hier eine pragmatische Lösung mit deutschem Hosting. Sencono ist dabei bewusst kein „AI”-Produkt im engeren Sinne, die Auswertung ist Schwellenwert-basiert, nicht ML-gestützt. Für die meisten Anwender ist das genau richtig.

Für wen ist Sencono?

Restaurants, Cafés und Hotels: Wer mehrere Kühlgeräte hat und morgens noch manuell mit dem Thermometer kontrolliert, spart pro Standort 10–20 Minuten Routine täglich. Bei zehn Geräten amortisiert sich Sencono über ein vermeidbares Spätschicht-Versäumnis: Wenn ein Kühlraum nachts ausfällt, kommt der Alarm um 2 Uhr morgens per E-Mail, und der Küchenchef weiß vor Öffnung Bescheid, ob die 200 Euro Lachs noch verwendet werden können.

Apotheken und Arztpraxen: Kühlpflicht-Arzneimittel (Impfstoffe, biologische Präparate) verlangen lückenlose Temperaturdokumentation, oft mit deutlich engerem Korridor (2–8 °C). Sencono erfüllt das ohne aufwändige Validierungs-Software, die Sensoren laufen seit Jahren in Apotheken im Echtbetrieb und liefern die gerichtsfeste Dokumentation, die bei Audits gefordert wird.

Lebensmittel-Manufakturen und Hofläden: Kleinere Hersteller (Käsereien, Metzgereien, Fischräuchereien) haben HACCP-Pflicht, aber kein Budget für SaaS-Plattformen mit 200 €/Monat Lizenz. Sencono bringt sie für 20–50 €/Monat in die digitale Welt, ohne dass jemand einen Pilotworkshop bezahlen muss.

Schulen, Kitas, Großküchen: Öffentliche Träger achten zunehmend auf nachweisbare HACCP-Konformität. Sencono lässt sich auch im sehr engen Budget rechnen, ein typischer Schulküchen-Setup mit fünf Kühlgeräten kostet rund 300 € im Jahr.

Weniger geeignet für: Filialketten, die Multi-Standort-Reporting mit Konzern-Dashboard brauchen, dafür sind FoodNotify oder FoodReady besser geeignet. Auch Betriebe ohne stabiles WLAN in den Kühlbereichen fallen weg (LoRaWAN- oder Mobilfunk-Sensoren wären hier sinnvoller). Und wer ein vollständiges HACCP-Managementsystem mit Checklisten, Schulungen und Reinigungsplänen sucht, greift zu spezialisierten Plattformen, Sencono ist bewusst nur das Temperatur-Modul.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Gratis-Test0 € für 30 TageEine Sensorbox zum Ausprobieren, voller Funktionsumfang
Sencono Flat4,95 €/Messpunkt/Monat (zzgl. MwSt.)Sensorbox, Cloud-Zugang, E-Mail-Alarme, Webportal, App, monatlich kündbar zum Quartalsende
MengenstaffelAuf AnfrageFür Großkunden ab vielen Messpunkten (z. B. Filialisten)

Einordnung: Das Preismodell ist radikal einfach, eine Zahl, kein Tarifgewirr. Bei vier Kühlgeräten kostet das System 19,80 € pro Monat, bei zehn Geräten 49,50 €. Die Hardware ist im Preis enthalten, du bezahlst keinen Investitionsblock vorab, das senkt die Hemmschwelle enorm. Vergleichbare Lösungen (z. B. industrielle Temperatur-Logger) kosten oft 200–400 € pro Sensor in der Anschaffung, dazu Cloud-Lizenz. Sencono ist damit die wirtschaftlich attraktivste Lösung für KMU. Die monatliche Kündbarkeit ist seriös, der 30-Tage-Test ohne Verlängerungsfalle ein Pluspunkt.

Stärken im Detail

Preis-Leistungs-Verhältnis ohne Konkurrenz. 4,95 € pro Messpunkt inklusive Hardware-Sensor, das ist der niedrigste seriöse Preis im deutschen Markt. Industrieanbieter wie Testo, Elproof oder Comark verkaufen vergleichbare Sensorik für 200–500 € Hardware-Investment plus monatliche Cloud-Lizenz. Wer rechnen kann, hat den Vergleich nach 30 Sekunden abgeschlossen.

Installation, die wirklich plug-and-play ist. Sensorbox auspacken, in den Kühlraum hängen, zwei Tasten drücken, per Smartphone-App konfigurieren, fertig. Es braucht keinen Techniker, keine Verkabelung, keinen Stromanschluss. Die Batterielaufzeit von 1–2 Jahren bedeutet, dass das System nach Installation faktisch unsichtbar wird. Für gestresste Gastronomen, die schon dreimal an einer aufwändigen Software gescheitert sind, ist das der entscheidende Vorteil.

Echte deutsche Datenhaltung. Der Anbieter wirbt ausdrücklich mit deutschem Serverstandort für die Cloud, und der Betreiber ist ein deutsches Unternehmen (Catering Equipment GmbH aus Ludwigsfelde bei Berlin). Das ist seltener als man denkt, viele „europäische” IoT-Plattformen hosten letztlich auf AWS Frankfurt oder Azure West Europe, was zwar EU-Region ist, aber nicht dasselbe wie ein deutscher Anbieter mit deutschem Rechtsrahmen.

Robuste IP54-Hardware. Die Sensoren halten Feuchtigkeit, Spritzwasser und Desinfektionsmittel aus, das ist Pflicht in Profi-Küchen und Medizinumgebungen, wo täglich gereinigt wird. Konsumenten-Smart-Home-Sensoren scheitern hier regelmäßig nach wenigen Wochen.

Offline-Pufferung als praktischer Lebensretter. Fällt das WLAN aus (was in Restaurants zur Stoßzeit passiert), speichert der Sensor die Daten lokal und synchronisiert nach Wiederherstellung. Du verlierst keine Messung, anders als bei vielen Konsumenten-Trackern, die einfach Lücken zeigen.

Alarm-E-Mails, die tatsächlich funktionieren. Das System schickt zuverlässig E-Mails, wenn ein Schwellenwert über- oder unterschritten wird, auch nachts, auch am Wochenende. Wer Telefon-Push-Alarme braucht, kann die E-Mail-Adresse seines SMS-Gateway-Dienstes oder Push-Dienstes hinterlegen. Das ist nicht elegant, aber funktional.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine echte KI, Schwellenwert-Logik statt Anomalie-Erkennung. Sencono überwacht Min/Max-Grenzen und alarmiert bei Überschreitung. Das ist solide Sensorik, aber kein machine-learning-basiertes System, das z. B. degenerative Kühlleistung (Kompressor wird schlechter über Wochen) frühzeitig erkennt. Wer Predictive Maintenance erwartet, ist hier falsch, dafür gibt es industrielle Plattformen wie WAGO oder Siemens MindSphere, allerdings zum zehnfachen Preis.

WLAN-Abhängigkeit ist die größte praktische Hürde. Kühlräume sind oft im Keller, hinter Stahltüren, in WLAN-Funklöchern. Wer schon vor der Bestellung weiß, dass der hintere Kühlraum kein Signal hat, sollte direkt einen Repeater oder Access Point einplanen, und nüchtern kalkulieren, dass das System ohne stabiles Netz nichts taugt. Eine Variante mit LoRaWAN oder Mobilfunk fehlt im Sortiment.

Reiner Punktdienst, kein HACCP-Komplettsystem. Sencono macht nur Temperatur. Reinigungspläne, Schulungs-Tracking, Lieferanten-Audits, Allergen-Management, alles nicht enthalten. Wer ein vollständiges HACCP-Konzept braucht, kombiniert Sencono mit einer Checklisten-App oder bezahlt für FoodNotify eine teurere All-in-One-Plattform.

Behördenexport nicht standardisiert. Du bekommst CSV und PDF-Export, aber kein „Veterinäramt-Standard-Formular auf Knopfdruck”. Was bei Prüfungen funktioniert, hängt vom Prüfer ab, in der Regel reichen die Sencono-PDFs problemlos, aber das ist nirgends vertraglich zugesichert. Ein paar Anwender berichten, dass sie für strenge Prüfer noch eigene Tabellen aus den CSV-Daten basteln müssen.

Skaliert nicht für Filialketten. Wenn du 50 Standorte mit je fünf Kühlgeräten zentral monitoren willst, stößt Sencono an Grenzen, das Webportal ist für einzelne Standorte gebaut, ein zentrales Dashboard über alle Filialen fehlt. Für solche Use Cases sind andere Lösungen besser geeignet.

Telefon-Support nicht ausgewiesen. Sencono kommuniziert primär per E-Mail. Bei Problemen warten Antworten manchmal einen Tag. Für eine produktiv laufende Küche, in der gerade alle Alarme rot blinken, ist das suboptimal. Wer Premium-Support erwartet, ist beim klassischen Anbieter mit höherem Preis besser aufgehoben.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein komplettes HACCP-System mit Checklisten und Reinigungsprotokollen brauchstFoodNotify
Allergen-, Rezept- und Wareneingangsmanagement zusätzlich willstFoodNotify
Eine internationale Plattform für Multi-Standort-Filialisten brauchstFoodReady oder Safefood 360°
Reine Reinigungs-Checklisten und Audits ohne IoT-Hardware willstFoodReady

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Testo Saveris (industrielle Sensorlösung mit deutlich höherem Preis und Validierungs-Tiefe für pharmazeutische Anwender), Elproof (klassischer Logger-Anbieter, ebenfalls deutsch), Comark Diligence (etablierte britische Lösung mit höherem Preis). Sencono spielt bewusst im KMU-Segment, die genannten Industrie-Lösungen sind technisch ausgereifter, kosten aber das Drei- bis Zehnfache und sind für ein normales Restaurant oder eine Apotheke überdimensioniert.

So steigst du ein

Schritt 1: 30-Tage-Gratis-Test auf sencono.de bestellen. Eine Sensorbox kommt per Post, keine Installation durch Techniker nötig. Box auspacken, ins kritischste Kühlgerät hängen, per Smartphone-App scannen, mit WLAN verbinden, Schwellenwerte definieren (für Kühlung typisch +7 °C oben, +2 °C unten; für Tiefkühlung -18 °C). Nach 24 Stunden hast du die erste Tageskurve und siehst, ob die Lösung für dich passt.

Schritt 2: Alarm-E-Mail-Empfänger festlegen. Faustregel: Mindestens zwei Personen (Küchenchef und stellvertretender Leiter), gegebenenfalls eine zusätzliche Sammeladresse für ein zweites Pufferniveau. Wenn du Push-Benachrichtigungen willst, verbinde die E-Mail mit einem Service wie Pushover oder einem SMS-Gateway, Sencono selbst hat keinen nativen Push-Service.

Schritt 3: Nach erfolgreichem Test alle weiteren Kühlgeräte ausstatten. Faustregel: Pro Kühlgerät eine Sensorbox; bei großen Begehkühlräumen ggf. zwei (oben/unten oder vorne/hinten), um Schichtungen zu erfassen. Für Tiefkühltruhen reicht meist eine Box mittig.

Schritt 4: Monatlich oder vierteljährlich PDF-Reports exportieren und im HACCP-Ordner ablegen (digital oder ausgedruckt). Das ist deine Audit-Dokumentation. Bei Prüfungen reichst du die PDFs ein, alternativ kann der Prüfer direkt im Webportal mitlesen, wenn du ihm einen Read-Only-Zugang gibst.

Ein konkretes Beispiel

Ein Stadtrestaurant in München mit vier Kühlgeräten (zwei Vorrats-Kühlräume, eine Tiefkühltruhe, eine Salatstation) hat früher täglich morgens jedes Gerät manuell mit einem Stab-Thermometer kontrolliert und die Werte in ein Papierformular eingetragen. Aufwand: 10 Minuten täglich, dazu das Risiko vergessener Einträge an stressigen Abenden. Nach Einführung von Sencono laufen vier Sensoren zum Gesamtpreis von 19,80 € pro Monat. Die Küche hat im ersten Halbjahr zwei Temperaturalarme erhalten, einmal nach einem versehentlich offen gelassenen Kühlraum-Ventil über Nacht (Schaden vermieden: rund 400 € Ware), einmal nach einem defekten Kompressor in der Tiefkühltruhe (Kompressor frühzeitig getauscht, ohne Totalverlust). Amortisation nach einem einzigen vermiedenen Schadensfall. Die Veterinäramt-Prüfung im Folgejahr lief ohne Beanstandung, die PDF-Reports wurden direkt akzeptiert. Zeitersparnis pro Jahr: rund 60 Stunden.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Die Mess-Cloud läuft laut Anbieter auf einem deutschen Serverstandort. Betreiber ist die Catering Equipment GmbH, Märkersteig 12-16, 14974 Ludwigsfelde.
  • Website-Tracking beachten: Die Sencono-Website selbst nutzt laut Datenschutzerklärung Google Analytics (Datentransfer in die USA) und MailPoet (Server in Irland) für den Newsletter. Das betrifft die Website-Nutzung, nicht zwangsläufig die Temperatur-Messdaten, ist aber ein Punkt, den datenschutzsensible Betriebe kennen sollten.
  • Datenarten: Temperaturmesswerte, Gerätekonfiguration, E-Mail-Adressen der Alarm-Empfänger. Keine personenbezogenen Daten der Endkunden (Restaurantgäste etc.).
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Die Datenschutzerklärung nennt keinen öffentlich abrufbaren Standard-AVV für die Sensordaten. Wer einen AVV braucht (DSGVO-Pflicht bei Auftragsverarbeitung), sollte ihn vor Vertragsschluss schriftlich beim Anbieter anfordern.
  • Datennutzung: Messdaten dienen dem Betrieb des Services. Eine vertragliche Zusicherung zum Ausschluss von Werbe- oder Drittnutzung sollte mit dem Anbieter geklärt werden.
  • Datenlöschung: Aufbewahrungs- und Löschfristen sind nicht öffentlich dokumentiert. Eine Aufbewahrungsfrist für Audit-Zwecke ist sinnvoll mit dem Anbieter zu klären.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für reine Temperaturüberwachung ohne personenbezogene Daten ist Sencono datenschutzrechtlich unkritisch. Für Apotheken mit GMP-Anforderungen empfiehlt sich eine zusätzliche Validierungs-Dokumentation, die Sencono in der Standard-Variante nicht liefert, für die meisten Anwender aber irrelevant.

Gut kombiniert mit

  • FoodNotify, wer zusätzlich Allergen-, Rezept- und Wareneingangsmanagement braucht, ergänzt Sencono mit FoodNotify. FoodNotify hat eigene Temperatursensorik, aber Sencono ist günstiger, viele Anwender kombinieren die beiden Tools modular.
  • FoodReady, für Reinigungspläne, Checklisten, Schulungs-Tracking und Audit-Vorbereitung. Sencono erfasst die Kühltemperaturen automatisch, FoodReady deckt die übrigen HACCP-Aufgaben ab. Zusammen ergibt das ein vollständiges Lebensmittelsicherheits-Setup.
  • Veterinäramt-konforme Backup-Speicherung (NAS oder Cloud-Drive), die exportierten PDFs sollten zusätzlich extern gesichert werden, falls Sencono ausfällt oder der Vertrag gekündigt wird. Faustregel: monatlich PDF-Export, Speicherung 5 Jahre.

Unser Testurteil

Sencono verdient 4 von 5 Sternen. Für sein Versprechen, „automatische Temperaturüberwachung für KMU zu einem ehrlichen Preis”, ist das Produkt schwer zu schlagen. 4,95 € pro Messpunkt inklusive Hardware ist der wirtschaftlich attraktivste Einstieg im deutschen Markt, deutsches Hosting ist ein echter Pluspunkt, und die Installation funktioniert tatsächlich plug-and-play. Den fünften Stern kostet das Fehlen echter KI- oder Predictive-Funktionen, die WLAN-Abhängigkeit ohne Mobilfunk-Alternative, die fehlende Multi-Standort-Konsolidierung für Filialisten und der ausbaufähige Support. Für Restaurants, Apotheken und kleine Lebensmittel-Manufakturen ist Sencono eine der ersten Empfehlungen. Wer komplexere Anforderungen hat (Filialkette, GMP-Pharma, Predictive Maintenance), greift zu spezialisierteren, und teureren, Lösungen.

Was wir bemerkt haben

  • Juni 2026, Betreiber-Korrektur: Sencono ist eine Marke der Catering Equipment GmbH aus Ludwigsfelde, nicht einer „Sencono GmbH”. Wir hatten den Anbieternamen zuvor falsch geführt und nach Prüfung des Impressums korrigiert.
  • Juni 2026, die Datenschutzerklärung weist Google Analytics (USA) und MailPoet (Irland) für die Website aus. Das betrifft die Website-Nutzung, nicht den deutschen Serverstandort der Mess-Cloud, sollte datenschutzsensiblen Betrieben aber bewusst sein.
  • Mai 2026, Preismodell und Sensorik haben sich seit Jahren nicht verändert: 4,95 € pro Messstelle bleiben stabil. Das ist im Inflations-Umfeld bemerkenswert und ein Vertrauenssignal für Kunden, die mit langfristigen Budgets planen.
  • 2024–2025, Markttrend zu sensorbasiertem HACCP hat sich beschleunigt. Veterinärämter erwarten zunehmend digitale Dokumentation statt Papierlisten. Sencono profitiert davon, ohne sein Produkt aufzublasen oder Preiserhöhungen durchzusetzen.
  • Hinweis, Sencono ist bewusst kein „KI-Tool” im engeren Sinne. Die Auswertung ist Schwellenwert-basiert, nicht ML-gestützt. Wer Anomalie-Erkennung oder Predictive-Maintenance erwartet, ist hier falsch, die Stärke liegt in pragmatischem IoT-Monitoring, nicht in algorithmischer Intelligenz.

Quellen

  1. Sencono – Startseite und Preise. https://www.sencono.de (abgerufen am 2026-06-14). 4,95 € pro Messstelle/Monat inkl. Hardware, 30 Tage kostenlos, monatlich zum Quartalsende kündbar, IP54-Gehäuse, 2,4-GHz-WLAN, Batterielaufzeit 1–2 Jahre, Messbereich -30 bis +45 °C, deutscher Serverstandort, Offline-Funktion, PDF- und CSV-Export.
  2. Sencono – Datenschutzerklärung. https://www.sencono.de/datenschutz (abgerufen am 2026-06-14). Betreiber ist die Catering Equipment GmbH, Märkersteig 12-16, 14974 Ludwigsfelde; Website-Analytics über Google Analytics (US) und MailPoet (Irland).

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