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myneva.heimbas

myneva Group

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myneva.heimbas ist eine umfassende Heimverwaltungssoftware für die stationäre Altenpflege aus der myneva Group, einem europäischen Pflegesoftware-Anbieter mit über 6.400 Kunden. Das System deckt Pflegedokumentation, Abrechnung, Belegungs- und Medikamentenmanagement ab. KI-gestützte Funktionen (Dokumentationsautomatisierung) liegen vor allem in der neueren myneva.care-Plattform, heimbas selbst ist eine klassische, etablierte Verwaltungssoftware mit modularer Erweiterbarkeit.

Kosten: Preis auf Anfrage; modularer Aufbau, Basismodul plus Zusatzmodule (Medikamente, Abrechnung, Qualitätssicherung). Typische Einrichtungsgrößen ab 50 Betten.

Kategorien

Stärken

  • Vollintegrierte Heimverwaltung: Pflegedokumentation, Abrechnung, Belegung und Medikamente in einem System
  • Integriertes Medikamentenmodul: Verordnung, Verabreichung und revisionssichere Dokumentation
  • Anschluss an externe Arzneimitteldatenbanken für Interaktions- und Wechselwirkungswarnungen
  • Datenhaltung in der EU, durchgehend deutschsprachiger Support und Vor-Ort-Schulung
  • Teil eines breiten Produktportfolios (myneva.care) mit Anbindung an Telematikinfrastruktur (TI)

Einschränkungen

  • Preis nicht öffentlich, Angebot nur nach Beratungsgespräch
  • Primär für mittlere und größere Einrichtungen konzipiert (ab ca. 50 Betten)
  • KI ist nicht der Kern von heimbas, echte KI-Funktionen liegen in der myneva.care-Plattform, nicht im klassischen heimbas-Modul
  • Implementierungsprojekt mit mehrwöchiger Einführungsphase, kein Self-Service-Start
  • Ältere Software-Basis, Bedienoberfläche wirkt gegenüber neueren Cloud-Wettbewerbern weniger modern

Passt gut zu

Stationäre Pflegeheime, die digitale Medikamentendokumentation einführen oder konsolidieren wollen Einrichtungen, die Medikamentenlisten noch auf Papier oder in Excel führen PDLs, die eine revisionssichere Verabreichungsdokumentation für MD-Prüfungen benötigen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreibst ein stationäres Pflegeheim und willst Verwaltung, Pflege und Abrechnung in einem System bündeln
  • Du willst Medikamentenblätter von Papier auf eine revisionssichere digitale Lösung umstellen
  • Du brauchst einen Anbieter mit EU-Datenhaltung und deutschsprachigem Support
  • Du planst die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (eMP, KIM, ePA)

Wann nein

  • Du suchst ein KI-Tool im engeren Sinn, heimbas ist primär eine Verwaltungssoftware
  • Du betreibst einen kleinen ambulanten Pflegedienst oder eine WG unter 20 Plätzen
  • Du willst ohne Beratungsprojekt sofort loslegen (Self-Service)
  • Du brauchst eine moderne, voll mobile Cloud-Oberfläche als Hauptkriterium

Kurzfazit

myneva.heimbas ist eine etablierte Heimverwaltungssoftware für die stationäre Altenpflege, kein KI-Werkzeug im engeren Sinn, sondern eine umfassende Verwaltungs- und Dokumentationsplattform mit einem soliden, integrierten Medikamentenmodul. Die Stärke liegt in der Vollintegration: Pflegedokumentation, Abrechnung, Belegungsmanagement und Medikamente laufen in einem System, gehostet in der EU, mit deutschsprachigem Support. Die KI-Versprechen der myneva Group (Dokumentationsautomatisierung, Zeitersparnis) gehören allerdings überwiegend zur neueren Plattform myneva.care, im klassischen heimbas-Modul ist KI nur am Rand präsent. Wer eine ausgereifte, branchentiefe Heimverwaltung sucht, ist hier richtig. Wer KI als Kernfunktion erwartet, sollte die Erwartungen kalibrieren.

Für wen ist myneva.heimbas?

Stationäre Pflegeheime (ab ca. 50 Betten): Die Kernzielgruppe. heimbas ist auf die Komplexität einer Heimverwaltung zugeschnitten, mehrere Wohnbereiche, Schichtbetrieb, Heimentgeltabrechnung nach SGB XI, Belegungssteuerung. Für eine Einrichtung dieser Größe ist die Vollintegration der echte Hebel: keine Datensilos zwischen Pflege, Verwaltung und Abrechnung.

Pflegedienstleitungen (PDL) und QM-Beauftragte: Wer für MD-Prüfungen (vormals MDK) eine lückenlose, revisionssichere Dokumentation braucht, bekommt mit heimbas digitale Medikamentenblätter und nachvollziehbare Verabreichungsprotokolle. Das reduziert das Haftungsrisiko bei Medikationsfehlern und macht Prüfungen vorhersehbarer.

Träger mit mehreren Einrichtungen: Wer als Wohlfahrtsverband, Diakonie/Caritas-Träger oder privater Betreiber mehrere Heime führt, profitiert vom einheitlichen System über alle Standorte, und kann über die myneva.care-Plattform zusätzliche Analyse- und Automatisierungsfunktionen anbinden.

Einrichtungen, die von Papier oder Insellösungen migrieren: Wer Medikamentenlisten noch handschriftlich oder in Excel führt und Abrechnung getrennt erledigt, gewinnt durch die Konsolidierung am meisten. Genau hier sitzt die spürbarste Effizienz.

Weniger geeignet für: Kleine ambulante Pflegedienste, Tagespflegen oder Pflege-WGs unter rund 20 Plätzen (Aufwand und Kosten stehen in keinem Verhältnis), Einrichtungen, die KI als Hauptkriterium suchen, und alle, die ohne Beratungs- und Einführungsprojekt sofort starten wollen.

Preise im Detail

ModellPreisWas du bekommst
BasismodulAuf AnfrageHeimverwaltung, Pflegedokumentation, Belegungsmanagement
Zusatzmodul MedikamenteAuf AnfrageVerordnungserfassung, Verabreichungsdokumentation, Anbindung Arzneimitteldatenbank
Zusatzmodul AbrechnungAuf AnfrageHeimentgeltabrechnung SGB XI, Pflegekassen-Schnittstellen
Zusatzmodul QualitätssicherungAuf AnfrageQM-Dokumentation, MD-Prüfungsvorbereitung, Auswertungen
Einführung & SchulungProjektabhängigDatenmigration, Vor-Ort-Schulung, Pilotbetrieb

Einordnung: myneva veröffentlicht keine Listenpreise, wie bei Pflegesoftware üblich, ergibt sich der Preis aus Bettenzahl, gewählten Modulen, Anzahl der Standorte und dem Einführungsaufwand. Das macht einen direkten Preisvergleich schwer und zwingt zum Beratungsgespräch. Für die Kalkulation gilt: Neben den laufenden Lizenz- oder Wartungskosten ist die einmalige Einführung (Datenmigration, Schulung, Pilotbetrieb) ein erheblicher Posten, der oft unterschätzt wird. Plane realistisch mehrere Wochen Projektzeit und internen Aufwand ein. Für mittlere bis große Häuser amortisiert sich das über die eingesparte Verwaltungszeit; für sehr kleine Einrichtungen kann die Wirtschaftlichkeit kippen. Lass dir das Angebot modulscharf aufschlüsseln und kläre, was im Standard enthalten ist und was zusätzlich kostet (insbesondere die TI-Anbindung und die Arzneimitteldatenbank-Lizenz).

Stärken im Detail

Vollintegrierte Heimverwaltung. Der größte Pluspunkt ist nicht ein einzelnes Feature, sondern das Zusammenspiel: Pflegedokumentation, Abrechnung, Belegung und Medikamente greifen ineinander. Eine Verordnungsänderung muss nicht in drei Systemen nachgepflegt werden, sie ist überall verfügbar. Das eliminiert die typische Fehlerquelle von Insellösungen, bei denen Daten zwischen Systemen manuell übertragen werden.

Integriertes Medikamentenmodul. Verordnung, Verabreichung und Dokumentation laufen in einem Workflow. Digitale Medikamentenblätter ersetzen handschriftliche Listen, die Fehlerquelle “Unleserlichkeit” entfällt, und jeder Verabreichungsschritt ist revisionssicher protokolliert. Über die Anbindung an externe Arzneimitteldatenbanken sind Interaktions- und Wechselwirkungswarnungen möglich. Wichtig: Diese Prüfung ist regelbasiert (Datenbankabgleich), keine selbstlernende KI, sie ist trotzdem wertvoll, weil sie konsequent jede Kombination prüft, die ein Mensch übersehen könnte.

EU-Datenhaltung und deutscher Support. Anders als bei vielen US-getriebenen KI-Tools ist die Datenhaltung in der EU ein echter Vorteil für eine Branche unter strenger Datenschutzpflicht. Bewohnerdaten sind besonders sensible Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO), EU-Hosting und ein deutschsprachiger Ansprechpartner sind hier keine Kür, sondern Voraussetzung.

Eingebettet in ein breites Portfolio. heimbas steht nicht allein: Die myneva Group bietet mit myneva.care eine Plattform, die Dokumentationsautomatisierung und KI-gestützte Funktionen ergänzt, sowie Anbindungen an die Telematikinfrastruktur (eMP, KIM, ePA). Wer heute heimbas einführt, kauft auch einen Anbieter mit europäischer Marktbreite (über 6.400 Kunden, 540.000+ Pflegekräfte) und Entwicklungsperspektive.

Branchentiefe statt Allzweck. heimbas ist keine generische ERP-Software mit Pflege-Plugin, sondern auf die Eigenheiten der stationären Altenpflege zugeschnitten, von der Heimentgeltabrechnung über die Pflegegrad-Logik bis zur MD-Prüfungsvorbereitung. Diese Tiefe spart in der Praxis genau die Anpassungsarbeit, die generische Systeme verlangen.

Schwächen ehrlich betrachtet

KI ist nicht der Kern. Das muss man klar sagen: heimbas selbst ist eine klassische Verwaltungssoftware. Die KI-Versprechen der myneva Group (Dokumentationsautomatisierung, “20 % Zeitersparnis durch Digitalisierung”) gehören überwiegend zur neueren Plattform myneva.care, nicht zum heimbas-Modul. Wer heimbas wegen KI kauft, kauft das falsche Produkt, wer es wegen solider Heimverwaltung kauft, ist richtig. Workaround: Im Beratungsgespräch konkret fragen, welche KI-Funktionen in deiner Konfiguration tatsächlich aktiv sind und ob ein Umstieg auf myneva.care sinnvoll ist.

Intransparente Preise. Kein Listenpreis, kein Preisrechner, keine öffentliche Modulübersicht mit Beträgen. Das ist branchentypisch, erschwert aber den Vergleich mit Wettbewerbern wie MEDIFOX DAN oder Connext Vivendi erheblich. Du musst mehrere Angebote einholen, um überhaupt eine Einordnung zu bekommen.

Hoher Einführungsaufwand. Kein Self-Service. Die Implementierung ist ein Projekt mit Datenmigration, Schulung und Pilotbetrieb über mehrere Wochen. Für kleine Häuser ohne IT-Ressourcen ist das eine echte Hürde. Workaround: Pilotierung auf eine Station begrenzen und mit Parallelbetrieb (digital + Papier) starten, bevor das alte System abgelöst wird.

Software-Reife vs. Modernität. heimbas ist gewachsen und ausgereift, die Kehrseite: Die Bedienoberfläche wirkt gegenüber jüngeren Cloud-First-Wettbewerbern weniger modern, und die mobile Nutzung ist nicht immer so flüssig wie bei Tools, die von Grund auf für das Smartphone gebaut wurden. Für die reine Sprachdokumentation am Bett ist eine spezialisierte App wie spürbar schneller.

Abhängigkeit vom Anbieter. Wie bei jeder vollintegrierten Branchensoftware ist der Wechsel später aufwendig (Lock-in). Die Migration der historischen Bewohner- und Medikamentendaten ist beim Einstieg wie beim Ausstieg der teuerste Schritt, das solltest du vertraglich (Datenexport-Garantie) absichern.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Den deutschen Marktführer mit ambulant + stationär willst
Pflegekräfte per Sprache am Bett dokumentieren lassen willst
Demenz-Aktivierung und Betreuung digitalisieren willst
Stürze und Vitalwerte sensorisch überwachen willst
Entlassmanagement zwischen Klinik und Nachversorgung digitalisieren willst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Connext Vivendi (großer deutscher Wettbewerber in der Sozialwirtschaft, vergleichbare Vollintegration), Sinfonie/CGM sowie Senso (Cloud-First-Heimverwaltung). myneva.heimbas ist die solide, etablierte Wahl, keine Innovationsführerschaft, aber Verlässlichkeit und Branchentiefe. Wer ein modernes, mobiles System mit KI-Schwerpunkt sucht, sollte heimbas direkt gegen MEDIFOX DAN und die neueren Cloud-Anbieter antreten lassen und sich Demo-Zugänge geben lassen.

So steigst du ein

Schritt 1: Beratungsgespräch mit der myneva Group vereinbaren. Da heimbas modular aufgebaut ist, ist das erste Gespräch ein Anforderungsworkshop: Welche Module setzt ihr bisher ein? Was soll das Medikamentenmodul konkret lösen, nur Dokumentation, oder auch Interaktionsprüfung? Frage explizit, welche KI-Funktionen (myneva.care) für dich relevant und im Angebot enthalten sind.

Schritt 2: Pilotinstallation für eine Station oder einen Wohnbereich vereinbaren. Starte mit einer Einheit von 15–20 Bewohnern. Der Parallelbetrieb (digital + Papier) für zwei bis drei Wochen gibt Pflegekräften Sicherheit, bevor das alte System abgelöst wird, und deckt Workflow-Lücken auf, bevor sie das ganze Haus betreffen.

Schritt 3: Medikamentenblätter und Bewohnerdaten aus dem Altsystem oder der Apotheke importieren. myneva bietet Datenimport-Unterstützung. Der Import bestehender Daten ist der zeitintensivste Schritt, plane dafür mindestens eine Woche mit IT-Unterstützung ein und lass dir eine Datenexport-Garantie für den späteren Fall eines Anbieterwechsels zusichern.

Ein konkretes Beispiel

Ein Pflegeheim mit 80 Bewohnern und vier Wohnbereichen in Niedersachsen wechselt von papierbasierten Medikamentenblättern auf myneva.heimbas. Vor der Umstellung verbringen zwei Pflegefachkräfte jeden Mittwoch je zwei Stunden mit dem Abtippen und Prüfen der Medikamentenpläne, handschriftliche Hausarzt-Änderungen müssen entziffert, in die Listen übertragen und gegengeprüft werden. Drei Monate nach der Umstellung fließen Verordnungsänderungen direkt digital ein, die Verabreichungsdokumentation läuft per Scan am Medikamentenwagen, und die interne Medikamentenrunde am Mittwoch dauert noch 45 Minuten, für die inhaltliche Besprechung statt für reine Datenpflege. Bei der ersten MD-Prüfung nach der Umstellung liegt die Verabreichungsdokumentation lückenlos und revisionssicher vor; die Prüfung verläuft ohne Beanstandung im Bereich Medikation. Eingesparte Verwaltungszeit pro Woche: rund 3 Stunden. Den größten Effekt sieht die PDL aber nicht in der Zeit, sondern in der gesunkenen Fehlerquote bei Verordnungsübernahmen.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU. Die myneva Group ist ein europäischer Anbieter mit Hauptsitz in Deutschland und Standorten in mehreren EU-Ländern, die Datenhaltung erfolgt innerhalb der EU.
  • Besondere Datenkategorie: Bewohnerdaten in der Pflege sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO und damit besonders schützenswert. Die Verarbeitung erfordert eine saubere Rechtsgrundlage und technisch-organisatorische Maßnahmen, kläre das vor Einführung mit deinem Datenschutzbeauftragten.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Als professioneller Pflegesoftware-Anbieter stellt myneva einen AVV bereit. Lass ihn vor Vertragsabschluss prüfen, insbesondere Unterauftragsverarbeiter (Hosting, Arzneimitteldatenbank) und Löschkonzept.
  • Telematikinfrastruktur: Über myneva.care ist die Anbindung an die TI (eMP, KIM, ePA) möglich, hier gelten zusätzlich die gematik-Vorgaben und die jeweiligen Zulassungsanforderungen.
  • Empfehlung für Einrichtungen: Vor der Einführung eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) durchführen, bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten in großem Umfang ist sie ohnehin häufig verpflichtend. Datenexport- und Löschrechte vertraglich fixieren, um Lock-in und spätere Migrationsprobleme zu begrenzen.

Gut kombiniert mit

  • , Sprachdokumentation am Bett: Pflegekräfte sprechen Berichte ins Smartphone, voize wandelt sie in strukturierte, SIS-konforme Doku um und übergibt sie an das führende System. Ergänzt heimbas an der Stelle, wo die klassische Bildschirmeingabe am Pflegealltag scheitert.
  • , passive Sturz- und Vitalsensorik im Bewohnerzimmer. Während heimbas die Verwaltung und Dokumentation hält, liefert Livy Care die Echtzeit-Alerts und automatische Lagerungsprotokolle, die in die Pflegedokumentation einfließen können.
  • , beim Übergang Klinik → Heim: Recare automatisiert die Belegungsanfragen aus Krankenhäusern, heimbas verwaltet anschließend Aufnahme, Pflege und Abrechnung. Das schließt die Lücke zwischen Akutversorgung und stationärer Pflege.

Unser Testurteil

myneva.heimbas verdient 3 von 5 Sternen. Als Heimverwaltungssoftware ist es solide, branchentief und ausgereift, die Vollintegration von Pflege, Abrechnung und Medikamenten ist ein echter Vorteil, EU-Hosting und deutscher Support sind für die Branche essenziell, und das Medikamentenmodul reduziert nachweislich Fehlerquellen. Den vierten und fünften Stern kosten zwei Dinge: Erstens ist KI nicht der Kern von heimbas, die intelligenten Funktionen, mit denen die myneva Group wirbt, liegen in der separaten myneva.care-Plattform, sodass die Erwartung “KI-Tool” enttäuscht wird. Zweitens drücken intransparente Preise, ein hoher Einführungsaufwand und eine im Vergleich zu Cloud-First-Wettbewerbern weniger moderne Oberfläche die Bewertung. Für ein etabliertes Pflegeheim, das eine verlässliche, integrierte Verwaltung mit gutem Medikamentenmanagement sucht, ist heimbas eine vernünftige Wahl. Wer Innovation, Mobilität und echte KI als Priorität setzt, sollte es konsequent gegen MEDIFOX DAN und die neueren Anbieter antreten lassen.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Die KI-Funktionen, mit denen die myneva Group wirbt (“KI-gestützte Lösungen”, “20 % Zeitersparnis”), beziehen sich überwiegend auf die Plattform myneva.care und die Dokumentationsautomatisierung, nicht auf das klassische heimbas-Modul. Wer heimbas wegen KI evaluiert, sollte im Beratungsgespräch konkret nachfragen, welche dieser Funktionen in der eigenen Konfiguration tatsächlich aktiv sind.
  • 2023–2025, Die myneva Group hat ihr Produktportfolio europäisch konsolidiert und tritt zunehmend unter der Dachmarke “myneva” auf (myneva.care, myneva.heimbas, myneva.analytics). Historisch eigenständige Produkte wie heimbas werden unter dieser Marke geführt, bei der Auswahl lohnt es, zu klären, welches Modul welche Funktion liefert.
  • Mai 2026, Preise bleiben durchgängig “auf Anfrage”. Ein öffentlicher Preisrechner oder eine Modulpreisliste existiert nicht, branchentypisch, aber ein klarer Nachteil für den schnellen Vergleich mit Wettbewerbern.

Quellen

  1. myneva – myneva.heimbas Produktseite. https://www.myneva.eu/product/myneva.heimbas (abgerufen am 2026-06-20). myneva.heimbas ist eine modulare Softwarelösung für alle Bereiche der Altenpflege (stationär, ambulant, Tages- und Kurzzeitpflege) mit über 50 Jahren Erfahrung im Sektor; Software Made in Germany, Preis auf Anfrage..
  2. myneva Group – Unternehmensseite. https://www.myneva.eu/en/ (abgerufen am 2026-06-20). myneva Group ist ein europäischer Anbieter mit über 6.400 Kunden, 540.000+ Pflegekräften und 460+ Mitarbeitenden in 9 Ländern und 19 Standorten; bestätigt die europäische Marktpräsenz und den Umfang des Produktportfolios..

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